Rise Above
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Informationen
Allgemeine Angaben
Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
You Shall Be Damned
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4:32
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| 2. |
Never Dare Say
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6:46
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| 3. |
Fallen
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5:00
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| 4. |
Pale
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5:45
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| 5. |
The Third Gate
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6:05
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| 6. |
This World Was Just A Dream
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2:31
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| 7. |
By The Hands Of Fate
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5:59
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| 8. |
Rise Above
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10:10
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| Gesamtlaufzeit | 46:48 |
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Rezensionen

Konnten mich die Kanadier Southern Cross in diesem Jahr mit ihrem Drittwerk "From Tragedy" durchaus begeistern, so muss ich doch feststellen, dass das Aufarbeiten der bisherigen Bandgeschichte weitaus weniger erfreulich ist. Nicht nur, dass man auf dem Debütalbum "Rise Above" produktionstechnisch einige Kuriositäten vorzuweisen hat, wie etwa den total nach Unterwasseraufnahme klingenden Gitarrensound. Auch die Kompositionen können keinesfalls begeistern und auch den Progressivitäts-Anspruch nur teilweise erfüllen.
So finden sich in praktisch jedem Song typische Power-Metal-Riffs, die entweder galoppieren oder in hohem Tempo dahinbrettern, zu wahlweise aggressivem (und damit formlosem) Gebrülle oder dem genreüblichem Kraftmeier-Heldentenor, was mich noch nie so ganz überzeugt hat (besonders schlimm hier: "Pale"). Dass das hier nicht anders aussieht, liegt auch an den recht einfallslosen Gesangsmelodien. Hinzu kommen die recht planlos klingenden Keyboardeinsätze (man höre nur das Ende von "Never Dare Say") und extrem dudelige und ziellose Gitarrenarbeit (höre "By The Hand Of Fate"), die hier ja ohnehin nur ihren eigenen Selbstzweck zu erfüllen scheinen. Natürlich gibt es auch das charakteristischste Merkmal von kompositorischer Unausgereiftheit zu hören, und zwar fragmentarisch zusammenhängende und wenig ausgewogene Lieder voller Sprünge und überlanger Instrumentalparts, auf schärfste zu sehen im abschließenden Long- und Titeltrack.
Nur in Ausnahmefällen vermeidet man diese äußerst unterdurchschnittlichen Charakteristika und schafft mal etwas ansatzweise hörenswertes. Dass man das im Progmetal unerlässliche Zusammenspiel von Rhythmusgruppe, Keyboard und Gitarre drauf hat, lässt sich beispielsweise im Mittelteil von "Fallen" erahnen, oder in einigen der versprengten Abschnitte von "Rise Above". Und ganz nette Stimmungen gibt es noch gegen Ende von "Pale", wo man zumindest eine ganz sympathisch-provinzielle Amateur-Progmetalband abgibt. Aber meistens gehen die Kompositionen trotz ein paar netter Ideen wie gesagt nach hinten los, wie etwa im Falle von "The Third Gate": Man hat die Ingredenzien für einen ganz guten Melodic-Rock-Song an Bord, aber versucht unbedingt, was kompliziertes draus zu machen, sodass sich Southern Cross hier schrecklich verfranzen. Oder "This World Was Just A Dream", das ein Nummer-sicher-Instrumental der Marke Savatage hätte abgeben können, aber als verunglückte Ballade endet.
Immerhin lässt sich zum Abschluss sagen, dass Southern Cross anscheinend aus all diesen Mängeln recht schlau geworden sein müssen, nicht anders lässt sich die zuletzt beobachtete Steigerung erklären. "Rise Above" ist allerdings noch ein außerordentlich unausgegorenes Album mit ein paar netten Ideen neben einer Menge Banalitäten, womit man qualitativ im unteren Drittel des anvisierten Genres landet.
| Anspieltipp(s): |
Fallen, The Third Gate |
| Vergleichbar mit: |
der krampfhaften Verbissenheit der frühen Pain-Of-Salvation-Alben |
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| Veröffentlicht am: |
12.8.2012 |
| Letzte Änderung: |
12.8.2012 |
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