SUCHE
Erweiterte Suche
NEUE REZENSIONEN
20.4.2018
HeKz - Invicta
TesseracT - Sonder
19.4.2018
The Grandmothers of Invention - Live in Bremen
Robert John Godfrey - 70th Birthday Concert with The Enid. Live at Union Chapel
RTFACT - Life Is Good
18.4.2018
WorldService Project - Serve
The Pink Mice - in Synthesizer Sound
Dry River - Circo de la Tierra
17.4.2018
Homunculus Res - Della stessa sostanza dei sogni
Forever Twelve - Home
Metaphor - Entertaining Thanatos
16.4.2018
Delusion Squared - Anthropocene
Roxy Music - For Your Pleasure
The Pink Mice - in action
Perfect beings - Vier
Metaphor - The Sparrow
15.4.2018
radio massacre international - zabriskie point
Roberto Musci & Giovanni Venosta - A Noise, A Sound
ARCHIV
STATISTIK
24537 Rezensionen zu 16775 Alben von 6533 Bands.
SITE MAP
STARTSEITE

TNNE

The Clock That Went Backwards

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 2014
Besonderheiten/Stil: Neoprog
Label: Progressive Promotion Records
Durchschnittswertung: 11/15 (1 Rezension)

Besetzung

Alex Rukavina keyboards
Patrick Kiefer vocals
Gilles Wagner drums
Michel Volkmann guitar
Claude Zeimes bass

Gastmusiker

Fred Hormain saxophone

Tracklist

Disc 1
1. My Inner Clock 7:09
2. Clairvoyance 2:13
3. About Angels And Devils 6:37
4. Looking Back And Forward 7:04
5. The Clock That Went Backwards 4:52
6. Circles Of Life 5:56
7. Welcome To My New World 3:57
8. The Snow 8:00
9. Circles Of Life (edit) 3:58
Gesamtlaufzeit49:46


Rezensionen


Von: Thomas Kohlruß


So etwa im Februar 2011 endete der Weg der Luxemburger Neoprog-Band No Name. Allerdings war das nicht das Ende des musikalischen Schaffens des Keyboarders und Hauptsongschreibers Alex Rukavina. Er begann an seinem eigenen Projekt zu arbeiten, nannte es The No Name Experience, kurz TNNE, und gewann dann auch den ehemaligen No Name-Sänger Patrick Kiefer, der die alte Band schon vor dem Split verlassen hatte, als Mitstreiter. Zusammen mit einigen bekannten Studiomusikern der Luxemburger Szene entstand schließlich „The Clock The Went Backwards“, das Debüt von TNNE. Also eine neue Band, aber mit langer Tradition.

Ich kenne die alten No Name nicht, aber die neuen klingen wie in den 80er, 90er Jahren stehen geblieben. Und das meine ich gar nicht abwertend. Hochwertiger Neoprog mit voluminösen, wirbeligen, orchestralen Keyboards, hochfliegenden, melodischen Gitarren und vital pulsierender, moderat vertrackter, Rhythmik dringt ans Ohr des Hörers. Mal bewegter, mal elegisch, mal mit einem Schuss Melodic Rock, so agieren die Luxemburger im hochmelodischen Bereich und klingen wie eine Mischung aus Fish-Marillion, Arena, Pendragon und IQ. Dazu hat man mit Patrick Kiefer einen Sänger, der mit seiner klaren, angenehmen Stimme perfekt zu dieser Musik passt.

Und dann ist da ja noch Gastmusiker Hormain, der mit seinem Saxophon überraschende, angejazzte Akzente setzt und so der Musik noch eine ganz besondere Klangfarbe hinzufügt. Da weht so ein bisschen Supertramp-Feeling durch das Album.

TNNE beherrschen das, was sie machen. Derartig zelebriert, mit einer modernen Produktion versehen und gewürzt mit ein paar Rockpassagen kann man auch heute noch vollkommen unpeinlich dem Neoprog frönen. Dazu wirken Rukavinas Kompositionen fein ausgearbeitet, sind farbig arrangiert und ein Händchen für undoofe Melodien hat er auch noch. "The Clock That Went Backwards" ist ansteckend fröhlich ohne banal zu sein. Freunde des Genres werden nahezu perfekt bedient.

Anspieltipp(s): Clairvoyance, The Snow
Vergleichbar mit: 'klassischem' britischen Neoprog
Veröffentlicht am: 27.6.2014
Letzte Änderung: 28.6.2014
Wertung: 11/15

Zum Seitenanfang

Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von TNNE

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
2017 Wonderland 12.00 1

Zum Seitenanfang

© 1999-2018; Das Copyright aller Texte liegt bei den jeweiligen Autoren; Haftungsausschluss
Site Map - Startseite - FAQ - Reviews - Leitfaden - Lesestoff - Kontakt - Links
RSS | Impressum