Solo Trip
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Informationen
Allgemeine Angaben
Besetzung
| Lutz Rahn |
Synthesizer, String Ensemble, Clavinet, Orgel, E-Piano, Mellotron, Klavier, Rhythmusmaschinen |
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Gastmusiker
| Helge Tillmann |
Schlagzeug |
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Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
Solo Trip
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2:06
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| 2. |
Yeti
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4:02
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| 3. |
Galaxy Taxi
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5:08
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| 4. |
September
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3:50
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| 5. |
Dracula's Kuss
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3:24
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| 6. |
Jubel-Trubel
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3:52
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| 7. |
Minuetta
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4:14
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| 8. |
Ausklang
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2:38
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| Gesamtlaufzeit | 29:14 |
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Rezensionen

Der Hamburger Musiker Lutz Rahn bediente die Tasteninstrumente bei Novalis, denen er von der Gründung 1971 bis zur Auflösung 1985 angehörte. Auch für die Kompositionen der Band zeichnete er vielfach verantwortlich, insbesondere stammen einige wunderbare Instrumentalstücke aus seiner Feder. Im Jahre 1978 entstand sein einziges Soloalbum, das 2012 erstmals auf CD veröffentlicht wurde. Wer darauf aber Musik im Stil von Novalis erwartet, wird größtenteils enttäuscht werden.
Ein besonders langer Trip ist es nicht geworden, das Album ist keine halbe Stunde lang. Auch auf der CD-Ausgabe hat sich daran nichts geändert. Lutz Rahn setzt das ganze Arsenal analoger Tastenherrlichkeit ein, von diversen Synthesizern und Orgeln über Clavinet, String Ensemble bis zu Klavier und natürlich dem unvermeidlichen Mellotron. Der Rhythmus kommt teils aus der Maschine, teils von einem echten Schlagzeuger.
Soloalben von Keyboardern steht mancher skeptisch gegenüber. Oft zurecht, da so etwas schnell in hohlen Bombast abgleiten kann oder die Instrumentierung auf Dauer zu eintönig ist. Nun, auf Lutz Rahns Solo Trip ist zwar beides nicht der Fall, begeistern kann mich das Album aber trotzdem nicht. Die acht Stücke sind recht kompakt gehalten, meist so um die drei, vier Minuten; nicht nur daran merkt man, dass das Album in einer Zeit entstand, in der klassische Progressive Rock schon "out" war. Auch die Struktur der Stücke ist eher einfach gehalten. Rhythmisch mal flott, mal eher schleppend, aber stets einfach gehalten, setzt die Musik ganz auf die unterschiedlichen Klangfarben der eingesetzten Tasten. Da gibt im Titelstück ein "funky" Clavinet den Ton an, in Galaxy Taxi wogen allerlei Synthies in Moll, September nähert sich gar Klängen aus der Frühzeit elektronischer Musik. Yeti dagegen erinnert sehr an den Elektronik-Pop eines Jean-Michel Jarre. Bis dahin überwiegend durchaus nette Musik, insbesondere September findet Gefallen beim Rezensenten.
Leider wird's dann in der zweiten Hälfte ein wenig sehr schlicht. Dracula's Kuss beginnt noch vielversprechend mit laszivem Gestöhne einer Dame, wie dann aber zum simplen Popstückchen. Dito Jubel-Trubel und Minuetta. Bei diesen Stücken versteht man, warum die Musik von manchen Kritikern mit James Last verglichen wurde. Erst das melancholische, klassisch anmutende Klavierstück Ausklang versöhnt wieder etwas.
Lutz Rahns Solo Trip ist eine reichlich durchwachsene Angelegenheit. Einigen zwar unspektakulären, aber doch schönen Kompositionen stehen einige reichlich seichte Stücke gegenüber. Vielleicht doch ganz gut, dass das Album nicht länger geworden ist.
| Anspieltipp(s): |
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| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
1.8.2012 |
| Letzte Änderung: |
16.12.2012 |
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