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TNNE

The Clock That Went Backwards

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 2014
Besonderheiten/Stil: Neoprog
Label: Progressive Promotion Records
Durchschnittswertung: 11/15 (1 Rezension)

Besetzung

Alex Rukavina keyboards
Patrick Kiefer vocals
Gilles Wagner drums
Michel Volkmann guitar
Claude Zeimes bass

Gastmusiker

Fred Hormain saxophone

Tracklist

Disc 1
1. My Inner Clock 7:09
2. Clairvoyance 2:13
3. About Angels And Devils 6:37
4. Looking Back And Forward 7:04
5. The Clock That Went Backwards 4:52
6. Circles Of Life 5:56
7. Welcome To My New World 3:57
8. The Snow 8:00
9. Circles Of Life (edit) 3:58
Gesamtlaufzeit49:46


Rezensionen


Von: Thomas Kohlruß


So etwa im Februar 2011 endete der Weg der Luxemburger Neoprog-Band No Name. Allerdings war das nicht das Ende des musikalischen Schaffens des Keyboarders und Hauptsongschreibers Alex Rukavina. Er begann an seinem eigenen Projekt zu arbeiten, nannte es The No Name Experience, kurz TNNE, und gewann dann auch den ehemaligen No Name-Sänger Patrick Kiefer, der die alte Band schon vor dem Split verlassen hatte, als Mitstreiter. Zusammen mit einigen bekannten Studiomusikern der Luxemburger Szene entstand schließlich „The Clock The Went Backwards“, das Debüt von TNNE. Also eine neue Band, aber mit langer Tradition.

Ich kenne die alten No Name nicht, aber die neuen klingen wie in den 80er, 90er Jahren stehen geblieben. Und das meine ich gar nicht abwertend. Hochwertiger Neoprog mit voluminösen, wirbeligen, orchestralen Keyboards, hochfliegenden, melodischen Gitarren und vital pulsierender, moderat vertrackter, Rhythmik dringt ans Ohr des Hörers. Mal bewegter, mal elegisch, mal mit einem Schuss Melodic Rock, so agieren die Luxemburger im hochmelodischen Bereich und klingen wie eine Mischung aus Fish-Marillion, Arena, Pendragon und IQ. Dazu hat man mit Patrick Kiefer einen Sänger, der mit seiner klaren, angenehmen Stimme perfekt zu dieser Musik passt.

Und dann ist da ja noch Gastmusiker Hormain, der mit seinem Saxophon überraschende, angejazzte Akzente setzt und so der Musik noch eine ganz besondere Klangfarbe hinzufügt. Da weht so ein bisschen Supertramp-Feeling durch das Album.

TNNE beherrschen das, was sie machen. Derartig zelebriert, mit einer modernen Produktion versehen und gewürzt mit ein paar Rockpassagen kann man auch heute noch vollkommen unpeinlich dem Neoprog frönen. Dazu wirken Rukavinas Kompositionen fein ausgearbeitet, sind farbig arrangiert und ein Händchen für undoofe Melodien hat er auch noch. "The Clock That Went Backwards" ist ansteckend fröhlich ohne banal zu sein. Freunde des Genres werden nahezu perfekt bedient.

Anspieltipp(s): Clairvoyance, The Snow
Vergleichbar mit: 'klassischem' britischen Neoprog
Veröffentlicht am: 27.6.2014
Letzte Änderung: 28.6.2014
Wertung: 11/15

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