SUCHE
Erweiterte Suche
NEUE REZENSIONEN
25.5.2018
Fuchs - Station Songs
Sleep in Heads - On the Air
24.5.2018
Sleeping Pandora - From Above
Datashock - Kräuter der Provinz
23.5.2018
Yuka & Chronoship - Ship
JPL - Rétrospections Volume III
22.5.2018
Pink Floyd - Wish You Were Here
Judge Smith - The Garden Of Fifi Chamoix
21.5.2018
Sairen - Neige Nuit
M.A.L. - My Sixteen Little Planets
Alan Simon - Big Bang
20.5.2018
cosmic ground - cosmic ground IV
Tyndall - Durch die Zeiten
19.5.2018
Senogul - III
Tyndall - Reflexionen
Cracked Machine - I, Cosmonaut
Eldberg - Eldberg
Frequency Drift - Letters To Maro
ARCHIV
STATISTIK
24644 Rezensionen zu 16863 Alben von 6564 Bands.
SITE MAP
STARTSEITE

Knall

Knall

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 2015 (LP)
Besonderheiten/Stil: improvisiert; instrumental; Krautrock; Psychedelic; Spacerock
Label: Tonzonen Records
Durchschnittswertung: 10/15 (1 Rezension)

Besetzung

Baal Brain guitar
Buddah Jones fx bass/fx voice
Chris Becher drum/guitar
Clockwork Berno drum/guitar
G-homme bass
Slim Nezquik bass

Tracklist

Disc 1
1. Zongazonga   (Seite A)
2. Kartoffelsuppe
3. Cuddle
4. 800   (Seite B)
5. Furnace


Rezensionen


Von: Siggy Zielinski @


Das Kölner "improacidpsychedelicalienfunkspacer"-Sextett (diese wunderschöne Stilbezeichnung hat sich die Gruppe auf der Soundcloud-Seite verpasst) hatte seit 2012 vier Download-Alben und zwei ebenso digitale Split-Singles mit den Kollegen von Das Raumpiloten veröffentlicht.

Ende März 2015 erschien der erste Tonträger von Knall, den man auch anfassen kann. Es handelt sich hierbei um eine auf 500 Stück limitierte, farbige Langspielplatte, die - von Eroc gemastert – bei dem Label Tonzonen Records veröffentlicht wurde.

Das deklarierte Ziel Musiker ist es, im Geiste der Krautrock-Legende Can zu musizieren. Mein persönlicher Eindruck ist aber eher, dass Bezeichnungen wie beispielsweise „improacidpsychedelicspacer“ noch ein wenig passender sind. Sicher scheint nur, dass die instrumentalen Stücke weitgehend (oder vollständig) improvisiert sind.

So widmet sich „Zongazonga“ dem energetisch treibenden Spacerock mit kraftvoller Bassgitarre, während Stücke, wie „Kartoffelsuppe“ und „Furnace“ verstärkt nach psychedelisch-spacigem Krautrock klingen. Bei „Cuddle“ würde ich sogar Vergleiche mit Pink Floyd wagen, wie sie zu der Zeit von the „Saucerful of Secrets“ teilweise musizierten. Zu den Höhepunkten des Albums gehört für mich auf jeden Fall „800“, wo neben dem Bass-Schlagzeug-Fundament elektronisch und experimentell anmutende Klänge bestimmend sind. Das zunächst eher trancige Rhythmusgefüge weicht gegen Ende von „800“ freiformatigen Improvisationen.

„Knall“ von Knall bietet also eine improvisierte und zugleich hörenswerte Reise in die Welt des spacigen Krautrocks, die sich kein Fan des Genres entgehen lassen sollte!

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 11.4.2015
Letzte Änderung: 11.4.2015
Wertung: 10/15

Zum Seitenanfang

© 1999-2018; Das Copyright aller Texte liegt bei den jeweiligen Autoren; Datenschutzerklärung - Haftungsausschluss
Site Map - Startseite - FAQ - Reviews - Leitfaden - Lesestoff - Kontakt - Links
RSS | Impressum