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Salim Ghazi Saeedi

namoWoman

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 2012
Besonderheiten/Stil: instrumental; RIO / Avant
Label: Eigenverlag
Durchschnittswertung: 11/15 (1 Rezension)

Besetzung

Salim Ghazi Saeedi Guitars,Basses,Keyboards & Drums

Tracklist

Disc 1
1. namoW 4.09
2. nam 4.37
3. amo 4.47
4. moW 4.43
5. oWo 4.33
6. Wom 4.23
7. oma 4.17
8. man 4.15
9. Woman 4.07
Gesamtlaufzeit39:51


Rezensionen


Von: Siggy Zielinski @


Seinem "avant-garde ancient art-rock" bleibt der Iraner auch auf seinem dritten unter eigenem Namen erschienenen Album treu. Eigentlich versteht Saeedi "namoWoman" als sein sechstes Album, zumal die als Arashk veröffentlichten Alben von ihm größtenteils komponiert wurden.

Bei seinen Überlegungen zum Konzept von "namoWoman" offenbart Saeedi eine außergewöhnlich lebhafte Vorstellungskraft. So versucht er die auf zwei Geschlechtern basierende Sexualität in Frage zu stellen und schlägt vor, dass man sich durch Kastration in dieser Hinsicht neu erfinden sollte. Zu "namoWoman" erfand der Künstler zudem eine Fantasiesprache, die er "Babel" (geschrieben: lƎabEl) nennt.

Glücklicherweise findet diese beachtenswerte Vorstellungskraft auch in der Musik ihren Niederschlag. Die kreativ-launischen, zwischen Prog-Metal-Fusion, Avant-Prog und orientalischen Einflüssen angesiedelten Gitarrensolos von Saeedi werden von seinem Ein-Mann-Ensemble unterstützt, bei dem die Bassgitarre, das Schlagzeug, ein Klavier und ein Cello eine wichtige Rolle spielen. Falls man die Klangquellen für diese Instrumente genau erforschen will, ist man auf Vermutungen angewiesen. Das Schlagzeug wirkt beispielsweise sehr authentisch, auch wenn dessen Abmischung wahrscheinlich weniger den Rock-Standards und eher den Standards eines Jazz-Club-Konzertes entspricht. Die Arrangements der Ein-Mann-Band von Saeedi wirken zwar meistens wie nacheinander zusammengesetzt - und dadurch nicht gerade spontan - aber sie erwecken trotzdem den Eindruck, dass sie alle auf den wirklichen Instrumenten eingespielt wurden, und dass man einer interessanten musikalischen Reise lauschen darf, die allerdings nicht den üblichen Regeln einer bandinternen Teamarbeit entspricht.

Mit "namoWoman" Saeedi ist ein hörenswertes Album gelungen, das man gehört haben sollte, falls man finster eingefärbten Kammerprog in der Art von Univers Zero zu seinen Vorlieben zählt.

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 28.4.2013
Letzte Änderung: 28.4.2013
Wertung: 11/15

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Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von Salim Ghazi Saeedi

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
2010 Iconophobic 11.00 1
2011 Human Encounter 10.00 1

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