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Human Factor

4.Hm.F

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 2012
Besonderheiten/Stil: instrumental; Spacerock; sonstiges
Label: R.A.I.G
Durchschnittswertung: 11/15 (1 Rezension)

Besetzung

Sergey Volkov Guitars, Synthesizer
Alexander Meshcheryakov Bass
Ivan Ivanov Guitars
Konstantin Shtirlitz Drums, Percussion

Gastmusiker

Alexander Alekseyev Guitars

Tracklist

Disc 1
1. Revealing Secrets 7:14
2. The Mist 6:13
3. Polaris 5:09
4. Yellowstone 8:02
5. Stargazer 6:15
6. Tika 6:44
7. Objects in the mirror (are closer than they appear) 5:32
8. Equilibrium 6:40
Gesamtlaufzeit51:49


Rezensionen


Von: Achim Breiling @


Human Factor sind eine russische Supergroup, zumindest eine des Moskauer Rockuntergrundes. Konstantin Shtirlitz und Alexander Meshcheryakov waren, bevor man im Herbst 2011 Human Factor aus der Taufe hob, bei der Formation Infront tätig. Sergei Volkov dagegen ist offenbar immer noch Teil einer Band namens Kaftan Smeha und Ivan Ivanov kam von Hagi Tragger.

Allzu viel hat der der Moskauer Szene unkundige Proghörer von diesen Informationen nicht, aber man kann zumindest daraus schließen, dass die vier Musiker über einiges an Erfahrung und Potential verfügen. 2012 veröffentlichten Human Factor jedenfalls ihr Debütalbum bei der R.A.I.G, welches den etwas seltsamen Titel "4.Hm.F" trägt.

Einen modernen Instrumentalprog machen Human Factor, bestimmt vom komplexen, aber nicht zu komplizierten oder gar verfrickelten Zusammenspiel von E-Gitarre(n), Bass und Schlagzeug. Dazu wabern diverse Elektroniksounds durchs Klangbild bzw. füllen flächige Tastenklänge die Zwischenräume aus. Recht druckvoll und energisch ist die Band zu Gange (Power-Prog?), wobei zudem verschiedene klangmalerisch-elegische, bzw. elektronisch-sphärische Momente immer wieder für eine gewisse Entspannung sorgen.

Postrockartiges Gejamme trifft hier auf Spacerock mit leichtem Retroflair, was im Grunde eine durchaus neuartige Mischung ergibt. Eher vom Hardrock kommende Gitarrenwände, ein mächtiger, sich aber doch luftig voran arbeitender Bass, das wuselige, ungemein vielseitige Schlagzeug, symphonische Tastenschübe und allerlei spacig-kosmisches Synthesizerfiepen, -zischen und -fauchen vermengen sich zu einem dichten, treibend-hypnotischen Ganzen, das meist gehörig rockt und voluminös aus den Boxen sprudelt.

"4.Hm.F" bietet somit eine sehr farbige und kraftvolle Mischung aus Spacerock, Postrock, symphonisch-druckvollem Jamrock und modernem Instrumentalprog, welche ziemlich viel Spaß macht. Nicht nur Ostprog-Freaks sollten hier einmal reinhören!

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 5.3.2013
Letzte Änderung: 17.6.2018
Wertung: 11/15

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