Seventh Heaven
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Informationen
Allgemeine Angaben
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| Label: |
Voiceprint |
| Durchschnittswertung: |
12/15 (1 Rezension) |
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Besetzung
| Anthony Phillips |
12-string, 6-string, Classical 6- & 8-string guitars, Oud, Saz, Bazouki, Piano |
| Andrew Skeet |
Piano, Orchestral Arrangements, Conductor |
| Lucy Crowe |
Vocal on "Credo in cantus" |
| Belinda Sykes |
Vocal on ""Seven ancient wonders" |
| Chris Worsey |
Cello |
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| John Parricelli |
Classical Guitar |
| Martin Robertson |
Taragoto, E-Flat-Clarinet Taragoto, E-Flat-Clarinet |
| Michela Strumova |
Voice on "Winter Song" |
| Paul Clarvis |
Percussion |
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Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
Credo in Cantus
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2:13
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| 2. |
A richer Earth
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2:56
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| 3. |
Under the infinite Sky
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3:04
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| 4. |
Grand Central
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2:24
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| 5. |
Kissing Gate
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2:27
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| 6. |
Pasquinade
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2:01
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| 7. |
Rain on Sag Harbour
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1:40
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| 8. |
Ice Maiden
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1:34
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| 9. |
River of Life
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3:08
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| 10. |
Desert Passage
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3:53
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| 11. |
Seven ancient Wonders
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2:23
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| 12. |
Desert Passage (Reprise)
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1:05
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| 13. |
Circle of Light
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4:10
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| 14. |
Forgotten Angels
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2:38
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| 15. |
Courtesan
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2:54
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| 16. |
Ghosts of New York
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2:18
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| 17. |
Shipwreck of St. Paul
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3:45
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| 18. |
Cortege
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2:12
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| Gesamtlaufzeit | 46:45 |
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| Disc 2 |
| 1. |
Credo in Cantus (instrumental)
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2:12
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| 2. |
Sojourn
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2:48
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| 3. |
Speak of remarkable Things
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1:18
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| 4. |
Nocturne
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3:50
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| 5. |
Long Road Home
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2:27
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| 6. |
The golden Leaves of Fall
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3:52
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| 7. |
Credo
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1:55
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| 8. |
Under the infinite Sky (Reprise)
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3:09
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| 9. |
The Stuff of Dreams
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4:11
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| 10. |
Old Sarum Suite
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7:55
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| 11. |
For Eloise
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1:46
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| 12. |
Winter Song
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3:39
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| 13. |
Ghosts of New York (Piano Version)
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2:20
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| 14. |
Daniel's Theme
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2:47
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| 15. |
Study in Scarlet
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1:03
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| 16. |
The Lives of Others
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2:57
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| 17. |
Forever always
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3:00
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| Gesamtlaufzeit | 51:09 |
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Rezensionen

Warum haben wir eigentlich so lange nichts mehr von Genesis gehört? Nun, die Herren werden älter, ihr Musikgeschmack reift entsprechend dem, was sie auch vor 40 Jahren schon gemacht haben, und jetzt – machen sie Klassik!
Jemandem, der keine weiteren Fragen stellt, könnte man in Kurzfassung so antworten, denn falsch ist es nicht: Tony Banks hat bereits zwei ambitionierte Orchester-Suiten draußen, Steve Hackett macht seit noch längerer Zeit Klassik, wenn auch mit kleinerem Orchester (vom Sommernachtstraum über Metamorphosis bis hin zu Satie-Adaptionen und Interpretationen auf der klassischen Gitarre), Phil Collins macht Jazz-Interpretationen („One hot Night in Paris“) und Motown-Covers – was auch längst schon Klassik ist, zumindest das, was er darunter versteht. Okay, Rutherford macht bisher keine Klassik, was aber vielleicht nur an seinen Mechanikern liegt, die nun mal keine Geiger-Zähler sind. Einer hat noch gefehlt, und jetzt hat er sich auch eingereiht: Anthony Phillips macht neuerdings ebenfalls Klassik, und das im wörtlich-wahrhaft siebtem Himmel. Was nicht bedeutet, dass er solches nicht ebenfalls längst geschafft hat – wenn auch in anderem Gewand: seine „Ivory-Moon“-Klavierstücke erreichten zum Teil locker das Niveau von Klaviersonaten.
Wie auch sollte jemand kein Klassiker werden, der in jungen Jahren Kompositionslehre studiert hat (und davor schon Mitglied bei Genesis gewesen ist)? Hätte Phillips seine bisherigen Kompositionen mit Orchester aufgenommen und nicht nur vorwiegend mit Gitarre, Keyboard und Piano, wären wir längst darauf gekommen. Jetzt, vierzig Jahre nach seinem Ausstieg bei Genesis, zeigt er uns endlich so unmissverständlich, was wir kaum geahnt haben, obwohl es doch so offensichtlich ist und immer war.
Nachdem der Großmeister der lyrischen Kompositionen den Mut gefasst hatte, auf zwei CDs seinen „Field Day“ zu zelebrieren, wurde es Zeit für ein größeres Format seiner Musik: dazu brauchte er einen Arrangeur, und den hat er in der Person von Andrew Skeet jetzt gefunden, einschließlich der Orchestermusiker, die das Unternehmen so mit sich brachte.
Irgendwas sagt mir, dass ich in diesem BBS-Kreis der größte alternde ;-) Anthony-Phillips-Fan bin (ich bekam sogar schon eine persönliche Nachfrage nach einer Rezension zum siebten Himmel ;-)), also nehme ich mir (wie auf „Field Day“) die Freiheit heraus, das orchestrale Album ziemlich subjektiv zu besprechen. Subjektiv ist Phillips nämlich auch immer an seine musikalischen Phantasien herangegangen – die einen hörten darin nicht wesentlich mehr als vielleicht etwas anspruchsvollere Fahrstuhl-Chillout-Mucke, die anderen (wie ich) vermuteten dahinter ein Kompositions-Genie, das – wie kein anderes unserer Zeit – den Zugang findet zu der lyrischen Idee von Musik an sich in einem fast platonischen Sinne.
Und so höre ich ihn auch heute noch.
Aber gerade, wenn an dem, was ich denke, etwas Wahres dran sein sollte, sollte auch bedacht werden, dass ein Andrew Skeet zwar ein begnadeter Arrangeur sein mag, aber eben kein zweiter Anthony Phillips ist. Phillips war nie ein Band-Musiker (sonst wäre er kaum bei DER Band ausgestiegen, die über Jahre wesentlich durch ihn geprägt geblieben ist), aber wie seine Diskographie zeigt, hat er sich durchaus als umgänglicher Teamarbeiter mit jeweils einzelnen Mitstreitern gezeigt. Wie stark seine bisherigen „Collaborations“ vom jeweiligen Partner beeinflusst wurden, vermag ich kaum zu beurteilen, aber wenn jemand, der bisher nie orchestrale Arrangements geschrieben hat, nun plötzlich welche geliefert bekommt, kann es konkret hörbar werden, wohin die Reise geht.
Und sie geht… - Ja, und jetzt wird’s spannend – in Richtung Musical und Filmmusik. Was auch nicht ganz neu ist, denn Filmmusik für BBC-Produktionen hat Phillips schon des öfteren gemacht. Trotzdem hat man ihn so wie jetzt noch nie gehört:
„Credo in Cantus“ – „Ich glaube an Gesänge“: das ist aus dem Lateinischen übersetzt, und Profi-Gesang ist im Opener wirklich zu hören. Zuerst hörte ich das mit meiner Freundin und wir beide fragten uns: Singt da nun Sarah Brightman oder Anna Maria Kaufmann? Nein, es ist eine Sopranistin namens Lucy Crowe, aber das ist nicht der Punkt. Der Punkt ist: die Komposition auch dieses Songs ist überirdisch betörend, aber das Arrangement ist Musical-Stil. Dann geht es mit „A richer Earth“ weiter: eine orchestrale Breitseite, die ihre Breite wirklich verdient hat, ganz im Sinne des Titels in Worten. Hier lässt sich spüren, dass Phillips Stücke komponieren kann, die eine Orchestrierung tatsächlich ersehnen – das hatte ich lange geahnt, aber so noch nie von ihm gehört (bisher hatten seine Keyboards diesen Part mühelos getragen). Musste diese Neuerung mit Orchester nun sein? Was bringt das Arrangements eines Anderen an Mehrwert gegenüber Phillips’ eigenen Klang-Phantasien?
Dieses Wechselbad der Emotionen geht für mich über das ganze Doppelalbum so weiter; die gewisse Zwiespältigkeit, die sich mir aufdrängt, hätte sich in der Vorbereitung des Albums (die immerhin seit 2008 lief) ganz einfach lösen lassen: Phillips hätte Skeet in sein Lager rüberziehen sollen und nicht umgekehrt! Aber Phillips ist eben ein Eigenbrötler (was mir an sich sehr sympathisch ist – ich bin selbst einer ;-)) und tritt immer dann am stärksten auf, wenn er sein Ding selbst und allein macht. Ich habe noch nie einen Partner auf einem seiner Alben gehört, den er in seiner Welt wirklich hörbar gebraucht hätte. Zum Glück hat er im Siebten Himmel immerhin knapp die Hälfte der Songs allein geschrieben und auf sein voriges Meisterwerk zurückgegriffen: So hat er ein paar Songs aus dem „Field Day“ hier neu aufgenommen (wer’s genau wissen will – es sind „Kissing Gate, Rain on Sag Harbour, River of Life“, das wesentlich ältere „Nocturne“ und „Credo”), aber nicht einer davon hat durch die Orchestrierung etwas gewonnen. Geschadet hat’s den Songs aber auch nicht ;-). Und zum Glück gibt’s nach dem Opener auch keine Sarah-Brightman-Operetten-Vocals mehr. Ach ja, und „Under the infinite sky“ hätte ohne Streicher tatsächlich nie so ‚unendlich’ nach flirrenden Wolkenfetzen geklungen wie in der jetzt vorliegenden Aufnahme – da war eine Orchestrierung fast zwingend. Dagegen: „Ice Maiden“, das nur wenig länger als eine Minute ist, verströmt allein durch sein Piano eine Atmosphäre, die durch nichts ergänzt werden kann; meine Freundin sagte spontan dazu: „Das will ich mal auf einer Hochzeit hören“ – und dabei wirkt es eher düster: es ist nämlich ein gewisser Satie-Stil, nur dass Phillips eben immer wieder den einen verborgenen Moment aufzuspüren weiß, der für menschliche Ohren kaum noch wahrnehmbar ist… und für den kein Orchester nötig ist.
Falls manches eben irgendwie etwas ablehnend geklungen haben sollte, muss ich nun mal gegensteuern: dieses Album ist wirklich der siebte Himmel der Phillips-Fantasy! Es ist nur so, dass gerade er bei der Güteklasse seiner Kompositionskunst solche Aufwertungs-Arrangements nicht wirklich nötig hat. Ich denke hier an Steve Hackett, der eine Aufbrezelung alter Genesis-Songs auf „Genesis Revisited“ auch nicht nötig hatte, denn dieses Aufbrezeln versucht zu oft, der Musik Seiten abzugewinnen, die nicht unbedingt genuin darin enthalten sind. Aber wenn ich andererseits daran denke, wie wenig Phillips bisher beachtet worden ist, hat er es vielleicht doch nötig, und sei’s auch nur aus Gründen der markttauglichen Musik-Wahrnehmung. Immerhin – ein zweites „From Genesis to Revelation“ ist nicht daraus geworden und man wird seine Musik auch ab jetzt nicht mit Sarah Brightman auf Beerdigungen spielen. Und wer sich nun damit outet, dass er seit „The Geese & The Ghost“ kein anderes Album von ihm mehr gehört hat, sollte sich jetzt endlich dieses anschaffen – da erwartet ihn – zwischen den Saiten der Violinen – all das, was diesen Ausnahme-Kompositeur jemals ausgemacht hat. Der Minnegesang für die Großartigkeit im Kleinen wird selten so grandios intoniert wie dann, wenn Phillips seine Laute anschlägt…
Mein Fazit bleibt trotz allem ernüchternd: wer aus Anthony Phillips’ Werken bisher nicht die besondere Faszination herausgehört hat, dem wird das auch jetzt nicht gelingen. Und alle anderen hoffen mit mir ;-), dass dies nicht sein letztes musikalisches Lebenszeichen bleiben wird…
| Anspieltipp(s): |
„A richer Earth“ – etwas ‚Reicheres’ hat diese Erde wahrhaft nicht mehr zu bieten… |
| Vergleichbar mit: |
…fast nichts…- denn Romantik-Instrumentals haben sonst kaum dieses kompositorische Niveau. |
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| Veröffentlicht am: |
11.8.2012 |
| Letzte Änderung: |
12.8.2012 |
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