SUCHE
Erweiterte Suche
NEUE REZENSIONEN
27.5.2017
Hominido - Alados
26.5.2017
Heron - You Are Here Now
Stefano Giannotti / Salvo Lazzara - La vostra ansia di orizzonte
Nad Sylvan - The Bride said No
25.5.2017
Thinking Plague - hoping against hope
Damanek - On Track
Mike Oldfield - Amarok
24.5.2017
Starchitect - Shift
Amorphis - Elegy
Fish - Sunsets on Empire
23.5.2017
Shamblemaths - Shamblemaths
Zauss - Trittico Immer All Over
Kaprekar's Constant - Fate Outsmarts Desire
Tussk - Tussk
22.5.2017
Free Salamander Exhibit - Undestroyed
Expired Utopia - Expired Utopia
Mike Oldfield - Crises
Mumpbeak - Tooth
ARCHIV
STATISTIK
23476 Rezensionen zu 16037 Alben von 6224 Bands.
SITE MAP
STARTSEITE

Alien Gun

Tales from unbroken souls

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 2015
Besonderheiten/Stil: Neoprog; Psychedelic; Spacerock
Label: Musea Parallele
Durchschnittswertung: 12/15 (1 Rezension)

Besetzung

Riobo Andres guitars, synth, vocals
Abrigo Felipe keyboards, keys, guitars, vocals
Pena Jorge bass
Alvarez Samuel drums

Gastmusiker

Yaksic Constance backing vocals

Tracklist

Disc 1
1. Pull myself down 3.56
2. Stardust 7.58
3. Blew it all to hell 5.46
4. Tumour 0.35
5. Nice to see you 4.25
6. Softly turn away Prologue 0.55
7. Softly turn away 6.43
8. Throes 1.27
9. Wasted chances 5.51
10. Pray for death 7.08
Gesamtlaufzeit44:44


Rezensionen


Von: Marc Colling @


Die Einspielung des zweiten Albums dauerte 8 Monate und diese Zeit war definitiv gut investiert. Die Chilenen spielen „floydig“, wobei ich diesen Begriff eigentlich nicht mag. Doch ist ihr Stil damit kurz und gut beschrieben. Die Musik klingt atmosphärisch dicht mit wechselnden ruhigen Passagen und aufbrausenden und verstörenden Gitarrenwänden. Das hat seinen Reiz wegen der fehlenden kommerziellen Kompromisse. Die Arrangements sind zerbrechlich und fein gestrickt und die Band benutzt auch mal in der Natur aufgenommene Klänge. Die Anspielung mit dem Streichholz auf die alten Pink Floyd von deren „Alan's psychedelic breakfast“ ist dabei das Highlight.

Der Opener PULL MYSELF DOWN sowie der letzte Song PRAY FOR DEATH sind psychedelische Hardrocker die im ersten Moment verschrecken. Der Schlusssong klingt toll mit seinem schweren, schleppenden Riff und dem düsteren Orgelsound. So spielen Alien Gun mit den Gefühlen der Fans, denn ihre Musik strahlt Ruhe, Kraft, Angst, Leid, Kummer und Freude aus.

STARDUST ist ruhiger und klingt nach PF in deren „Animals“-Phase. Das starke Mellotron, der müde Gesang von Andres Riobo der an Roger Waters erinnert. Es folgt mit BLEW IT ALL TO HELL eine psychedelische Ballade. Ähnelt dem "Crying Song" von PF.

Mit NICE TO SEE YOU kratzen die Chilenen am Spacerock der 60'er, wozu der Gitarrensound und etliche im Hintergrund flirrende Orgeleinlagen beitragen. Düster dann SOFTLY TURN AWAY. Der Song erinnert mich an Barclay James Harvest in deren besseren Zeiten. Überraschender Schluss und dann der beste Song des Albums: WASTED CHANCES.

Natürlich ist dieses Lied zugänglicher. Doch es versprüht eine wohlige Leichtigkeit die richtig gut. Die Nähe zu PF ist klar; doch die Umsetzung der Band eigenständig und grandios.

Das Jahr ist zwar noch neu, aber diese Entdeckung macht Lust auf mehr. Alien Gun haben es geschafft mich angenehm zu überraschen.

Anspieltipp(s): Wasted chances
Vergleichbar mit: psychedelischer Rock der 60'er und 70'er Jahre
Veröffentlicht am: 17.1.2016
Letzte Änderung: 20.4.2017
Wertung: 12/15
Schöner und anspruchsvoller Prog aus Südamerika

Zum Seitenanfang

© 1999-2017; Das Copyright aller Texte liegt bei den jeweiligen Autoren; Haftungsausschluss
Site Map - Startseite - FAQ - Reviews - Leitfaden - Lesestoff - Kontakt - Links
RSS | Impressum