The Voyage of Jonas
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Informationen
Allgemeine Angaben
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| Label: |
Eigenverlag |
| Durchschnittswertung: |
9.5/15 (2 Rezensionen) |
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Besetzung
| Jeff Lane |
guitar, vocals, bass, keyboards |
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Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
The King Is Dead
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3:25
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| 2. |
Jonas
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4:37
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| 3. |
At The Portside Inn
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4:31
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| 4. |
Sailing North
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6:13
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| 5. |
At The Fjords
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1:46
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| 6. |
To The Abyss Of The Dragon
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4:13
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| 7. |
When Wargs Attack
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4:07
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| 8. |
Fading
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4:16
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| 9. |
The White Witch
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4:39
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| 10. |
The Mage
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4:04
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| 11. |
Into The Storm
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8:00
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| 12. |
Siren Song
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2:49
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| 13. |
The Isles Of Ice
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3:31
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| 14. |
Procession Of The Damned
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2:41
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| 15. |
Now To Your Ships
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4:02
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| 16. |
Moonrunner
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3:40
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| Gesamtlaufzeit | 66:34 |
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Rezensionen

Nach zwei Vollzeit-Studioalben und einer EP ist das kalifornische Duo Heart of Cygnus wieder mit einem Studioalbum am Start. „The Voyage of Jonas“ erscheint drei Jahre nach „Over Mountain, Under Hill“. Ist vielleicht auch nicht schlecht, dass sich Jeff Lane und Jim Nahikian immer etwas Zeit mit ihren Veröffentlichungen lassen (ob das nun bewusst geschieht oder eben einfach zufällig so ist, sei mal dahingestellt), denn so entschärft sich der „more of the same“-Effekt ein bisschen, soviel sei gleich mal vorab bemerkt.
Ich behaupte mal, Kenner der Band erkennen „The Voyage of Jonas“ blind als neues Produkt ihrer Lieblinge. Heart of Cygnus breiten wieder ihren ganz typischen Breitwand-Sympho-Hardrock der Marke Maiden-Rush-Queen aus. Wobei – vielleicht erfreulich für den Progger – die Queen-Seite schon etwas dominiert. Die Arrangements atmen dazu noch die symphonischen Exaltiertheiten eines Electric Light Orchestra, womit dann auch alle Vorbilder, zu denen sich die beiden Amerikaner frank und frei bekennen, referenziert werden. Warme, glühende, röhrende Gitarre schwingen sich zu eleganten, fetten Soli auf, bieten geschmeidiges Doppel-Lead-Riffing (Lane spielt sozusagen mit sich selbst). Dazu spielt Nahikian gewohnt verspielt-virtuos Schlagzeug und sorgt für einen gelungenen fliegenden Teppich, über den sich die Songs mit einer gehörigen Prise Bombast aufschwingen können. Lane steuert dann noch einige knackige Bass-Linien bei und fertig ist die Sympho-Hard Rock-Sause mit einem ordentlichen Schuss Metal. Abgerundet wird das alles vom ausdrucksstarken Gesang von Jeff Lane.
Man darf Heart of Cygnus natürlich keine Sekunde ernst nehmen. Das ist Spaß-Prog’n’Roll und so muss man das auch genießen. Wer das nicht kann, lässt besser mal die Finger von „The Voyage of Jonas“ (oder von der Band überhaupt). Und – siehe Einleitung – es ist unbestreitbar, die Band bietet stilistisch immer wieder ähnliches, hat ihren Stil gefunden (wenn man es positiv formuliert oder eben „more of the same“), entwickelt sich aber nur in kaum wahrnehmbaren Nuancen. Heart of Cygnus werden eher ‚reifer‘ als anders (was in keinster Weise negativ klingen soll). So wirkt „The Voyage of Jonas“ wirklich von vorn bis hinten durchdacht und geplant, wobei darüber aber glücklicherweise weder Spielfreude noch Spaß verloren gehen. Auch wirkt das Ganze nicht steif, sondern eben beschwingt, frisch und unterhaltsam, eher wie eine gigantische Fete. Leider liegen den hübsch gestalteten Digipak – sehr passendes Comic-Artwork – keine Texte bei, so dass ich nur Mutmaßungen über die hinter dem Konzept liegende Geschichte anstellen kann. Aber, der König ist tot, der Held Jonas befreit eine Prinzessin aus den Klauen eines Drachen und kämpft gegen finstere Nordmänner, er begegnet einer weißen Hexe und entkommt dem Ganzen zum Schluss glücklich in die Heimat. Eine Sturm muss er natürlich auch überstehen. So in der Art etwa… also Prog wohin man schaut.
Klar, Heart of Cygnus agieren in einem Randbereich des Progressive Rock, in der Schnittmenge aus Prog, Metal, Hardrock mit deutlichen Bezügen zu den 70ern. „The Voyage of Jonas“ konnte mich schneller (und vielleicht auch nachhaltiger? Nun, man wird sehen) begeistern als der Vorgänger, vielleicht liegt’s am inneren Zusammenhang der Songs, vielleicht an meiner Neigung Rock mit Bombast-Elementen immer wieder gern zu hören oder an meiner musikalischen Sozialisation mit 70er-Jahre-Hardrock. Ein Album bei dem Spaß wahrlich groß geschrieben wird.
P.S.: Offizielle VÖ ist Ende August 2012, aber das Album ist bei den üblichen Verdächtigen schon erhältlich.
| Anspieltipp(s): |
durchhören... einen ersten Eindruck vermittelt "To The Abyss Of The Dragon" oder auf die Website von HoC gehen und sich das Video zu "The Isles of Ice" ansehen |
| Vergleichbar mit: |
siehe Text |
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| Veröffentlicht am: |
20.8.2012 |
| Letzte Änderung: |
20.8.2012 |
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Es klappt nicht. Der nunmehr x-te Versuch. Es klappt nicht. genau, wie mit den Vorgängeralben. Es klappt nicht.
Heart Of Cygnus sind einfach nicht meine Welt. So sehr ich akzeptieren kann, was die Jungs machen. So sehr es mir als Rush Fan vielleicht sogar gefallen sollte. So sehr ich mich anstrenge. Es gelingt nicht. Anstrengen ist vielleicht das falsche Wort. Heart of Cygnus sind eigentlich überhaupt nicht anstrengend. Und deshalb mangelt es mir auch an Auseinandersetzung mit der Musik. Das ist alles nett musiziert, Spaß ist da auch viel dabei, der Kollege schreibt in etwa, "nehmt die bloß nicht ernst". "Ja wie denn auch?" - kann ich da nur entgegnen. Denn sobald die Scheibe läuft stelle ich in den Mitwippmodus und ertappe mich dabei, dass da auch irgendwas Beliebiges laufen könnte.
The Voyage Of Jonas macht exakt das, was die Musiker eben können: Charmante Melodiebögen, die du sofort mitsummen kannst, eingängige, meist metal-hymnische Hooks, die sich sofort verankern, eine nette Gesangsstimme, groovende Riffs auf der Gitarre. Wer nun das Gefühl hat, dies sei die lang ersehnte Iron Maiden Rezi, der liegt vielleicht gar nicht so falsch. Die Trademarks sind ähnlich, wenn auch der Sound mehr an Prog-/Hardrock der Marke Rush angelehnt ist.
Insgesamt ist mir das zu wenig. Und gleich sechzehn (16!) Stücke der gleichen Machart eindeutig zu viel. Es klappt eben nicht mit mir und Heart of Cygnus.
| Anspieltipp(s): |
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| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
12.10.2012 |
| Letzte Änderung: |
12.10.2012 |
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Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von Heart Of Cygnus
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