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Troy Jones

New Peace

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 2013
Besonderheiten/Stil: instrumental; Ambient; Moderne Electronica; sonstiges
Label: Unsung Records
Durchschnittswertung: 10/15 (1 Rezension)

Besetzung

Troy Jones drums, electronic mallets
Tobias Reber physical modelling synthesizer
Erik Emil Eskildsen U8 touch guitar
Alexander Dowerk U8 touch guitar
Markus Reuter U8 touch guitar, mellotron, field recording
Lee Fletcher treatments

Gastmusiker

Tony Levin chapman stick (1), bass, cello (6 / "Turbulence")
Adrian Belew guitar, synthesizer (2)
Yoshi Hampl glitch bass (5)

Tracklist

Disc 1
1. Cosmic Carousel 4:58
2. Enigmatic 4:01
3. Black Holes 3:45
4. Suprachiasmatic Nucleus 4:15
5. 14.000 Miles 3:10
6. New Peace

1. Turbulence
2. Release

16:08
Gesamtlaufzeit36:17


Rezensionen


Von: Thomas Kohlruß


Troy Jones ist ein amerikanischer Drummer. Vielmehr habe ich nicht herausbekommen. Er lebt derzeit in Nashville (was sich aber nicht in seiner Musik niederschlägt, zumindest hier nicht). Offensichtlich ist er mit Markus Reuter und der Unsung-Production-Gruppe bekannt, denn sein Solo-Debüt „New Peace“ ist so ein typisches Unsung-Gemeinschafts-Projekt. Markus Reuter hat mit Jones zusammen die Musik komponiert und spielt natürlich auf allen Tracks (einmal gar Mellotron!). Alexander Dowerk (Zweiton) ist auch dabei und hat ebenfalls ein Stück mitkomponiert. Lee Fletcher hat sich um den guten Klang gekümmert, Bernhard Wöstheinrich (Centrozoon, The Redundant Rocker) das schicke Artwork entworfen. Auf drei Tracks gibt es dann mit Tony Levin und Adrian Belew noch prominente Gäste, die auch gut zu hören sind.

Da sollte „New Peace“ ja eigentlich ein Wahnsinns-Album sein... fast. Es gibt allerlei Klangskulpturen zu hören, sirrende und flirrende Klangkaskaden, sägende Gitarrenriffs, ruhig schwebende Passagen und natürlich vertracktes elektro-akustisches Drumming (so hört sich das zumindest an). Natürlich beleben Levins pumpende Stick-Linien den ersten Track, genauso wie Belew leicht quietschige Gitarrensoli den Zweiten prägen. Manchmal wird’s gar ein bisschen spacig.

Spannende Musik mit vielen Details ausgearbeitet, die leicht düstere, melancholische Atmosphären entstehen lässt. Alles gut bis zum letzten Track, dem langen. Der ist formal zweigeteilt, aber läuft real in einem durch. Hier wird dann doch sehr stark auf langsam dahingleitende, fast orchestrale Soundscapes gesetzt. Das ist mir in der Masse zu viel Klang ohne Bewegung an sich. Vielleicht fehlt mir für solche Musik einfach die innere Ruhe, aber über 16 Minuten finde ich es dann anstrengend.

Aber „New Peace“ ist insgesamt ein weiteres gutes Werk aus dem Unsung-Productions-Umfeld, aus dem eine Fülle wirklich großartiger Alben bisher entstanden sind. Für Freunde von Tuner über Trey Gunn und Adrian Belew bis hin zu den späten King Crimson / ProjeKcts (die ja irgendwie für diesen speziellen Stil Paten sind) sollte es hier gediegenes Hörfutter geben.

Anspieltipp(s): man kann das Album auf Bandcamp komplett hören...
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 25.8.2013
Letzte Änderung: 25.8.2013
Wertung: 10/15

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