20/20
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Informationen
Allgemeine Angaben
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| Label: |
ear MUSIC |
| Durchschnittswertung: |
12/15 (1 Rezension) |
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Besetzung
| Michael Sadler |
Lead Vocals & Keyboards |
| Jim Gilmour |
Main Keyboards & Vocals |
| Ian Crichton |
Guitar |
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| Jim Crichtin |
Bass & Keyboards |
| Brian Doerner |
Drums |
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Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
Six feet Under
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4:56
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| 2. |
Anywhere You Wanna Go
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5:29
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| 3. |
Ellery
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4:08
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| 4. |
Spin It Again
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4:41
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| 5. |
Another Day Out Of Sight
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4:19
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| 6. |
One Of These Days
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4:46
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| 7. |
Ball And Chain
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4:18
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| 8. |
Lost For Words
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4:34
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| 9. |
Show And Tell
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4:42
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| 10. |
Till The Well Runs Dry
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6:20
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| Gesamtlaufzeit | 48:13 |
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Rezensionen

Michael Sadler ist nach einem Intermezzo der Band mit Rob Moratti wieder zurück und das ist mehr als begrüßenswert. Sadler klingt ausgeruht, jugendlich und so frisch wie nie. Sein Gesang prägt die Band wieder äußerst positiv und ihm ist wie den anderen Bandmitgliedern anzumerken, dass sie mit Tatendrang und Energie an diesem Album gearbeitet haben.
Das Album eröffnet mit stampfenden Synthiebässen und nach nicht einmal 10 Sekunden ist man gefangen im typischen Saga-Klangkosmos: Mitreißend, technisch versiert und auch in der Produktion legen die Kanadier nochmal eine Schippe drauf. Es wirkt als hätte die Band ein Lebenselixier zu sich genommen. Ian Crichtons Gitarrenarbeit wird immer vielfältiger, Jim Gilmours Hände stehen an den Keyboards nie still und auch der bei Saga oft etwas dumpfe Schlagzeugsound hat sich verbessert – es klingt luftiger und heller, so dass Saga 2012 leichtfüßiger und grooviger agieren als je zuvor.
Während der ersten Hördurchläufe war ich nicht richtig überzeugt – viele Melodien kommen bekannt vor und gegenüber den letzten Alben hat man den „Prog-Faktor“ zugunsten einiger Saga-Pop-Elemente aus den 80ern leicht reduziert. Im Weiteren ist aber genau diese Mischung der Erfolgsfaktor des Albums: Es reiht sich Ohrwurm an Ohrwurm, schmissige Gesangsmelodien und Chöre treffen auf fulminante Gitarrenakrobatik und manchmal etwas versteckte Keyboardeskapaden. In den Instrumentalteilen fährt die Band teils furios ab und in diesem Gesamtbild können selbst die sonst etwas kritisch betrachteten Balladen Akzente setzen. Es wechseln sich treibende, wuchtige Rock-Kracher mit den ruhigen Songs schön ab, so dass eine Klangwelle entsteht, die den Hörer mit Leichtigkeit durch die 48 Minuten trägt: Ehe man sich versieht ist das Album zu Ende und wenn man in diesem Moment den Vergleich zu den Alben der letzten 33 Jahre zieht, stellt man vieles fest, das bekannt vorkommt, was man in dieser Kombination bei Saga aber noch nicht gehört hat. Hier macht sich der intensive Piano-Einsatz sehr positiv bemerkbar. Nachdenkliche und emotionale Texte runden diese reife Werk ab.
Inzwischen bin ich geneigt, Saga 2012 mit Rush 2012 zu vergleichen: Beide Bands sind frischer und ideenreicher zurück als man es hätte erwarten können. Natürlich muss man den typischen Saga-Sound mögen, um 20/20 auch zu schätzen; auch ein Faible für schmissige Hits sollte man mitbringen: Die Melodien stehen bei Saga immer im Vordergrund und sind das Herz jedes Songs. Was macht dieses Album besonders? Kurzweiligkeit, packende Melodien sowie unbändige Energie und Spielfreude. Auch dass Saga die Pop-Ansätze der 80er gelegentlich integrieren ist bemerkenswert und verleiht diesem Album seinen Spaßfaktor. Man bekommt das Gefühl, dass Saga noch eine Reihe erstklassiger Alben abliefern werden.
| Anspieltipp(s): |
Six Feet Under, Lost For Words, Till The Well Runs Dry |
| Vergleichbar mit: |
Saga und vielleicht noch Saga. Oder auch Saga. |
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| Veröffentlicht am: |
11.8.2012 |
| Letzte Änderung: |
11.8.2012 |
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