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Vespero

Rito

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 2007
Besonderheiten/Stil: Elektronische Musik; Psychedelic; Spacerock
Label: R.A.I.G
Durchschnittswertung: 11/15 (1 Rezension)

Besetzung

Ivan Fedotov Drums, Percussion
Arkady Fedotov Bass, Voice, Synthesizer, Flute
Alexander Kuzovlev Guitar, Bass, Electronics, Whisper
Alexei Klabukov Keyboards, Whisper
Valentin Rulev Violin, Synthesizer
Natalya Tjurina Voice, Whisper

Gastmusiker

Karmelia Mango Voice (Track 7)

Tracklist

Disc 1
1. Inverno 4:19
2. Triptych: To the falling sun 10:07
3. Rito 9:44
4. Inna's burst in tears 7:58
5. Crabs ashore 7:09
6. Skat 4:23
7. Silence breath echo 8:41
8. Ambience in blue / altarage to the thunder 13:11
Gesamtlaufzeit65:32


Rezensionen


Von: Achim Breiling @


Psychedelischer Spacerock aus Russland! Vespero kommen aus Astrachan, eine Halbmillionenstadt im Wolgadelta am Kaspischen Meer. Die Band fand 2003 zusammen und legte 2007 - nach einer ganzen Reihe von selbst produzierten CD-Rs - mit "Rito" beim Label R.A.I.G (Russian Association of Independent Genres) ihr CD-Debüt vor.

Spacerock machen Vespero, aber mit eigenem Gepräge. E-Gitarre, Bass und Schlagwerk sorgen für das mal gemächlich voranschreitende, mal flott dahin wuselnde musikalische Gerüst, über welchem sich allerlei elektronische Sounds und Tastengewebe erheben, ergänzt um gelegentliche Violinen- und Flötenklänge und seltene Gesangseinlagen. Das Ergebnis ist ein spacig-elektronisch-rockiges Gemenge, in dem sich retropsychedelische und krautige Einflüsse genauso ausmachen lassen wie modernere Postrockbezüge und Spuren von Ethno-Folkigem.

Dicht verwoben, dabei eher locker und entspannt, dabei aber nicht unspannend, gleiten die Klänge hier dahin, rocken E-Gitarre und Bass ausladend, gemächlich jammend, gemütlich klangmalend und hypnotisch-repetitiv vorn, umsponnen von allerlei klassischem Synthesizerzirpen, -wabern und -fiepen, sonorem Brummen und Dröhnen, elegischen Tastenflächen, dichten Elektronikgeweben und gelegentlichen Streichereinlagen. Mitunter wallt die Musik zu einem intensiven Brodeln auf, treibt aber meist elegant und eher zurückhaltend, aber sehr voluminös und rund dahin.

Ein paar Längen haben sich dabei ab und zu eingeschlichen, tritt die Musik mitunter etwas auf der Stelle, doch ist das ja nicht genreuntypisch und verstärkt den elegisch-hypnotischen Charakter des Ganzen. Produktionstechnisch gibt es nichts zu meckern. Transparent und druckvoll kommt die Musik aus den Boxen, sehr dynamisch und klar. "Rito" stellt somit einen perfekt zubereiteten und servierten, nicht allzu kantigen, aber sehr klangvollen und farbigen Ohrenschmaus für den Spacerock-Postrock-Psychedelik-Adepten dar, dem die Scheibe daher wärmstens empfohlen sei!

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 1.3.2013
Letzte Änderung: 28.3.2015
Wertung: 11/15

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Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von Vespero

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
2009 Surpassing All Kings 12.00 1
2010 By the Waters of Tomorrow 12.00 1
2012 Subkraut: U-Boats Willkommen Hier 13.00 1
2013 Droga 12.00 2
2015 Fitful Slumber until 5 A.M. 12.00 1
2016 Lique Mekwas 11.00 1
2016 Azmari: Abyssinian Liventure 12.00 1
2017 Shum-Shir 10.00 1

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