With Us Until You're Dead
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Informationen
Allgemeine Angaben
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| Label: |
Dangervisit Records |
| Durchschnittswertung: |
10/15 (2 Rezensionen) |
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Besetzung
| Pollard Berrier |
Gesang, Gitarre |
| Dave Pen |
Gesang, Gitarre |
| Maria Q |
Gesang |
| Holly Martin |
Gesang |
| Smiley |
Schlagzeug |
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| Steve Harris |
Gitarre |
| Mike Hurcombe |
Gitarre (2,4) |
| Jonathan Noyce |
Bass |
| Darius Keeler |
Keyboards |
| Danny Griffiths |
Keyboards |
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Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
Wiped Out
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6:20
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| 2. |
Interface
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4:43
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| 3. |
Stick Me In My Heart
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3:57
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| 4. |
Conflict
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5:01
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| 5. |
Violently
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6:24
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| 6. |
Calm Now
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3:53
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| 7. |
Silent
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5:39
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| 8. |
Twisting
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4:02
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| 9. |
Things Go Down
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1:52
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| 10. |
Hatchet
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4:16
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| 11. |
Damage
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6:50
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| 12. |
Rise
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2:49
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| Gesamtlaufzeit | 55:46 |
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Rezensionen

Nach dem opulenten Konzeptwerk Controlling Crowds schalten Archive wieder ein paar Gänge zurück. Die Songs sind kürzer und kompakter geworden, fast hätte ich noch geschrieben: einfacher, aber waren sie denn bei Archive jemals so richtig komplex? Jedenfalls folgen die Songs wieder dem für die Band mittlerweile typischen Aufbau, bieten diese charakteristische Mischung aus trippiger Electronica und Postrock. Schicht für Schicht werden immer mehr Instrumentenspuren - meist Keyboards - übereinander gelegt, oft bis ein mächtiges Klanggebirge entsteht. Dabei bestehen die einzelnen Schichten häufig nur aus kleinen, permanent wiederholten Motiven oder auch nur aus sanfter Synthie-Grundierung.
Immer wieder nehmen die Stücke immer unerwartete Wendungen, wenn etwa Stick Me In My Heart in der letzten Minute von einer ätherischen E-Piano-Ballade zu hartem Electro mutiert oder die hektischen Drum'n'Bass-Rhythmen von Conflict einem symphonischen Streicherintermezzo weichen. Das mag alles nicht übermäßig komplex sein, ist aber originell gemacht. Originell sind auch die vielfältigen Schlagzeugsounds des Herrn "Smiley" (eigentlich Steve Barnard). Sein - wohl hauptsächlich elektronisch erzeugtes - Schlagzeug hämmert, rasselt, krusselt, zischelt unentwegt in allen Variationen. Dagegen ist von der Gitarre kaum etwas zu hören, obwohl bis zu vier Gitarristen am Werk sind.
Für zusätzliche Klangfarben sorgt auch hier wieder der Einsatz unterschiedlicher, männlicher und weiblicher Stimmen. Mit Holly Martin ist hier neben der altgedienten Maria Q erstmals eine zweite Sängerin dabei, und die gibt auf Violently gleich einen beeindruckenden Einstand mit einer kräftigen, etwas souligen Stimme. Leider ist sie ansonsten nur auf einem weiteren Song (Hatchet) zu hören. Die Dame gefällt mir deutlich besser als der auf Controlling Crowds gelegentlich herumrappende Rosko John, der diesmal erfreulicherweise zu Hause geblieben ist.
Im Prinzip also nichts bahnbrechend Neues (bis auf die neue Sängerin) von Archive. Das Album enthält keine so herausragenden Stücke wie sie vor allem auf dem ersten Teil von Controlling Crowds zu finden waren, was eigentlich einen Punkt weniger bedeuten würde; weil aber der nervige Rapper nicht dabei ist, lege ich den Punkt wieder drauf. Archive-Fans werden jedenfalls zufrieden sein!
| Anspieltipp(s): |
Wiped Out, Stick Me In My Heart, Twisting |
| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
6.9.2012 |
| Letzte Änderung: |
6.9.2012 |
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Mit ihrem neunten Studioalbum „With Us Until You’re Dead“ ist die Band Archive, die inzwischen bereits vier verschiedene Sänger beschäftigt, noch einen Schritt weiter in Richtung elektronischer Musik vorangeschritten. Die Musik von Archive war zwar von jeher sehr geprägt vom Keyboard- und Synthesizer-Sound der Herren Keeler und Griffiths, hier wirkt alles allerdings noch einen Tick elektronischer, als auf den früheren Platten.
Jede Menge Loops und kaum mehr Gitarren werden dem Hörer auf „With Us Until You’re Dead“ präsentiert. Mit progressiver Rockmusik, in dessen Randgebieten sich Archive mitunter auch immer wieder betätigten beziehungsweise bewegten, hat das Album nur noch sehr wenig und nur noch mit viel Phantasie zu tun.
Überzeugen kann die Musik aber trotzdem immer wieder. Da sind zum Beispiel die beiden Nummern mit der neuen Sängerin Holly Martin „Violently“ und „Hatchet“. Diese soulige Stimme hat was. Dazu kommen noch treibende Rhythmen und Melodien die schnell zünden - und fertig sind zwei mitreißende Lieder.
„Calm Now“ ist wieder einer dieser langsamen und wunderschön harmonischen Titel, der ganz von der Stimmung lebt, die er verbreitet. Fast schon monoton entfaltet sich hier ein Klanggebilde, welches durch den Einsatz diverser Streicher noch an Intensität gewinnt. Überhaupt der Orchestereinsatz, der immer wieder in den einzelnen Nummern Verwendung findet, ist überaus gelungen und erweitert das klangliche Spektrum der Band auf eine interessante Art und Weise.
Aber es gibt auch Altbewährtes zu hören. Der Opener „Wiped Out“ hätte auch gut auf „Lights“ gepasst, genau wie „Stick Me In My Heart“. „Conflict“ erinnert an die „Controlling Crowds“-Phase, „Interface“ ist dagegen fast schon irgendwie eine Reminiszenz an die ganz frühen Anfänge von Archive. Und auch bei den weiteren Titeln lassen sich immer wieder Parallelen ausmachen, die Erinnerungen zu vorherigen Archive-Alben hervorrufen.
Fazit: Archive haben sich mit „With Us Until You’re Dead“ nicht neu erfunden. Weltbewegendes Neues gibt es also nicht zu hören, dies war irgendwie aber auch nicht zu erwarten. Und so bleibt festzuhalten, dass zwar die Longtracks auf dem neuen Album fehlen, diejenigen, die Achive mögen, mit diesem Album jedoch die Möglichkeit haben, eine kleine Zeitreise durch die Diskographie der Band zu unternehmen. Und die macht durchaus Spaß.
| Anspieltipp(s): |
Conflict, Violently, Calm Now, Hatchet, Damage |
| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
14.9.2012 |
| Letzte Änderung: |
14.9.2012 |
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