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Anton & The Headcleaners

MessAge

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 1998
Besonderheiten/Stil: instrumental; Funk; Jazzrock / Fusion; Mathrock; Psychedelic; Spacerock
Label: Eigenverlag
Durchschnittswertung: 10/15 (1 Rezension)

Besetzung

Anton Brüschweiler guitar, banjo, voice, sampling
Hans-Peter Pfammatter keyboards, arranging
Speedy bass
Fabian Kuratli drums

Gastmusiker

Klufti voice (8)

Tracklist

Disc 1
1. Elefants In Love 5:46
2. Checkpoint Charlie 5:25
3. Al Capone 4:34
4. Nice To Be A Camel 5:02
5. The Knive Returns 6:53
6. Mess-Age 4:25
7. Kiss The Sky 10:03
8. Symphony For Dog And Guitar 1:30
Gesamtlaufzeit43:38


Rezensionen


Von: Thomas Kohlruß @


1998 erschien das Debüt der Formation Anton & The Headcleaners. Nach „MessAge“ dauerte es dann 13 Jahre bis der Faden mit „Rotor“ wieder aufgenommen wurde. In dieser Zeit hat sich die Band auch deutlich verändert, so ist auf „MessAge“ neben Cheffe Anton Brüschweiler nur noch Bassist Speedy zu hören, der heute noch dabei ist. Drummer Fabian Kuratli, der hier seinen ersten großen Auftritt hat, ist leider 2008 verstorben.

Trotz allem unterscheidet sich „MessAge“ nicht allzu stark von seinem Nachfolger „Rotor“. Als Komponist hat Brüschweiler vermutlich schon damals ähnlich gedacht und vermengt munter Jazzrock, Funk, Blues, hardrockige Elemente mit Spacerock-Anklängen und psychedelischen Momenten. So entsteht ein vitales, frisches, ungemein groovendes Rock-Jazz-Gemisch, welches mit allerlei Kabinettstückchen und Gimmicks aufwarten kann. Dazu gehören auch gelegentliche Scat-Gesänge und das Duett von Gitarre und Hund im abschließenden Track. „Humor belongs to music“, bei Anton Brüschweiler ganz besonders.

Ein gutes Jahr hat die Band an dem Album gearbeitet. Eine zeitliche Investition, die sich gelohnt hat. Die Songs sind abwechslungsreich, unterhaltsam und genau auf den Punkt gespielt. Das Zusammenspiel der Musiker ist beeindruckend, Brüschweiler zeigt natürlich, dass er Gitarre spielen kann, und vor allem Drummer Kuratli explodiert förmlich hinter seinem Drumkit. Kein Wunder, dass dieses Album inzwischen vor allem in Musikerkreisen einen gewissen Kultstatus genießt. Aber niemand braucht Angst vor einem „Musik-für-Musiker-Album“ zu haben, „MessAge“ geht ins Ohr, ins Hirn und vor allem auch in die Beine! Höhepunkte sind das vertrackte „The Knive Returns“ und das in schier unendliche Weiten aufbrechende „Kiss The Sky“.

Anspieltipp(s): Checkpoint Charlie, The Knive Returns, Kiss The Sky
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 21.7.2012
Letzte Änderung: 21.7.2012
Wertung: 10/15

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Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von Anton & The Headcleaners

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
2011 Rotor 11.00 1

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