SUCHE
Erweiterte Suche
NEUE REZENSIONEN
29.8.2016
Frequency Drift - Ghosts...
Traumkraft - Seelenwanderer
The Rome Pro(g)ject - Of Fate and Glory
28.8.2016
Siddhartha - Weltschmerz
Peter Hammill - Live at Rockpalast
Art Against Agony - The Difference Between A Duck and A Lobster
27.8.2016
Christian Fiesel and Alien Nature - Geistertanz
Space Invaders - Ayakashi
Antimatter - Leaving Eden
26.8.2016
Art Against Agony - Three Short Stories
25.8.2016
New Keepers of the Water Towers - Infernal Machine
Marten Kantus - Refugi
Antimatter - Lights Out
Autumnal Blossom - Spellbound
Il Reale Impero Britannico - Perchè si uccidono
24.8.2016
Wolverine - Communication Lost
Tightland - Marmeladium
23.8.2016
Leitmotiv - Entangled
ARCHIV
STATISTIK
22640 Rezensionen zu 15481 Alben von 6007 Bands.
SITE MAP
STARTSEITE

Edison's Children

Somewhere Between Here And There

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 2015
Besonderheiten/Stil: sonstiges
Label: Random Disturbance Records
Durchschnittswertung: 4.5/15 (2 Rezensionen)

Besetzung

Eric Blackwood Lead Vocals, Lead and Acoustic Guitar, Bass, Backing Vocals
Pete Trewavas Laed and Rhythm Guitar, Lead Vocals, Bass, Backing Vocals, Orchestral Programming, Drum Programming, Piano

Gastmusiker

Rick Armstrong Lead Guitar on 2
Chris Mack Drums on 2
Henry Rogers Drums on 8, 9, 13
Wendy Darling Backing Vocals on 8, 13L

Tracklist

Disc 1
1. Light Years (John Mitchell Single Edit) 3:51
2. Stranger In A Foreign Land 4:42
3. Ever Be Friends 4:56
4. Solstice 3:57
5. Growing Down In Brooklyn 5:47
6. Someone Took My Heart Away 5:47
7. A Million Miles Away (I Wish I Had A Time Machine) - Live At Wolves UK 6:13
8. Seventh Sign (Jakko Mix) 7:11
9. The Longing (Mike Hunter Orchestral Mix) 7:53
10. Sinners Minus 2:34
11. Light Years (Jakko Mix) 6:05
12. The Fading (Jakko Mix) 1:32
13. The Darkness 3:33
14. Where Were You (Jakko "Whisper Ending Mix") 13:11
15. The Second Coming Of The Morphlux (John Mitchell Mix) 2:39
Gesamtlaufzeit79:51


Rezensionen


Von: Harald Schmidt @ (Rezension 1 von 2)


Edison’s Kinder – das klingt irgendwie nach Erleuchtung. Oder nicht? Auch beim neuen Album – wenn man die 50% Recycling, die man hier vorfindet, so einordnen möchte – geht mir persönlich allerdings kein Licht auf. Es bleibt bei den von den bisherigen Veröffentlichung genannten Zutaten und so könnte ich fast meinen Text zu The Final Breath Before November wiederholen.

Die ganze Produktion klingt mit ihrem verwaschenen und recht dünnen Sound weiterhin nach 90er-Jahre-Dachstudioaufnahmen und auch der fade bis nölige Gesang von Eric Blackwood nebst teils üblen Rhythmusklängen prägt maßgeblich den Sound der Briten. Nachdem auch die Melodien wenig beseelen und die Akustikgitarre oft genug lapidar vor sich hinschrammelt bleibt eigentlich nur ein Lichtblick – und das sind die eingestreuten E-Gitarren-Soli.

Vielleicht übersehe oder überhöre ich etwas? Irgendeinen Grund sollte es geben, warum Marillion-Basser Pete Trevawas hier mitmacht und die Combo sogar beim Marillion-Weekend auftreten darf. Darüber hinaus sind noch mehr arrivierte Herren involviert wie Fish-Gitarrist Robin Boult oder – und besonders – Robert Fripp-Intimus Jakko Jakszyk, die jedoch lediglich für das Mixing einzelner Tracks verantwortlich zeichnen und keine musikalischen Beiträge liefern.

An sich sollte sich die personelle Qualität ja trotzdem auswirken, das tut sie aber nur in ausgewählten Momenten, z.B. dann wenn Trevawas den Gesang übernimmt oder (wie in Solstice) eine interessante Bass-Figur beisteuert. Jakszyks Remixe klingen besser als die Originalversionen, aber wozu ein solches Recycling? Nur sieben der 15 Stücke sind wirklich neu. Bei den Genre-Klassikern lasse ich mir das gerne eingehen, da liefern Remixes oft einen echten Mehrwert und bringen Neues ans Licht. Hier jedoch habe ich Zweifel an der Sinnhaftigkeit.

Immerhin gibt es weiter hinten zwei bis drei Tracks, die dann für den Neo-Prog-Fan durchaus gutartig klingen dürften, aber das ist einfach zu wenig, dazu mäandern die Stücke und im Grunde auch das gesamte Album zu blutleer vor sich hin. Was nützt es da nun, dass Blackwood dies hier als „Übergangsalbum“ bezeichnet, auf dem Stücke präsentiert werden, die weniger proggig sind und auf keine der bisherigen CDs gepasst haben?

Fazit: Zumindest mich hinterlassen Edison’s Children weiterhin ratlos. Musikalisch nicht überzeugend und nicht einmal gut produziert ist das Ganze. Muss man also wirklich mögen oder vielleicht hilft es, Edison’s Children einmal live gesehen zu haben, ansonsten ist dies Langeweile pur.

Anspieltipp(s): Bestenfalls Stranger In A Foreign Land
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 17.10.2015
Letzte Änderung: 17.10.2015
Wertung: 4/15
Gün Schote - bitte Gegenrezi!

Zum Seitenanfang

Von: Günter Schote @ (Rezension 2 von 2)


„Somewhere Between Here and There“ is a bridge album to connect you from our last epic to our next, steht in der Hülle der neusten CD von Edisons Kindern zu lesen. Mon Dieu!

Irgendwie muss der gute Eric Blackwood den ebenfalls guten Pete Trewavas ganz schön am Wickel haben. Trewavas genießt Weltruhm mit Marillion, Blackwood sitzt an Sonntagnachmittagen in seinem 90er Jahre-Dachstudio und produziert diese endlosen Edison's Children Tonträger.

Ok, zur Musik. „Light Years“ ist als Song gar nicht übel. Also melodietechnisch. Blackwood singt jedoch, als würde ein Roadie für einen an Heiserkeit leidenden richtigen Sänger den Part übernehmen, anderen eine Idee zu geben, wie das Stück irgendwann mal als fertiges Produkt klingen könnte. Für Edison's Children ist es das fertige Produkt, sogar im „John Mitchell Single Edit“. Ich muss mal wieder Radio hören. „Stranger in a Foreign Land“ heißt der zweite Song, diesmal ein richtig neuer. Ich lächle. Ich lächle, weil der Song zu 100% klingt, als wäre er von Red Jasper. Ja, ich weiß, die kennt auch kein Mensch. Sind aber die bessere Band.

Es folgen weitere neue und recycelte Lieder. „A Million Miles Away“ z.B. darf natürlich nicht fehlen. „Light Years“ ist gar zweimal enthalten. Mich deucht, die beiden Songs gibt’s auch auf dem nächsten Album des Duos wieder zu hören. Ggf. unter anderen Namen.

Dem Album „The Final Breath Before November“ konnte ich etwas positives abgewinnen, weil es eben ein echtes Album war, und in der Tat einige chillige Melodien parat hielt und auch einfach nur relaxt war. Aber diese neuerliche Zusammenstellung diverser Titel, some old, some new, ist halt so unnötig. Ein Marillionallessammler mag sich diesen Tonträger auf einer Convention kaufen oder bei einer Bestellung auf der Marillion-Homepage als Goodie mit in den Warenkorb legen und anschließend ins Regal stellen. Zu mehr taugt diese CD kaum. Die Cover für die CDs kloppt übrigens Blackwoods Frau, eine Künstlerin, nach Feierabend am PC zusammen.

Die Sätze mögen, zumal in der Summe, recht despektierlich klingen. Aber grundsätzlich kann ich dem Sound der beiden ja durchaus etwas Hübsches abgewinnen. Nur sind solche Zusammenstellungen sinnfrei und der Großteil der enthaltenen Stücke einer Veröffentlichung nicht würdig (und eben bereits doppel- und dreifach veröffentlicht). Wenn alle paar Jahre ein Album von Edison's Children erscheint, bitte. Kauf' ich mir als Marillionfan. Aber wieviele Tonträger haben die beiden seit 2011 heraus gehauen? Fünf Stück! Das ist zu viel des Guten.

Anspieltipp(s): Auf keinen Fall "Someone Took My Heart Away". Bitte nicht.
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 17.1.2016
Letzte Änderung: 17.1.2016
Wertung: 5/15

Zum Seitenanfang

Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von Edison's Children

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
2013 The Final Breath Before November 6.50 2

Zum Seitenanfang

© 1999-2016; Das Copyright aller Texte liegt bei den jeweiligen Autoren; Haftungsausschluss
Site Map - Startseite - FAQ - Reviews - Leitfaden - Lesestoff - Kontakt - Links
RSS | Impressum