SUCHE
Erweiterte Suche
NEUE REZENSIONEN
20.6.2018
Galaxy Space Man - Unravel
Widek - Dream Reflection
19.6.2018
The Soft Machine Legacy - Burden of Proof
Heldon - It's Always Rock'n'Roll
18.6.2018
Il Bacio della Medusa - Seme
17.6.2018
Temple - Temple
Jack O'The Clock - Repetitions Of The Old City II
Bad Dreams - Chrysalis
Corde Oblique - Back Through The Liquid Mirror
16.6.2018
Sensitiva Immagine - E tutto cominciò così
Pyramid - Pyramid
15.6.2018
Real Ax Band - Just Vibrations - Live at Quartier Latin
Tusmørke - Fjernsyn i farver
Christian Fiesel - The Dark Orb
HAGO - HAGO
14.6.2018
Karmic Juggernaut - The Dreams That Stuff Are Made Of
Not A Good Sign - Icebound
Syrinx Call - The Moon On A Stick
ARCHIV
STATISTIK
24720 Rezensionen zu 16920 Alben von 6590 Bands.
SITE MAP
STARTSEITE

Salim Ghazi Saeedi

namoWoman

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 2012
Besonderheiten/Stil: instrumental; RIO / Avant
Label: Eigenverlag
Durchschnittswertung: 11/15 (1 Rezension)

Besetzung

Salim Ghazi Saeedi Guitars,Basses,Keyboards & Drums

Tracklist

Disc 1
1. namoW 4.09
2. nam 4.37
3. amo 4.47
4. moW 4.43
5. oWo 4.33
6. Wom 4.23
7. oma 4.17
8. man 4.15
9. Woman 4.07
Gesamtlaufzeit39:51


Rezensionen


Von: Siggy Zielinski @


Seinem "avant-garde ancient art-rock" bleibt der Iraner auch auf seinem dritten unter eigenem Namen erschienenen Album treu. Eigentlich versteht Saeedi "namoWoman" als sein sechstes Album, zumal die als Arashk veröffentlichten Alben von ihm größtenteils komponiert wurden.

Bei seinen Überlegungen zum Konzept von "namoWoman" offenbart Saeedi eine außergewöhnlich lebhafte Vorstellungskraft. So versucht er die auf zwei Geschlechtern basierende Sexualität in Frage zu stellen und schlägt vor, dass man sich durch Kastration in dieser Hinsicht neu erfinden sollte. Zu "namoWoman" erfand der Künstler zudem eine Fantasiesprache, die er "Babel" (geschrieben: lƎabEl) nennt.

Glücklicherweise findet diese beachtenswerte Vorstellungskraft auch in der Musik ihren Niederschlag. Die kreativ-launischen, zwischen Prog-Metal-Fusion, Avant-Prog und orientalischen Einflüssen angesiedelten Gitarrensolos von Saeedi werden von seinem Ein-Mann-Ensemble unterstützt, bei dem die Bassgitarre, das Schlagzeug, ein Klavier und ein Cello eine wichtige Rolle spielen. Falls man die Klangquellen für diese Instrumente genau erforschen will, ist man auf Vermutungen angewiesen. Das Schlagzeug wirkt beispielsweise sehr authentisch, auch wenn dessen Abmischung wahrscheinlich weniger den Rock-Standards und eher den Standards eines Jazz-Club-Konzertes entspricht. Die Arrangements der Ein-Mann-Band von Saeedi wirken zwar meistens wie nacheinander zusammengesetzt - und dadurch nicht gerade spontan - aber sie erwecken trotzdem den Eindruck, dass sie alle auf den wirklichen Instrumenten eingespielt wurden, und dass man einer interessanten musikalischen Reise lauschen darf, die allerdings nicht den üblichen Regeln einer bandinternen Teamarbeit entspricht.

Mit "namoWoman" Saeedi ist ein hörenswertes Album gelungen, das man gehört haben sollte, falls man finster eingefärbten Kammerprog in der Art von Univers Zero zu seinen Vorlieben zählt.

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 28.4.2013
Letzte Änderung: 28.4.2013
Wertung: 11/15

Zum Seitenanfang

Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von Salim Ghazi Saeedi

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
2010 Iconophobic 11.00 1
2011 Human Encounter 10.00 1

Zum Seitenanfang

© 1999-2018; Das Copyright aller Texte liegt bei den jeweiligen Autoren; Datenschutzerklärung - Haftungsausschluss
Site Map - Startseite - FAQ - Reviews - Leitfaden - Lesestoff - Kontakt - Links
RSS | Impressum