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Ulysses (NL)

#eMotion

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 2015
Besonderheiten/Stil: Progmetal
Label: Symbioses Music
Durchschnittswertung: 10/15 (1 Rezension)

Besetzung

Sylvester Vogelenzang de Jong Gitarren
Ron Mozer Keyboards
Gijs Koopman Bass
René van Haaren Drums
Michael Hos Vocals

Tracklist

Disc 1
1. Disgust 6.34
2. Anticipation: City of lost souls 7.06
3. Anticipation: Desolation 2.42
4. Sadness 5.30
5. Trust 7.28
6. Surprise 6.04
7. Fear 4.29
8. Happiness 9.12
9. Anger: Providence 1.53
10. Anger: God for one day 7.20
Gesamtlaufzeit58:18


Rezensionen


Von: Siggy Zielinski @


Manchmal gibt es doch noch nette Überraschungen im Leben. Wie zum Beispiel eine kompetente Progmetal-Combo aus den Niederlanden, die man vorher nicht kannte. In dem konkreten Fall nennt sich die Gruppe Ulysses und hat seit ihrer Gründung 1998 eine EP und drei Vollzeit-CD’s veröffentlicht.

Wie die vor „#eMotion“ veröffentlichten UIysses-Tonträger genau geklungen haben, ist mir nicht bekannt, aber es gibt Gründe zur Annahme, dass man von Anfang an melodischen, technisch versierten Progmetal gespielt hatte.

Seit Michael Hos als Sänger verpflichtet wurde, sorgt er dafür, dass die Songtexte sehr ambitioniert ausfallen. Wie bei der 2015 neuen Scheibe: das augenlose Gesicht auf dem Cover von „#eMotion“ soll darauf hinweisen, dass ein Wesen ohne Augen üblicherweise seiner Seele und seiner Emotionen beraubt ist. Was eher metaphorisch gemeint sein dürfte. Sozusagen als Gegengewicht widmen sich die Songtexte den dem Covergesicht fehlenden Emotionen.

Auch wenn die immer wieder auftauchenden Instrumentalteile öfters fast von Dream Theater stammen könnten, so wird dem Hörer bei den Gesangseinsätzen klar, dass Ulysses neben Virtuosität auch durchdachte Melodielinien zu schätzen wissen. Neben melodisch orientiertem Gesang steuert Hos auch gesprochene Parts bei. In „Disgust“ glaube ich sogar Growls zu hören.

Dass Ulysses schon zusammen mit Knight Area, Cirrha Niva, Sons of Seasons und Andromeda tourten, könnte zu der berechtigten Annahme führen, dass alle diese Bands ähnliches Publikum ansprechen.

In den einzelnen Stücken, die sich – meistens musikalisch gut nachvollziehbar – nach den im jeweiligen Titel genannten Emotionen richten, werden diverse Schattierungen der Musik hörbar. So entdeckt der Hörer mitunter folkige und Pain of Salvation-Songwritermetal-Akzente, Retroprog-Anleihen, die lyrisch-balladesken Einfälle und die stellenweise ausgebauten Instrumentalpassagen.

Die von der Band angegebene Inspiration durch den Rock der 70er Jahre wird wohl durch die Klänge der elektronischen Orgel repräsentiert.

Unter dem Motto „Music is #eMotion“ wird auf der vorliegenden CD also abwechslungsreicher Progmetal geboten, den die Freunde des Genres nicht verpassen sollten.

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit: stellenweise Dream Theater, Pain of Salvation
Veröffentlicht am: 19.11.2015
Letzte Änderung: 19.11.2015
Wertung: 10/15

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