Son of a Bitches Brew
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Informationen
Allgemeine Angaben
Besetzung
| Atsushi Tsuyama |
Bass, Soprano Sax, Nei, Pungi, Alto Recorder, Voice |
| Koji Shimura |
Drums |
| Makoto Kawabata |
Guitar, E-Piano, Electronics, Fuzz-Otamatone, Tape Machine, Yangqin, Tanbura |
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| Hiroshi Higashi |
Synthesizer |
| Mitsuru Tabata |
Guitar, Guitar Synthesizer |
| Cotton Casino |
Space Whisper |
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Gastmusiker
Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
Son of a Bitches Brew
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17:15
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| 2. |
Hellen Buddha; Miss Condome X
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7:01
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| 3. |
Fellatioh's Dance also Bitch's Blow
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12:21
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| 4. |
Water Babies Kill Kill Kill
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19:10
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| 5. |
Theme from Violence Jack Johnson
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5:30
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| 6. |
Tabata Mitsuru
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3:31
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| 7. |
Sweet Peanut vs Macedonian Beauty
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8:37
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| Gesamtlaufzeit | 73:25 |
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Rezensionen

Acid Mothers Temple & The Melting Paraiso U.F.O. sind recht einfallsreich wenn es um Albentitel geht, einfallsreicher meist - sagen manche - als bei der dann darauf zu findenden Musik. Oft spielt man auf bekannte Bands und Tonträger an, doch war es bisher selten der Fall, dass die dann auf dem Album zu findende Musik stilistisch sonderlich darauf Bezug nahm. Bei "Son of a Bitches Brew", der derzeit neuesten Scheibe der Formation um Makoto Kawabata, ist das etwas anders.
Einen stellenweise ziemlich wüsten Electric-Space-Jam-Jazzrock gibt es da nämlich zu hören, der bisweilen so klingt, als wäre hier die "On-the-Corner"-Band beim Ausflippen, ohne Trompete natürlich. Eine Hommage an die Musik von Miles Davis aus dessen elektrischster, psychedelischster und rockigster Phase ist "Son of a Bitches Brew", an dessen Alben aus den späten 60er- und frühen 70er-Jahren.
Ein funkig-jazziges Gemenge rauscht hier durch die Gehörgänge, welches die Davisschen Abläufe aufgreift (direkte Zitate - auch wenn einige der Tracktitel etwas anderes andeuten - gibt es keine), dieselben aber mit sehr viel Acid-Mothers-typischem Spacerock und allerlei fiepender und zischender Elektronik anreichert. Das Ergebnis klingt seltsam retro, als hätte Davis' Band mit Gong gejammt, insbesondere das E-Piano (Davis), die blubbernden Synthiesounds (Gong) und die E-Gitarre (Davis) klingen sehr authentisch, kommen gleichzeitig aber um einiges wüster, freiformatiger und ausgeflippter aus den Boxen als bei den Vorbildern.
Wer krautig-durchgeknallten Spacerock und die oben umrissene Phase von Miles Davis schätzt, der liegt hier richtig. Etwas lang ist "Son of a Bitches Brew" allerdings ausgefallen. Fast 75 Minuten lang ist dieser wilde Free-Jazz(rock)-Space-Krach doch ziemlich anstrengend. In kleineren Happen genossen, macht das Album aber ziemlich viel Spaß!
| Anspieltipp(s): |
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| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
19.8.2012 |
| Letzte Änderung: |
1.12.2012 |
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