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Moonwood

Hexperience

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 2014 (Kassette & Download)
Besonderheiten/Stil: improvisiert; live; Krautrock; Psychedelic; Spacerock
Label: Arachnidiscs
Durchschnittswertung: 7/15 (1 Rezension)

Besetzung

Jakob Rehlinger
Jacqueline Noire
Luca Capone (nur 1)
Matt Fava (nur 1)

Tracklist

Disc 1
1. Hexperience 2014 29:02
2. Hexperience 2012-2013 29:45
Gesamtlaufzeit58:47


Rezensionen


Von: Jochen Rindfrey @


Hexperience, erschienen im Sommer 2014 als Download oder Kassette (!), ist eine Sammlung von improvisierten Liveaufnahmen, die Moonwood in unterschiedlichen Besetzungen zwischen 2012 und 2014 eingespielt haben. Enthalten sind zwei lange, jam-artige Stücke von jeweils knapp einer halben Stunde Länge. Genau genommen wurden beide Stücke aus verschiedenen Aufnahmen zusammengesetzt, wurden also in dieser Form gar nicht live aufgeführt; interessanterweise klingt es trotzdem nicht nach Stückwerk.

Im ersten Stück agiert die seit Herbst 2013 bestehende Quartettbesetzung und präsentiert eine halbe Stunde weitgehend freiformatige Kraut-Psychedelic. Das klingt wie eine Kifferkommune aus den späten 60ern, die sich zugedröhnt an die Instrumente setzt und diesen irgendwelche Geräusche entlockt. Allerlei fiepende, ziepende, zischende Geräuschfetzen offensichtlich elektronischer Natur schwirren umher, dazu wird ein bisschen rumgetrommelt, und Jacqueline Noire garniert das Ganze noch mit - vermutlich überwiegend textlosen - Stimmeinsätzen. Ab und an kommt doch für kurze Zeit etwas Struktur in die Musik, die sich jedoch alsbald schon wieder auflöst. Bisweilen klingt das etwas nach den frühesten Hervorbringungen deutscher Elektroniker, etwa Tangerine Dreams Zeit, aber dessen monolithische Faszination erzeugt dieser zähe Klangfluss bei weitem nicht. Nun ja, vielleicht wirkt das besser, wenn man direkt dabei ist.

Im zweiten Stück, dem Aufnahmen von vier Konzerten aus dem Zeitraum von Oktober 2012 bis Oktober 2013 zugrunde liegen, spielt lediglich eine Duobesetzung aus Jakob Rehlinger und Jacqueline Noire. Das Stück fängt zwar ähnlich formlos an, nimmt nach einiger Zeit aber Form an. Leider verfällt nach einer kurzen, heftigen Spacerock-Attacke gleißender Gitarren in ein recht schleppendes Tempo und plätschert anschließend eher müde dahin. Erst gegen Ende legt es wieder an Tempo und Dynamik zu und bringt noch einmal ein paar Minuten psychedelischen Spacerock.

Puh, das ist doch eine ganz schön zähe Angelegenheit, Vielleicht muss man wirklich bei so einem Konzert dabei sein, am besten noch in einem (hüstel) erweiterten Bewussteinszustand, um diese Klänge goutieren zu können. In klarem Zustand sind eindeutig die anderen Alben von Moonwood vorzuziehen.

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 17.1.2016
Letzte Änderung: 17.1.2016
Wertung: 7/15

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Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von Moonwood

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
2012 Trans Lunar Express 10.00 1
2012 Trans Wasteland Express 10.00 1
2012 Trans Martian Express 11.00 1
2013 Trans Venus Express 9.00 1
2015 Desert Ghosts 11.00 1
2016 Hexplosion! 10.00 1

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