SUCHE
Erweiterte Suche
NEUER LESESTOFF
Close to the Edge. How Yes's Masterpiece defined Prog Rock (20.11.2017)
ARCHIV
NEUE REZENSIONEN
21.11.2017
Orpheus Nine - Transcendental Circus
20.11.2017
Jeffrey Biegel - Manhattan Intermezzo
Badger - One live Badger
Various Artists - AMIGA Electronics
19.11.2017
Taylor's Universe - Almost Perfected
Hans-Hasso Stamer - Digital Life
French TV - Ambassadors of Good Health and Clean Living
Cluster - Cluster & Farnbauer Live in Vienna
18.11.2017
Babils - The Joint Between
Reinhard Lakomy & Rainer Oleak - Zeiten
Deluge Grander - Oceanarium
Virgil & Steve Howe - Nexus
Sons of Apollo - Psychotic Symphony
Yurt - III - Molluskkepokk
17.11.2017
The Gerald Peter Project - Incremental Changes, Pt. 1
Tohpati Ethnomission - Mata Hati
Dialeto - Bartók in Rock
ARCHIV
STATISTIK
24097 Rezensionen zu 16467 Alben von 6403 Bands.
SITE MAP
STARTSEITE

Disen Gage

The Screw-Loose Entertainment

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 2004
Besonderheiten/Stil: instrumental; sonstiges
Label: R.A.I.G
Durchschnittswertung: 11/15 (1 Rezension)

Besetzung

Konstantin Mochalov Guitars, Keyboards
Yuri Alaverdyan Guitars, Percussion
Nikolai Syrtsev Bass, Percussion, Keyboards
Eugeny Kudryashov Drums, Percussion

Gastmusiker

Elena Philipova Sax

Tracklist

Disc 1
1. Solaris 5:24
2. Komar 3:46
3. Augenapfel 3:00
4. Kategeriin 4:13
5. Arabia 4:57
6. Chinagroove #17 3:35
7. Witchtanz 4:08
8. Latino 4:01
9. Jewboilove 4:53
10. Waltz 2:06
11. Solaris (live)   (Bonustrack) 4:08
12. Theme (live)   (Bonustrack) 3:42
13. Chinagroove #15 (live)   (Bonustrack) 3:33
Gesamtlaufzeit51:26


Rezensionen


Von: Achim Breiling @


Disen Gage aus Moskau fanden 1999 zusammen, als die Biochemie-Studenten Konstantin Mochalov, Yuri Alaverdyan und Nikolai Syrtsev beschlossen gemeinsam Musik zu machen. Mit Eugeny Kudryashov fand man einen Schlagzeuger und begann recht erfolgreich live aufzutreten. Den Bandnamen hat man offenbar Robert Fripps erstem Soloalbum entnommen, was schon einen deutlichen stilistischen Hinweis in Bezug auf die Musik des Quartetts gibt. 2002 löste man sich zwar auf - da man sich ganz der akademischen Karriere widmen wollte - doch reformierte sich die Formation 2004 wieder (als Hobby-Projekt). Der Grund war das hier zu rezensierende Album.

"The Screw-Loose Entertainment" war bei seinem Erscheinen nämlich eine Art von Archivscheibe. Darauf hatten die Macher der Russian Association of Independent Genres (R.A.I.G.) verschiedene Nummern gepackt, die Disen Gage vor der Auflösung unter durchaus professionellen Bedingungen aufgenommen hatten. Die Qualität und der Erfolg des Albums veranlasste die Musiker das Projekt weiterzuführen.

Wie der Bandname schon andeutet, frönen die Russen auf ihrem Erstling einen Crimsonesken Instrumentalprog (ganz selten sind auch ein paar bizarre Stimmeinlagen auszumachen), der ziemlich komplex und druckvoll aus den Boxen kommt. Zwei E-Gitarren, Bass und Schlagzeug, unterfüttert mit allerlei elektronischem Tastenwerk, rocken hier umeinander, inspiriert von den King Crimson der 80er Jahre, aber versehen mit sehr viel eigenem Charakter. Sphärisch-spacig durchziehen die Klänge die Gehörgänge, leicht verfrickelt und angeschrägt, dicht, bisweilen repetitiv verflochten (fast echogitarren-krautig), eher akademisch-unterkühlt, aber auch mitunter angereichert mit humorvollen Folklorespuren, metallischen Anflügen und ambientartigem Soundwabern. Gelegentlich hat Gastsaxophonistin Elena Philipova kurze Auftritte und die Musik gerät in jazzig-rockige Gefilde.

Ein wenig geht der Band in der zweiten Hälfte des Albums die Luft aus, finden sich die dynamischeren und besten Nummern doch am Anfang des Albums ("Solaris", "Komar", "Augenapfel", "Kategeriin" - grandios, das einzige Stück mit "Gesang" -, "Arabia"), dümpelt die Scheibe spätestens ab Track 8 etwas zu unaufgeregt voran. Als Bonus hat man am Ende noch drei 2002 bei einem Konzert mitgeschnittene Nummern von erstklassiger Klangqualität angehängt.

"The Screw-Loose Entertainment" ist ein unterhaltsames Album mit Crimsoneskem "Akademiker-Prog", welches sehr verspielt und virtuos musiziert aus den Boxen tänzelt und rifft. Wer komplexen Instrumentalprog auf E-Gitarrenbasis schätzt, sollte hier einmal reinhören!

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 31.3.2013
Letzte Änderung: 6.4.2013
Wertung: 11/15

Zum Seitenanfang

Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von Disen Gage

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
2006 Libertage 12.00 1
2008 ...the reverse may be true 12.00 1

Zum Seitenanfang

© 1999-2017; Das Copyright aller Texte liegt bei den jeweiligen Autoren; Haftungsausschluss
Site Map - Startseite - FAQ - Reviews - Leitfaden - Lesestoff - Kontakt - Links
RSS | Impressum