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Electric Moon

Cellar Space Live Overdose

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 2012
Besonderheiten/Stil: improvisiert; instrumental; live; Spacerock
Label: Sulatron Records
Durchschnittswertung: keine Wertung (1 Rezension)

Besetzung

Komet Lulu fuzz, bass, effects
Sula Bassana guitar, effects
Alex drums

Tracklist

Disc 1
1. Darmstadt Castle Cellar Space

1. Side A: The Soul Feeder 23:37
2. Side B: The Idle Glance 22:28

Gesamtlaufzeit46:05
Disc 2
1. Fulda Culture Cellar Space

1. Side C: The Verge of Fainting 19:29
2. Side D: The Spaceman Return 22:25

Gesamtlaufzeit41:54


Rezensionen


Von: Christian Rode @


Electric Moon haben die Hörer des extrem ausladenden, finster-hypnotischen Spacerocks, der selbst Hawkwind-Fans in die Knie zwingt, bereits mit zweieinhalb Studio-Alben erfreut. Nun kommt noch ein doppeltes Live-Album hinzu. Doppelt deswegen, weil hier zwei Konzertmitschnitte auf einer Doppel-LP bzw. einer Doppel-CD vereint sind: einer aus dem Darmstädter Schlosskeller, Januar 2012, und einer aus dem Kulturkeller Fulda, September 2011. Angesichts von so viel Keller heißt es dann: Cellar Space Live Overdose...

Und an der „Overdose“ ist was dran. Gegeben werden zwei mal zwei Stücke um die 20 Minuten. Egal wie die Stücke beginnen - stets irgendwie ruhig -, sie steigern sich ganz allmählich in ein kosmisches Klanggewirbel hinein: Drums und Fuzz und Bass und ganz viel E-Gitarre nebst elektronischen Effekten brummen und surren und flirren dem Hörer um die Ohren. Das Tempo ist meist gemäßigt rockig, der Klang düster und fett und monoton und laut und - natürlich - ganz far far out spacig. Wenn man irgendeine dieser Live-Improvisationen oder besser noch einen ganzen Konzertmitschnitt oder noch besser beide Mitschnitte hört, dann schwebt man irgendwann in anderen Dimensionen...

Der Live-Sound unterscheidet sich nicht allzusehr von dem, was Electric Moon zuletzt auf Inferno im Studio geboten hatten. Wer gerne mal so richtig in einer rauen, fett und doomig rockenden, spacig-hypnotischen Jamsession ohne das Gefühl zeitlicher Limitiertheit versinken will, ist daher auch bei der „Cellar Space Live Overdose“ bestens bedient!

Meinen Nerv treffen Electric Moon derzeit im Space Rock mit am besten. Ich kann mir allerdings auch vorstellen, dass die Darbietung einigen Hörern zu gleichförmig erscheinen könnte. Diese seien gewarnt! Alle anderen Space-Fanatics kriegen hier bei sehr guter Klangqualität den feinsten Stoff ihrer Träume geliefert.

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 7.8.2012
Letzte Änderung: 7.8.2012
Wertung: keine

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Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von Electric Moon

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
2010 Lunatics 11.00 1
2011 Lunatics Revenge 10.00 1
2011 Inferno 11.00 1

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