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IWKC

Urban Fears

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 2012
Besonderheiten/Stil: Postrock
Label: R.A.I.G
Durchschnittswertung: 10/15 (1 Rezension)

Besetzung

Alexander Ivanov Bass
Artem Litvakowsky Cello
Anastasya Narochnaya Violin
Nikolai Samarin Guitar, Keyboards
Nikita Samarin Drums, Percussion, Noises
Andrei Silin Keyboards, Electronics

Tracklist

Disc 1
1. Lost 8:01
2. Fear of suburbs 5:30
3. Waiting for the disaster 6:50
4. Red sunset 9:42
5. Those who see the light 6:17
6. Endless odyssey 5:02
7. Paris holidays   (Bonustrack) 4:22
8. All you know about me   (Bonustrack) 5:07
9. Best days   (Bonustrack) 5:10
Gesamtlaufzeit56:01


Rezensionen


Von: Achim Breiling @


Postrock aus Moskau! IWKC (was für I WILL KILL CHITA steht und sich angeblich auf irgendwelche scherzhaft gemeinte Auseinandersetzungen zwischen den beiden nah verwandten Hauptprotagonisten bezieht) gehen auf eine Punkband zurück, die die Brüder Nikita und Nikolai Samarin 2008 in der russischen Hauptstadt gründeten. In den folgenden Jahren wechselte die Besetzung, der Namen und der Stil der Musik der Band, die seit dem beginn des zweiten Jahrzehnts des neuen Jahrtausends aus den beiden Samaris, Andrei Silin, Alexander Ivanov und dem Cellisten Artem Litvakovsky besteht. 2012 legten die Russen, ergänzt um die Geigerin Anastasya Narochnaya, mit "Urban Fears" ihr Vollängendebüt vor.

Das Label der Gruppe (R.A.I.G) charakterisiert deren Musik als "... well composed and arranged, completely instrumental, playful and melodic form of music with certain influences of neo-classic, art-rock, neo-psychedelia, and post-rock trends". Das kann man mehr oder weniger so stehen lassen, wobei ich nicht allzu viel Psychedelisches in dieser Musik entdecken kann. IWKC machen einen recht typischen Instrumentalpostrock, der durch die präsenten Streicher einen gewissen kammerprogressiven bzw. klassisch-kammermusikalischen Anstrich bekommt.

Eher getragen gleitet diese Musik voran, bestimmt von Gitarre, allerlei Tasten, Violine und Cello, mehr oder weniger schwung- bzw. druckvoll voran getrieben von Bass und Schlagzeug. Kantiges Gitarrengeriffe trifft dabei auf dichte Tastengewebe, einen wummernden Bass, das eher wuchtig eingesetzte Schlagwerk und die auf- und absteigenden, mitunter auch mehrspurig erklingenden Streicherlinien. Dazu kommt etwas elektronisches Beiwerk und bisweilen auch Samples von allerlei natürlichen oder maschinell erzeugten Geräuschen und Klängen und auch Stimmen. Das alles kommt recht melodisch und rund aus den Boxen, elegant und voluminös, bisweilen auch ein wenig zu entspannt, gemächlich und simpel.

Einen gitarrenbestimmten Postrock mit Cello und Geige bietet "Urban Fears" somit, der mich am ehesten an die Musik der (nicht mehr existierenden) finnischen Kollegen von Magyar Posse erinnert (siehe z.B. "Random Avenger"), der aber auch mit den ruhigeren, elegischen Stellen der Stücke von Godspeed You! Black Emperor vergleichbar ist. Als Bonus beinhaltet die CD übrigens noch die drei Stücke der 2010 erschienen EP "Best days" (die letzten drei Nummern), die etwas schlichter instrumentiert und geradliniger ausgefallen sind.

Wer elegisch-symphonischen, eher unaufgeregten aber sehr klangvollen Postrock schätzt und solistische Kammerstreicher im Rockgefüge, der kann hier relativ bedenkenlos investieren. Irgendetwas Neues oder weltbewegend Anderes haben die Russen natürlich nicht zu sagen. Sie kommunizieren aber auf durchaus hohem Niveau.

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 20.4.2013
Letzte Änderung: 6.12.2014
Wertung: 10/15

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Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von IWKC

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
2013 Before We Disappear 12.00 1
2015 Evil Bear Boris 12.00 1

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