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MECHANIK

Velut Stella Splendida

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 2013
Besonderheiten/Stil: Krautrock; Psychedelic; Spacerock
Label: R.A.I.G
Durchschnittswertung: 11/15 (1 Rezension)

Besetzung

Klaus
Lete G
Oliveras
Yuldj
Bocho

Tracklist

Disc 1
1. Wherever you are is the entry point 7:12
2. In the faith that looks through death 4:57
3. Pills 6:56
4. De Tepenecz 6:27
5. Zum Traum 6:09
6. Bliss & Gloss 8:05
7. Russian Doll 6:09
8. Inner Temple 7:32
9. Most people were silent 22:47
Gesamtlaufzeit76:14


Rezensionen


Von: Achim Breiling @


Mechanik (oder, auf dem Cover steht genaugenommen MECHAИIK) kommen aus Madrid, fanden Ende 2011 zusammen und sind Klaus, Lete G, Olivares, Yuldj und Bocho. Welchen Nachnamen die fünf Spanier haben und welche Instrumente sie bedienen, ist dem Pappklappteil, in dem die erste Vollängen-CD der Band geliefert wird, nicht zu entnehmen. Offenbar sind aber nur Klaus, Legte G, Olivares und Yuldj instrumental tätig. Bocho ist, so viel kann man dem knappen Text auf der Innenseite der CD-Hülle dann doch entnehmen, für die "live visuals" zuständig.

E-Gitarren, Bass und Schlagzeug sind auf "Velut Stella Splendida" ("wie ein glänzender Stern") zu hören, dazu noch allerlei wabernde und zischende Elektronik- bzw. Tastensounds und gelegentlich etwas Gesang. Die Band selbst hat ihre Musik mit den Tags "kosmische musik, psychokrautrock, experiemental rock, krautrock und spacerock" versehen, was die Sache sehr gut trifft. Retro-Psychedelik (à la frühe Floyd), Krautiges und viel Spacerock werden hier miteinander vermengt, bisweilen angereichert mit freiformatig-experimentellen Ausflügen, postrockigen Repetitionen und ausladendem, kosmisch-sphärischem Klangschweben.

Dröhnend jaulende E-Gitarrensounds bestimmen die Musik, spacig, psychedelisch und farbig effektverfremdet. Dazu kommt allerlei prozessierter Klang, Elektronikwabern, spaciges Fiepen, kosmisches Zischen und retroprogressives Dröhnen. Die hypnotisch-monoton bis abwechslungsreich dahin schreitende bis wütende Rhythmusabteilung und diverse mysteriöse, meist gesprochene oder geseufzte Stimmeinlagen komplettieren das psychedelisch-kosmisch-krautige Gesamtbild.

Die Spanier machen ihre Sache sehr gut, sind farbig und abwechslungsreich zu Gange, sehr voluminös und klangvoll. Natürlich haben Mechanik kaum etwas Neues zu sagen, frönen aber auf sehr überzeugende Weise diesen klassischen Klängen. Wer daher Spacig-Psychedelisch-Retrokrautiges schätzt und dasselbe versehen mit allerlei experimentellen Einlagen, elektronischem Schweben und hypnotischen Repetitionen verträgt, der sollte "Velut Stella Splendida" antesten!

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 15.3.2014
Letzte Änderung: 26.9.2015
Wertung: 11/15

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Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von MECHANIK

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
2015 Eadem Mutata Resurgo 12.00 1

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