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Opposite Day

Space Taste Race Part 2

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 2015
Besonderheiten/Stil: ArtPop; Independent / Alternative; Mathrock; Progmetal; Punk; sonstiges
Label: Eigenproduktion
Durchschnittswertung: 11/15 (1 Rezension)

Besetzung

Pat Kennedy drums,percussion,marimba,vibes,tubular bells
Greg Yancey bass,vocals,baritone guitar,organ
Sam Arnold guitars,lead vocals,keyboards

Tracklist

Disc 1
1. Drake Equation 2,06
2. Golden Age of Saturn 1,45
3. AI IOU 3,02
4. Air and Food 4,03
5. Hammer out Skeletons 1,36
6. Occulus Maria 1,35
7. The extent to which nothing is real 3,44
8. Helios Panoptes 2,18
9. Underground Veneralia 1,53
10. Insectoid Regicide 2,22
11. The Revolution of the Soul Force 3,09
12. Airtight Chariot 2,29
13. Fictional Astrobiology 3,13
14. Tentacles Pull down the Sky 3,31
15. Theia 4,40
Gesamtlaufzeit41:26


Rezensionen


Von: Siggy Zielinski @


In den Infotexten zum US-Trio Opposite Day findet man Formulierungen, wie „educational art-rock for animals“, „hyperabsurd uneasy-listening“, oder „art-rock/experimental punk gladiators“.

Das wird natürlich diejenigen neugierig machen, die ein wenig Abenteuer in der Musik vertragen können.

Und ein wenig abenteuerlich sind die Stücke von Opposite Day tatsächlich, wenn auch nicht unbedingt völlig abgefahren, oder kompromisslos avantgardistisch.

Der Ausgangspunkt für die Kompositionen von Opposite Day scheinen kompakte Songstrukturen zu sein, die Mathrock, Post-Punk, Alternative Rock und Funk gleichermaßen viel zu verdanken haben. (Unter Post-Punk meine ich in diesem Fall virtuos gespielte Musik, die noch eine gewisse Punk-Attitüde aufweist).

Von diesem Fundament ausgehend darf sich der offene Hörer auf spannende Details gefasst machen, wie komplexe Arrangements, oder Exkursionen in Richtung Progmetal, Jazz, oder Pop-Rock.

Teile von „AI IOU“ und „The Revolution…“ klingen für mich, als wollten Police mal Pop-Prog machen, während „Air and Food“ temperamentvollen Pop-Metal-Prog mit funkigen und angejazzten Momenten verbindet. „Hammer out Skelettons“ halte ich mit seiner Abfolge von rockig abgehenden und kammermusikalisch angehauchten Einfällen für sehr gelungen. In eine ähnliche Kategorie fällt für mich „Helios Panoptes“. In dem Stück vermischt sich Rockiges und Jazziges auf eine sehr interessante Art und Weise. In vielen Arrangements gibt es Marimba-, oder Vibraphon-Klänge zu vernehmen, mal mehr, mal weniger exponiert. Fast schon mitreißend finde ich das polyphon arrangierte „Fictional Astrobiology“. Ein grandioses Stück!

Mit der sehr oft rockig abgehenden und gleichzeitig mit zahlreichen Wendungen aufwartenden Musik von „Space Taste Race Part 2“ könnte es Opposite Day vielleicht gelingen, offene Post-Punk-Fans und die Progrock-Freunde gleichermaßen zu überzeugen.

Anspieltipp(s): Fictional Astrobiology
Vergleichbar mit: "art-rock/experimental punk gladiators"
Veröffentlicht am: 23.8.2015
Letzte Änderung: 23.8.2015
Wertung: 11/15

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