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Schl@g!

Loch

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Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 2014
Besonderheiten/Stil: Independent / Alternative; Krautrock; Latin; Metal; Moderne Electronica; Worldmusic / Ethno
Label: AmygdaLand Music
Durchschnittswertung: 10/15 (1 Rezension)

Besetzung

Dirk Schrömer Gitarre, Keyboards, Loops, Gesang
Carsten Agthe Percussion, Cymbals, Wave Drum, Gesang

Gastmusiker

Hardy Möller Bass (3,9)
Peter Deininger Gesang (10)
Timothy Campling Dilruba (10)
Martina Grünewald Gesang (6)
Nils Davis Trompete (9)

Tracklist

Disc 1
1. Ghost 4:40
2. Ohm 4:02
3. Rom 4:36
4. Groom 5:38
5. Folk 3:01
6. Flow 4:58
7. Ohr 5:53
8. Gold 3:57
9. Roots 8:21
10. Snow 7:24
Gesamtlaufzeit52:30


Rezensionen


Von: Jochen Rindfrey @


Gut ein Jahr nach dem Debüt Werk meldet sich das stilmischende Duo Schl@g! zurück und präsentiert uns Loch. Neben der Stilmischerei frönt man darauf auch einer Vorliebe für dunkle Vokale, denn den - durchweg einsilbigen - Titeln der Stücke ist jeweils gemein, dass als einziger Vokal ein „o“ darin enthalten ist. Zumindest in der Schreibung, aber Roots spricht man ja auch mit einem dunklen Vokal. Ob da ein Konzept dahinter steckt? Wer weiß. Auf jeden Fall ist das Mischen von Stilen ein wichtiges Konzept des Duos, oder besser: das Nebeneinanderstellen von Stilen, denn praktisch jedes Stück klingt anders.

Ghost legt mit düsteren Riffs los, klingt wie eine Mischung aus Krautrock, Metal und Gothic, dann geht es mit Ohm in Gefilde elektronischen Spacerocks: pulsierende Synthies, die immer wieder von gleißenden Einsätzen der Gitarre durchbrochen werden. Rom taucht in krautig-psychedelische Klangwelten ab, die Orgel legt hier ein paar wunderbar kräftige, dissonante Einsätze hin. Bei Groom ist dann heftiges Metal-Geschrubbe angesagt, das auf originelle Art mit trippigen Rhythmen kombiniert wird. Dies ist auch eines der wenigen Stücke mit Gesang; der kommt allerdings nicht etwa als Gegrunze, sondern in einer ruhigen Passage mit ganz normaler Stimme. Das passend betitelte Folk bringt indisches Flair und könnte ohne Weiteres in einer Kifferkommune in den späten 60ern entstanden sein.

Flow ist, auch hier passend zum Titel, von locker fließendem Charakter und bringt deutliche Einflüsse lateinamerikanischer Musik. Wunderbar ist der in der zweiten Hälfte einsetzende „schubiduwa“-Gesang. Ohr hat wieder einige psychedelische Anleihen, und nach dem entspannten Gold kommen zum Abschluss zwei etwas längere Stücke. Das jazzrockige Roots bringt neben lässigem Groove die permanent wiederholte Textzeile „Moi (?), mais non, ce n’est pas possible“, bei Snow hat man schließlich den Eindruck, der Musik zu einer Beerdigungszeremonie zu lauschen, so düster schleppt sich das Stück voran, während es immer wieder anschwillt, um dann allmählich wieder zu verklingen.

Ein bisschen sehr durcheinander ist das Ganze, man hat eher den Eindruck, es handle sich hier um einen Sampler mit Stücken ganz unterschiedlicher Bands. Aber das gehört wohl zum Konzept des Duos. Auf jeden Fall eine originelle Mischung!

Anspieltipp(s): bei so vielen Stilen muss man schon alles hören...
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 23.10.2014
Letzte Änderung: 23.10.2014
Wertung: 10/15

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Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
2013 Werk 11.00 1

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