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Sailor Free

Spiritual Revolution

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 2012
Besonderheiten/Stil: Konzeptalbum; HardRock; Psychedelic
Label: TIDE Records
Durchschnittswertung: 8/15 (1 Rezension)

Besetzung

David Petrosino Gesang, Keyboards
Stefano Barelli Gitarre
Alphonso Nini Bass
Stefano Tony Schlagzeug

Gastmusiker

Barbara Barbatelli Violine
Cecilia Arnici Gesang
Gabriele Gagliarini Percussion
Mark Nanna Gesang
Stefano Rideca Flöte
Raimondo Mosci Gesang

Tracklist

Disc 1
1. Spiritual Ouverture 6:12
2. A New World 5:47
3. The Run 4:15
4. Betray 1:59
5. The Curse 7:12
6. Daeron 4:26
7. Spiritual Revolution 5:28
8. War 3:40
9. The Entropia 3:57
10. Faithless 6:31
11. Beyond the Borders 5:01
12. Break the Cycle 3:04
13. My Brain 7:54
14. A Great Hope 3:55
Gesamtlaufzeit69:21


Rezensionen


Von: Jochen Rindfrey @


Über die italienische Formation Sailor Free lässt sich nicht allzu viel herausfinden. Gegründet wurde die Band etwa Anfang 1990 in Rom, seitdem erschienen drei Alben, aller in gleicher Besetzung: Sailor Free (1992), The Fifth Door (1994), Spiritual Revolution (2012).

Spiritual Revolution ist ein Konzeptalbum, das von J.R.R. Tolkiens "Silmarillion" inspiriert ist. Welcher Art diese Inspiration ist, habe ich nicht so ganz durchschaut, Interessierte seien auf diese Seite verwiesen.

Stilistisch könnte man das Album als "Heavy Psychedelic" bezeichnen, gelegentlich geht es auch etwas in Richtung New Artrock. Die Gitarre legt mit kernigen, manchmal schon metallischen Riffs vor, die Tasten beschränken sich meist auf psychedelisches Blubbern und ähnliches. Hin und wieder kommt aber auch die gute, alte "Schweineorgel" zum Einsatz, die dann für echtes 70er-Flair sorgt. In ruhigeren Stellen, wie sie sich vor allem in der ersten Hälfte des Albums finden, sorgen die Keyboards auch mal für Ambient-artige Klangflächen. Die Rhythmusfraktion agiert dazu unauffällig, aber solide. Keyboarder David Petrosino singt mit angenehm kräftiger, auf die Dauer allerdings auch wenig variabler Stimme. Dafür ist sein Englisch kaum akzentbeladen. Gastmusiker an Flöte und Violine bringen einige instrumentale Farbtupfer, die Violine sorgt im Titelsong sogar für einen leichten Folk-Touch - nicht italienischer, sondern britischer Art, wenn das Stück vom Psychedelik-Rocker plötzlich zu einer Art Jig (schottischer Volkstanz) mutiert.

In der zweiten Hälfte legt die Musik noch einmal mächtig an Härte und Dynamik zu. Die ruhigen Stellen sind praktisch verschwunden, die Tasten treten noch weiter zurück. Dafür bratzt die Gitarre unentwegt, und man versteht, warum auch Black Sabbath schon als Einfluss für die Band genannt wurde.

Spiritual Revolution ist ein solide gemachtes, aber nicht sonderlich originelles Album. Zudem geht die zumindest in der ersten Hälfte noch recht abwechslungsreiche Musik in der zweiten Albumhälfte dann phasenweise doch etwas zu sehr in Stampfrock-Richtung. Psychedelic-Liebhabern oder auch Freunden von "Stoner Rock" und ähnlicher Musik könnte es zusagen.

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 8.8.2012
Letzte Änderung: 8.8.2012
Wertung: 8/15

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