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Les Fragments de la Nuit

Musique de Crépuscule

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 2008
Besonderheiten/Stil: instrumental; Moderne Klassik; RIO / Avant; sonstiges
Label: Equilibrium Music
Durchschnittswertung: 9/15 (1 Rezension)

Besetzung

Ombeline Chardes Violin
Cendrine Mazzucco Violin
Aurore Moutomé Miath Violin
Ian-Elfin Roslu Cello
Michel Villar Piano, Percussion

Gastmusiker

Maryvette Lair Voice
Marion Gomar Voice

Tracklist

Disc 1
1. Eveil des fees 1:16
2. Assault 1:59
3. Le ronde des fees 2:02
4. Entre ciel et fer 2:41
5. Devenons demain I 1:44
6. Devenons demain II 2:09
7. Slow corrosion of character 1:37
8. Solarisation 4:10
9. La chambre des fees 3:25
10. Soleils noirs pur lune blanche 4:06
11. La melodie de la tele 2:26
12. Le chateau enchante 1:49
13. Le scarabee bleu 1:54
14. Soleils noirs pur lune blanche - tango 3:05
15. Les eaux dormantes 2:09
16. Alpha du centaure 3:56
Gesamtlaufzeit40:28


Rezensionen


Von: Achim Breiling @


Beim portugiesischen Label Equilibrium Music (EQM), das sich nach eigener Angabe auf Darkwave, Neoklassisches, Mittelalterliches, Dark-Folk, Ambientartiges und verwandte Genre spezialisiert hat, haben Les Fragments de la Nuit um Ombeline Chardes und Michel Villar 2008 ihr Debütalbum veröffentlicht. So ein wenig angedüstert ist die auf "Musique de Crépuscule" zu findende Musik gelegentlich, ansonsten passt das Album eigentlich nur in die zweite der eben aufgezählten Stilschubladen.

Drei Geigen, ein Cello und ein Piano sind auf "Musique de Crépuscule" vornehmlich zu hören, gelegentlich ergänzt um etwas Perkussion und den textlosen Gesang von Maryvette Lair und Marion Gomar. Die Band selbst behauptet auf ihrer Internetpräsenz, dass sie sich mit ihrer Musik im Grenzgebiet von Rock, Klassik, Metal und Pop aufhalten würde. Metal und Pop kann ich auf "Musique de Crépuscule" nicht entdecken, Klassik und Rock aber durchaus. Einen sehr akustischen Kammerrock spielen Les Fragments de la Nuit auf ihrem Erstling, der über weite Strecken den Charakter einer neoklassischen Suite für Pianoquintett hat, der aber mitunter auch sehr rhythmisch und rockig voranschreitet. Gewisse Bezüge zu den frühen Werken der frankobelgischen Rockavantgarde (Art Zoyd, Univers Zero) lassen sich herstellen, aber natürlich auch zu deren rezenteren Nachfolgern wie Louis Avenue, Metamorphosis und Aranis.

Elegisch und eher getragen gleiten die Klänge auf "Musique de Crépuscule" dahin, dominiert von den mehrschichtigen Flächen der Streicher, in die die pointierten Pianolinien Villars eingewoben sind. Etwas gleichförmig wirkt die Musik auf Dauer, ändern sich die eingesetzten kompositorischen Mittel doch wenig, auch wenn kurze Soloausflüge und die schlichten, aber sehr stimmungsvollen Sopraneinlagen der Gastsängerinnen ab und zu für etwas Abwechslung sorgen. Sonderliche Höhepunkte sind nicht auszumachen, doch bewegt sich die Musik auf einem durchweg hohen Niveau und kommt sehr klangvoll und rund aus den Boxen. Wer genretypischen Kammerprog mit sehr klassisch-akustischer Ausrichtung schätzt, der kann hier durchaus einmal reinhören!

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 18.8.2012
Letzte Änderung: 18.8.2012
Wertung: 9/15

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Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von Les Fragments de la Nuit

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
2012 Musique de Nuit 10.00 1

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