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elephant9

Atlantis

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Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 2012
Besonderheiten/Stil: instrumental; HardRock; Jazzrock / Fusion; Moderne Electronica; Psychedelic; RetroProg
Label: Rune Grammofon
Durchschnittswertung: 12/15 (1 Rezension)

Besetzung

Ståle Storløkken fender rhodes, hammond organ, minimoog, grand piano
Nikolai Haengsle Eilertsen bass, 12-string acoustic guitar, percussion
Torstein Lofthus drums, percussion

Gastmusiker

Reine Fiske electric guitar (3,5,7), nylon-string guitar (4)

Tracklist

Disc 1
1. Black Hole 9:05
2. The Riddler 6:14
3. Atlantis 12:57
4. A Foot In The Both 6:12
5. Psychedelic Backfire 10:33
6. A Place In Neither 2:01
7. Freedom's Children 13:38
Gesamtlaufzeit60:40


Rezensionen


Von: Thomas Kohlruß @


Das norwegische Elefanten-Trio ist wieder zurück... und diesmal sind sie gar teils zu viert! Tastenmagier Ståle Storløkken, Tieftöner Nikolai Haengsle Eilertsen und Schlagzeug-Maniac Torstein Lofthus werden diesmal auf über der Hälfte der Tracks vom schwedischen Gitarristen Reine Fiske (u.a. Dungen) begleitet.

Und wieder trifft retroverseuchter Heavy Prog auf hibbelig-hyperaktiven Jazzrock. Eilertsens kraftvoller Bass, der manchmal in stoische Ostinato-Passagen übergeht, und das manische Getrommmel von Lofthus bilden das wogende, nervöse Fundament für die beiden Klangoszillatoren, die sich darüber austoben. Storløkken holt die wüstesten Tonkaskaden und Klangfarben aus seinem Equipment heraus, mal schneidend aggressiv, mal hard rockend orgelig und dann wieder spacig-verhallt. Reine Fiske muss sich da schon anstrengen, sich neben all den Tastenklängen mit seiner mal schräg verzerrten, mal kraftvoll riffenden Gitarre zu behaupten. Manchmal überlagern sich Tasten und Gitarre auch derart, dass es schwierig wird, zu sagen, was nun gerade von wem gespielt wird. Aber gerade im Duell der Tasten und Saiten entstehen wunderbaren Momente musikalischen Wahnsinns.

Der schwedische Gitarrist scheint aber als eine Art Katalysator nochmals einige Kreativtätsbremsen bei den Norwegern gelöst zu haben. So ist die musikalische Bandbreite von elephant9 durchaus nochmals gewachsen. Und immerhin wäre das relativ ruhige „A Foot In Both“ ohne Fiskes Akustik-Gitarren-Spiel gar nicht möglich gewesen.

Für Fans von kreativem, verschwitzt-erdigem instrumentalen ROCK Jazz, hochenergetischer Jazzrock gepaart mit heftigen Rock-Ausbrüchen, eigentlich kein Weg vorbei. Mehr muss gar nicht gesagt werden, hören!

Ach ja: Nicht die ominöse Insel war Namensgeber des Albums, sondern das Studio, in das Album im September 2011 aufgenommen wurde.

Anspieltipp(s): Black Hole, Psychedelic Backfire
Vergleichbar mit: ELP-KC-Bitches Brew auf Speed
Veröffentlicht am: 1.11.2012
Letzte Änderung: 1.11.2012
Wertung: 12/15

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Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von elephant9

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
2008 dodovoodoo 11.50 2
2010 walk the nile 11.00 1

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