Marte Sulla Luna
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Informationen
Allgemeine Angaben
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| Label: |
Eigenverlag |
| Durchschnittswertung: |
9/15 (1 Rezension) |
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Besetzung
| Nino Cotone |
violin |
| John Sheperd |
guitar |
| Maximilian Brooks |
piano |
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| Ben Newton |
keyboards, accordion, bassoon |
| Pietro Lustvardi |
double bass |
| Rob Bellamy |
drum kit |
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Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
Dagon
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3:51
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| 2. |
Il Cacciatore di farfalle
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6:52
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| 3. |
Il Parrucchino
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3:51
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| 4. |
Sinfonia n.1 (Notturno)
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3:15
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| 5. |
Kindering
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3:29
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| 6. |
Sinfonia n.2 (Vento Di Libeccio)
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3:21
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| 7. |
Cthulhu
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4:53
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| 8. |
Hotel Plaza
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4:55
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| 9. |
Megavalse
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4:55
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| 10. |
Honky tonky
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5:42
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| Gesamtlaufzeit | 45:04 |
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Rezensionen

„Marte Sulla Luna“ ist bereits das achte oder neunte Album der italienischen Kammerprog-Formation Gatto Marte, die seit Mitte der 90ger Jahre aktiv ist. Das Debütalbum „Danae“ erschien 1997, trotz allem ist „Marte Sulla Luna“ mein erster Kontakt mit dieser Gruppe. Von irgendwoher war / ist mir der Bandname vage bekannt gewesen, aber das kann ich nicht mehr genau zuordnen (vielleicht waren sie mal bei einem der zahlreichen europäischen Progfestivals gelistet).
Auf „Marte Sulla Luna“ frönen Gatto Marto einem beschwingten, oftmals geradezu aufreizend melodiösen Kammerprog von vorwiegend akustischem Charakter. Violine und Kontra-Bass umgarnen sich mit burlesken Melodien, elegant begleitet von luftigen Pianolinien und sanft pulsierender Rhythmusarbeit. Das Schlagzeug zeigt sich selten von einer rockigen Seite sondern agiert überwiegend eher wie die Percussion in großen Orchestern mit punktuellen rhythmischen Akzenten. So wirkt die Musik auf mich eher wie ein modernes klassisches Ensemblespiel. Rockige Passagen entstehen, wenn sich die Gitarre etwas in den Vordergrund drängt, was leider (zu) selten passiert. Zwischendurch sorgen ein paar dräuende Keyboard-Flächen für schräge Akzente, aber überwiegend bleibt die Musik auf „Marte Sulla Luna“ leicht, beschwingt und ziemlich melodieorientiert.
Der spannendste Titel - „Dagon“ -, in den ordentlich schräg dahingeschrubbt wird und sich die Gitarre durch die Musik fräst, steht leider gleich am Anfang. Die beiden „Sinfonia“-Teile überschreiten schon die Grenze zur „echten“ klassischen Musik, während „Kindering“ und das abschließende „Honky tonky“ lustige Experimente mit kindlicher Melodieführung beziehungsweise seltsamen Improvisationen über einer Art verfremdetem Western-Thema darstellen. Gatto Marte ergehen sich also durchaus in Abwechslung, auch wenn vielleicht nicht alles gelingt.
Mit ein paar mehr Titeln im Stile von „Dagon“ wäre „Marte Sulla Luna“ ein sehr spannendes Werk zwischen RIO, Kammerprog und moderner Klassik geworden. So wirkt es doch ein bisschen unentschlossen und kann daher nicht ganz überzeugen. Andrerseits dürften Freunde der frühen After Crying, Univers Zero oder der jüngeren AltrOck-Projekte wie dem Altrock Chamber Quartet oder Subtilior hier durchaus hörenswerten Stoff finden.
| Anspieltipp(s): |
Dagon, Il Cacciatore di farfalle |
| Vergleichbar mit: |
siehe Rezi-Text |
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| Veröffentlicht am: |
7.8.2012 |
| Letzte Änderung: |
7.8.2012 |
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