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Kalutaliksuak

Snow Melts Black

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 2011
Besonderheiten/Stil: Psychedelic; RetroProg; RIO / Avant; Spacerock; sonstiges
Label: R.A.I.G
Durchschnittswertung: 12/15 (1 Rezension)

Besetzung

Alexander Chuvakov Guitars, Flutes, Voice, Percussion
Vladimir Konovkin Keyboards
Alexei Ohontsev Bass
Sergei Titovetz Drums, Percussion

Tracklist

Disc 1
1. Hear the snows are melting, breath the floods are growing ... 19:44
2. ... sing your bliss of love to the Mighty 22:25
3. You shall gain what you have prayed for ... 20:56
4. ... on the morrow and the next day 9:57
Gesamtlaufzeit73:02


Rezensionen


Von: Achim Breiling @


Zwei Jahre nach "Last Day of Sun" legten Kalutaliksuak aus Moskau 2011 ihr drittes Studioalbum vor. Bei "Snow Melts Black" handelt es sich wieder, wie auf der Bandseite des Labels R.A.I.G zu lesen ist, um ein Konzeptalbum. Worum es da geht wird allerdings nicht verraten und auch die ganz in kyrillischen Schriftzeichen verfasste Internetpräsenz der Band ist nicht weiter hilfreich. Eine Vermutung: Nachdem die lange Polarnacht, die auf "Last Days of Sun" im Mittelpunkt stand, vorüber ist, schmilzt nun der Schnee und gewaltige schwarze Fluten überschwemmen das Land?

Wie auch immer, in musikalischer Hinsicht strömt hier durchaus allerlei Klang eher düster und gewaltig aus den Boxen. Grosse stilistische Veränderungen im Vergleich zum Vorgänger lassen sich nicht ausmachen. Auch auf "Snow Melts Black" quellen dichte Massen an jaulend-sägenden E-Gitarrenlinien, frickeligem Gerocke und voluminösen Tastenflächen, allerlei Geflöte und diverses elektronisches Fiepen, Schweben und Dröhnen aus den Boxen, rhythmisch gefügt von gewaltigem Basswummern und wuchtigem Getrommel. Die Tasten sind etwas präsenter als auf "Last Days of Sun", die Musik gleitet ein wenig schwungvoller und dynamischer, aber auch monotoner und hypnotischer voran ... ja, wie ein kraftvoll pulsierender Schmelzwasserstrom.

Dazu kommen wieder seltsame, schamanenhafte Stimmeinlagen (Eigenzitat: sonores Stammeln, düsteres Murmeln, wütendes Knurren, ächzendes Stöhnen oder tranceartiges Schreien), schräg-freiformatig-psychedelische Klangrituale (man höre z.B. den Anfang von "... sing your bliss"), die wie vertonte Kontaktaufnahmen mit den Geistern der Vorfahren wirken, jazzige E-Pianolinien, wuchtig-metallisches Gejamme (Heavy-Spacerock), retro-krautige Exkurse, Crimsonesk-deftige Progeinlagen und allerlei statisch-schwebende, mal ambientartige, mal paganisch-kosmische Klanggemälde und Zwischenspiele.

Kalutaliksuak zelebrieren auf ihren Alben einen sehr eigenen, recht sperrigen, aber sehr mächtigen polaren Prog, den zu erleben ich jedem Klangabenteurer empfehlen möchte. "Last Days of Sun" wäre da eine gute Wahl für einen Erstkontakt, auch wenn ich den Vorgänger "Last Day of Sun" eine Spur beeindruckender finde.

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 26.5.2013
Letzte Änderung: 6.12.2014
Wertung: 12/15

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Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von Kalutaliksuak

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
2007 Kalutaliksuak 11.00 1
2008 Last Day of Sun 12.00 1
2014 Death of the Alpinist 12.00 1

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