The Man Who Sold Himself
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Informationen
Allgemeine Angaben
Besetzung
| 05ric |
Extended bass, vocals, guitar |
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| Gavin Harrison |
Drums, percussion, piano, guitar, bass |
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Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
Prize
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4:07
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| 2. |
Identitas
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5:05
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| 3. |
The Man Who Sold Himself
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3:23
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| 4. |
Own
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2:49
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| 5. |
Body Temple
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5:10
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| 6. |
107
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3:23
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| 7. |
Wherewithal
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4:52
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| 8. |
Awake
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4:05
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| 9. |
Illusion
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6:04
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| 10. |
Way
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2:52
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| Gesamtlaufzeit | 41:50 |
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Rezensionen

Gavin Harrison und Ø5Ric haben es wieder getan: mit "The Man Who Sold Himself" legen die beiden erneut ein Kühl-Atmo-Album voller jazziger Kopfmusik vor, das in Punkto Musikalität seinesgleichen sucht.
Der eine, Harrison, klingt erneut wie eine Kreuzung aus Bill Bruford und Pat Mastelotto, also sowohl kühl, trocken und präzise, als auch dynamisch, kraftvoll und mit einem ausgeprägten Sinn für verschiedenartige Klangfarben. Und prompt geht es wieder reichlich polymetrisch zu. Das geht so weit, dass man bei einigen Stücken den eigentlichen Rhythmus kaum ausmachen kann, so kreuz und quer wird hier getrommelt, gesungen und Bass gespielt. Dass das eine einzelne Person auch jenseits der Studiotechnik gleichzeitig kann, wird meinen Unterkiefer wohl auf alle Zeiten immer wieder nach unten ziehen. Die machen das nämlich auch live.
Vielleicht geht es nur mir so, aber ich höre "The Man Who Sold Himself" deutlicher im modernen Jazz verortet als den Vorgänger "Circles". Das liegt zum einen an den vielen klassisch jazzigen Soli - die interessanterweise nicht nur Ø5Ric beisteuert -, zum anderen aber auch am Gesang: Ø5Ric klingt mir hier deutlich selbstbewusster, und das tut dem Gesamteindruck sehr gut. Interessant ist dabei, wie sehr der Mann stellenweise nach Frank Zappa klingt, das ist dann wohl auch der Hauptgrund, warum ich oben bei der Stilauswahl "zappaesk" angegeben habe. Aber angehörs dieser Stimme, der schrägen Melodiebögen und der Modernität dieser Scheibe fühle ich mich schon an die E-Jazz-Experimente des Meisters erinnert. Jazz from Vorhöll mit Gesang, sozusagen.
Auch diesmal sind die Melodien recht verstiegen und auf den ersten Hör nicht unbedingt nachvollziehbar. Dazu kommt, dass Ø5Ric oft in ziemlich schrägen Intervallen zweite Stimmen eingesungen hat. Das und der fehlende, sagen wir, Groove, trägt dazu bei, dass man auch hier wieder den Eindruck hat, reichlich linkshirniger Musik zu lauschen. Wer also gerne mitwippt, lauthals mitsingt oder einfach richtig abgeht, dem sollte man diese Scheibe lieber nicht schenken. "The Man Who Sold Himself" ist eher was für Leute, die es gewohnt sind, mit Zettel und Stift Musik zu hören.
P. S.: Die Scheibe gibt es auch als Doppelausgabe, mit einer DVD, die das Album in einem 5.1-Surround-Mix enthält. Empfehlenswert, bei dieser Art Musik!
| Anspieltipp(s): |
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| Vergleichbar mit: |
Den späten, sehr technoiden King-Crimson-Sachen |
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| Veröffentlicht am: |
10.8.2012 |
| Letzte Änderung: |
10.8.2012 |
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Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von Gavin Harrison & Ø5Ric
| Jahr |
Titel |
Ø-Wertung |
# Rezis |
| 2009 |
Circles |
9.00 |
1 |
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