SUCHE
Erweiterte Suche
NEUE REZENSIONEN
8.12.2016
Unprocessed - Perception
John Wesley - A Way You'll Never Be...
7.12.2016
Travis Larson Band - Anicca
Grimény - Die große Enttäuschung
The Dear Hunter - Act V: Hymns With The Devil In Confessional
6.12.2016
Kayo Dot - Plastic House On Base Of Sky
Holon - The Time is Always Now
Sherpa - Tanzlinde
4.12.2016
Pinkish Black - Razed To The Ground
Adelbert von Deyen - Nordborg
Mamiffer & Circle - Enharmonic Intervals (For Paschen Organ)
Dave Kerzner - New World Live
Big Big Train - A Stone's Throw From The Line
3.12.2016
Libra - Schock
Eraldo Bernocchi, Prakash Sontakke - Invisible Strings
Chromb! - 1000
öOoOoOoOoOo (Chenille) - Samen
Progenie Terrestre Pura - U.M.A.
ARCHIV
STATISTIK
22923 Rezensionen zu 15658 Alben von 6072 Bands.
SITE MAP
STARTSEITE

CTM

Suite for a Young Girl

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 2016 (22.1.; nur LP oder Download)
Besonderheiten/Stil: Folk; Moderne Klassik; Postrock
Label: Tambourhinoceros
Durchschnittswertung: 8/15 (1 Rezension)

Besetzung

Cæcilie Trier

Gastmusiker

Lars Trier Gitarre

Tracklist

Disc 1
1. Return of the Hunters 2:25
2. The Way a Mouth is a Mouth 1:56
3. Cézanne 2:23
4. La Mer 3:01
5. Rhythm of Rally 2:35
6. Drop Shot 2:32
7. Mirror 1:24
8. Escorted / The Road 4:45
Gesamtlaufzeit21:01


Rezensionen


Von: Jochen Rindfrey @


CTM ist ein Projekt der dänischen Musikerin Cæcilie Trier; die Abkürzung steht für „Cæcilie Trier Musik“. Nach der 2013 erschienenen Debüt-EP Variations folgt im Januar 2016 mit Suite for a Young Girl eine weitere EP, die es nur als Download oder Schallplatte geben wird.

Die meist im Bereich von zwei bis drei Minuten angesiedelten Stücke zeigen sich recht ruhig und getragen, dennoch stilistisch vielseitig und bisweilen durchaus sperrig. Die Instrumentierung ist im allgemeinen eher spartanisch, mit dezenten Keyboards, etwas Akustik-Gitarre und manchmal noch Klavier. In der Musik zeigen sich Einflüsse unterschiedlicher folkloristischer Traditionen, von Klassik, Jazz und auch vom minmalistischen Postrock der späten Talk Talk. Dazu singt Cæcilie Trier mit dunkler, leicht rauchiger Stimme.

Das ergibt eine durchaus stimmige und ansprechende Mixtur; allein, die verwendeten Tastensounds klingen bisweilen etwas steril, was bei den kargen Arrangements noch mehr ins Gewicht fällt, und das durchweg äußerst verhaltene Tempo lässt das Album trotz der geringen Spielzeit auf Dauer ein wenig zäh wirken. Auch wirken manche Stücke wie nicht ganz zu Ende gedachte Skizzen. Dennoch hat das Album auch schöne Stellen, so finden immer wieder hübsche, impressionistisch anmutende Klaviereinsätze, und im etwas voller instrumentierten letzten Stück geht es in eine dezente Avant-Postrock-Richtung. Auch Cæcilie Triers Gesang gehört zu den Stärken der Musik. Potenzial ist also vorhanden.

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 16.1.2016
Letzte Änderung: 16.1.2016
Wertung: 8/15

Zum Seitenanfang

© 1999-2016; Das Copyright aller Texte liegt bei den jeweiligen Autoren; Haftungsausschluss
Site Map - Startseite - FAQ - Reviews - Leitfaden - Lesestoff - Kontakt - Links
RSS | Impressum