SUCHE
Erweiterte Suche
NEUE REZENSIONEN
19.5.2013
Øresund Space Collective - Slip into the Vortex
Kshettra - i
Thierry Zaboïtzeff - Planet Luvos
18.5.2013
Arco Iris - Agitor Lucens V
Elora - Crash
Zs - Grain
Thierry Zaboïtzeff - Sequences
17.5.2013
Poor Genetic Material - A Day In June
Uriel - Arzachel Collectors Edition
Cloudkicker - Hello
Elara - Soundtrack for a quiet place
16.5.2013
Eclipse Sol-Air - Schizophilia
Genesis - Selling England by the Pound
15.5.2013
VeryShortShorts - Minimal Boom!
Queensrÿche - Operation: Mindcrime
Mr Averell - Gridlock
14.5.2013
Circa: - Live from Here There & Everywhere
Pelagic Zone - Pelagic Zone
ARCHIV
STATISTIK
19210 Rezensionen zu 13018 Alben von 4922 Bands.
SITE MAP
STARTSEITE

Cró!

Onkalo

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 2012
Besonderheiten/Stil: Independent / Alternative; Jazzrock / Fusion; Postrock; RetroProg
Label: Eigenvertrieb
Durchschnittswertung: 11/15 (1 Rezension)

Besetzung

Rubén Abad Gitarre
Xavier Núñez Keyboards
David Santos Bass
Cibrán Rey Schlagzeug
Barja Bernárdez Videos

Tracklist

Disc 1
1. Klaus 4:38
2. Mnemosyne 3:57
3. Lagrunch 5:18
4. Petrol 3:44
5. Tangram 2:27
6. Hipnosapo 5:27
7. Gravitsap 4:25
8. Frujifobia 4:14
9. Going Home 4:16
Gesamtlaufzeit38:26


Rezensionen


Von: Jochen Rindfrey @


Auf dem dritten Album der Formation aus Galicien hat sich, oberflächlich gehört, nicht viel geändert. In der Feinabstimmung gibt es freilich schon einige Unterschiede. So sind die auf dem Debüt gelegentlich zu findenden canterburiesken Einflüsse hier weitgehend verschwunden, wie überhaupt das E-Piano keine so große Rolle mehr spielt; dafür werden verstärkt andere Arten von Tasteninstrumente eingesetzt.

Im Zentrum stehen nach wie vor die vielfältigen Sounds von Gitarrist Rubén Abad, der seinem Instrument von filigranem Gezupfe bis zu dreckig-grungigem Krachen alles entlockt. Die nach wie vor eher kurzen Songs leben wieder vom Wechsel ruhiger, geradezu intimer Passagen und krachender Ausbrüche, die sich auch schon ins Bombastische steigern können. Noch mehr als auf dem Debüt erinnern Cró! hier immer wieder an eine Mellotron-freie Version von Anekdoten, speziell deren frühe bis mittlere Phase. Dazu trägt neben dem Aufbau der Songs nicht zuletzt auch der etwas schwachbrüstige (aber durchaus angenehme) Gesang von Rubén Abad bei, die schwedischen Kollegen sind ja bekanntlich auch nicht gerade Meister der Sangeskunst. Allerdings ist der Gesang auf Onkalo ziemlich im Hintergrund gehalten, klingt manchmal eher lautmalerisch als nach richtigem Text, und über weite Strecken ist das Album sowieso instrumental.

Auch hier gilt wieder, dass die Spanier nicht ganz so komplex und kantig (und auch nicht so melancholisch) zugange sind. Der Liebhaber vertrackterer Klänge wird dennoch zufrieden gestellt. Und trotz aller Reminiszenzen sind Cró! kein Klon, die Band hat durchaus ihren eigenen Charakter, der sich in Stücken wie dem leicht jazzig-angeschrägten Frujifobia besonders deutlich zeigt.

Die ersten beiden Songs des Albums können auf der Bandcamp-Seite von Cró! angehört werden. Das Album selbst kommt im großformatigem Klappcover, etwa von der Größe einer Vinyl-Single. Sieht zwar schick aus, ist aber leider auch etwas regalunfreundlich. Erhältlich ist das Album bei Charly.

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 4.9.2012
Letzte Änderung: 4.9.2012
Wertung: 11/15

Zum Seitenanfang

Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von Cró!

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
2009 Cró! 11.00 1

Zum Seitenanfang

© 1999-2013; Das Copyright aller Texte liegt bei den jeweiligen Autoren; Haftungsausschluss
Site Map - Startseite - FAQ - Reviews - Leitfaden - Lesestoff - Kontakt - Links
RSS | Impressum