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Il Segno del Comando

Il Volto Verde

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 2013
Besonderheiten/Stil: sonstiges
Label: Black Widow
Durchschnittswertung: 12/15 (1 Rezension)

Besetzung

Diego Banchero Bass,Keyboards,Theremin
Maethelyiah Gesang
Roberto Lucanato Gitarre
Davide Bruzzi Gitarre
Fernando Cherchi Schlagzeug
Vinz Aquarian moog,kaossilator
Giorgio Cesare Neri Gitarre
Maurizio Pustianaz Keyboards
Alessio Panni Schlagzeug
Paul Nash Gitarre

Gastmusiker

Martin Griece Flöte,Sax (8)
Gianni Leone Tasteninstrumente, Gesang (11)
Freddy Delirio Tasteninstrumente (1)
Sophya Baccini Gesang (4)
David Krieg Gesang (6),(12)

Tracklist

Disc 1
1. Echi dall'Ignoto 2.08
2. La Bottega delle Meraviglie 3.41
3. Chidher il Verde 6.06
4. Trenodia delle Dolci Parole 6.40
5. Il Rituale 1.32
6. La Congrega dello Zee Dyk 8.02
7. Il Manscritto 6.16
8. L'Evocazione di Eva 4.27
9. Retrospettiva di un Amore 4.37
10. Usibepu 6.16
11. L'Apocalisse 4.08
12. Epilogo 1.47
Gesamtlaufzeit55:40


Rezensionen


Von: Siggy Zielinski @


Il Segno del Comando wurde 1995 von Mercy (Gesang) und Diego Banchero (Bass, Keyboards, Theremin) mit dem Ziel gegründet, sich mystischen, verstörenden und esoterischen Themen zu widmen und diese mittels Musik umzusetzen. Der Name der Gruppe und ihres ersten, 1997 veröffentlichten Albums entstammt der gleichnamigen Novelle von Giuseppe D'Agata, nach der auch eine TV-Serie gedreht wurde. Für die darauffolgenden Werke "Der Golem" (2002) und "Il Volto Verde" (2013) übernahm man die Titel der Romane des österreichischen Schriftstellers Gustav Meyrink.

Von der ersten Besetzung von Il Segno del Comando ist nur noch Diego Banchero übrig geblieben. In der langen Pause zwischen dem zweiten und dritten Werk von Il Segno Del Comando war Banchero auch mit dem Projekt Ballo delle Castagne beschäftigt. Da Banchero auf "Il Volte Verde" für alle Texte und fast die gesamte Musik verantwortlich zeichnet, darf Il Segno del Comando eigentlich als eine Art Soloprojekt von ihm angesehen werden.

Der Roman "Das grüne Gesicht" (Il Volto Verde) von 1917 zählt zu den Klassikern der phantastischen Literatur. Darin wird die spirituelle Suche eines Paares beschrieben, die schließlich zu einem Phantom mit grünem Gesicht führt. Diese Vision ermöglicht die Überwindung der bisher bekannten Realität und erweiterte Bewusstseinszustände.

Für die musikalische Umsetzung hatte sich Banchero die Hilfe von zahlreichen erfahrenen Musikerkollegen gesichert. Darunter sind die Keyboarder Claudio Simonetti (Goblin), Gianni Leone (Balletto di Bronzo) und Freddy Delirio (Death SS), der Saxophonist Martin Grice (Delirium), der Gitarrist Paul Nash sowie die Sängerinnen Maethelyiah (The Danse Society) und Sophya Baccini (Presence, Osanna, Delirium).

Die Stimme von Maethelyiah ist in den meisten Stücken zu hören, nur sporadisch werden andere Sänger eingesetzt. Von Sophya Baccini wurde nur ein Stück eingesungen, in zwei Kompositionen hört man die Stimme von David Krieg. Die anderen oben genannten Kollegen bekommt der Hörer meistens nur in je einem Stück zu hören.

Ich bin einfach von der geheimnisvollen Stimmung von "Il Volto Verde" begeistert, die mit gekonnten Arrangements und durchdacht eingesetzten Einfällen zwischen tastenorientiertem Symphoprog, Gothic, Artpop, Hardrock, Progmetal, Musical und Rockoper den Hörer in eine mystische und etwas unheimliche Welt entführt und der selbst gewählten Zuordnung zum Dark Prog alle Ehre macht. Die Instrumentalstücke, wie "Il Rituale" sowie die vielseitig, gerne auch mehrstimmig, operettenhaft und theatralisch eingesetzten Gesangsstimmen heben zusätzlich die mystische Seite der Musik hervor und müssten eigentlich Lust darauf machen den Roman von 1917 zu lesen..

Freunde von originellem, atmosphärischem Prog italienischer Prägung sollten "Il Volto Verde" nicht verpassen!

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 8.2.2014
Letzte Änderung: 8.2.2014
Wertung: 12/15

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