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Mamiffer

Mare Decendrii

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 2011
Besonderheiten/Stil: Postrock; sonstiges
Label: Conspiracy Records
Durchschnittswertung: 12/15 (1 Rezension)

Besetzung

Faith Coloccia Piano, Vocals, Bass Synthesizer, Prepared Piano, Percussion, Tape Samples
Aaron Turner Guitars, Vocals, Effects

Gastmusiker

Don McGreevy Drums, Tubular Bells, Percussion
Brian Cook Bass
Eyvind Kang Viola, Violin, Cello, Overtones
Timb Harris Viola, Violin
Moriah Neils Double Bass
Mika Rättö Vocals
Jussi Lehtisalo Vocals
Parvaneh Daneshvar Vocals
Jessika Kenney Vocals
Sera Timms Vocals
Joe Preston Vocals
Aaron Harris Percussion
Travis Rommereim Percussion
Randall Dunn Percussion

Tracklist

Disc 1
1. As freedom rings 13:50
2. We speak in the dark 20:48
3. Blanket of ash 5:25
4. Eating our bodies 12:32
5. Iron water 8:06
Gesamtlaufzeit60:41


Rezensionen


Von: Achim Breiling @


Mit "Mare Decendrii" legten Mamiffer 2011 ihr zweites Album vor. Seit dem Erscheinen von "Hirror Enniffer" - 2008 - waren zwar einige weitere Tonträger mit dem Namen Mamiffer darauf erschienen, doch handelte sich dabei durchweg um Split-Alben, die neben Mamiffer-Tracks auch Nummern anderer Bands enthielten, z.B. von Aaron Turners House Of Low Culture. "Mare Decendrii" war dann das zweite Album der Formation, welches nur Mamiffer-Material enthielt.

Mamiffer sind auf diesem Album Faith Coloccia und Aaron Turner, der nun zum festen Bestandteil des Projekts geworden war. Dazu kam eine ganze Ladung von Gastmusikern, darunter Mika Rättö und Jussi Lehtisalo von Circle und Don McGreevy von Earth. Die CD kommt in einem einfachen, etwas unscheinbaren, schwarz-weiß bedruckten Pappschuber. Zudem gibt es das Album als Doppel-LP.

Auf "Mare Decendrii" ist ein ähnlicher elegisch-atmosphärischer, voluminös-dichter und klangvoller Postrock zu finden wie auf dem Erstling der Band. Allerdings wird das Konzept etwas ausgewalzt (die Stücke sind länger) und die Musik noch eine Spur abwechslungsreicher dargeboten (auch wenn die field recordings nun fehlen). Akustisches Piano, mächtiges Gitarrendröhnen, düstere Riffs à la Isis und dezente bis wuchtige Perkussion stehen im Mittelpunkt der Musik. Dazu kommen viele, meist als Füllklänge oder klangliche Grundlage verwendete, wabernde, dröhnende, rauschende und hallende Elektroniksounds, sonores Basswummern, getragene Streichereinlagen, glockige Perkussion und - vor allem im langen "We speak in the dark" - diverse Stimmeinalgen, zurückhaltende Damengesänge meist, aber auch kürzere Choreinlagen, klagende Einwürfe, exotische Deklamationen und Mika Rättös charakteristische, hochlagig-seltsame Einlagen (in Finnisch).

Bisweilen gleiten die Klänge auf diesem Album sehr frei und angedüstert voran, formlos, dark-ambientartig und schräg (der Anfang von "We speak in the dark" z.B., oder "Blanket Of Ash" in seiner Gesamtheit). Ansonsten wird ein düster-melancholischer Drone-Postrock geboten, der abwechslungsreich, mit sehr viel Atmosphäre und Hall aus den Boxen gleitet, versehen mit den ausdruckstarken Pianolinien der Coloccia, die der Musik einen sehr eigenen Charakter verleihen. Wer atmosphärischen und getragen-melancholischen Postrock schätzt, der findet in "Mare Decendrii" einen Höhepunkt des (inzwischen vielleicht etwas überlaufenen) Genres!

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 29.12.2013
Letzte Änderung: 30.12.2013
Wertung: 12/15

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Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von Mamiffer

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
2008 Hirror Enniffer 11.00 1
2014 Statu Nascendi 12.00 1
2016 the world unseen 12.00 1

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