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Amon Ra

We Never Said Good-Bye.

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 2016
Besonderheiten/Stil: Neoprog
Label: Nature Studios
Durchschnittswertung: 10/15 (1 Rezension)

Besetzung

Scott Balaban vocals, choir
Lothar Hermann drums, bass, choir
Thomas Wenzel guitars

Gastmusiker

Dierk Neldner keys, piano
Sebastian Gieck bass
Gerry Boiciuc bass
Steff Porzel vocals, choir
Ulli Völk saxophone
Gisi Hermann choir
Peter Mattis choir

Tracklist

Disc 1
1. Master Of Strings 5:31
2. Time Will Come To Your Rescue 9:30
3. The Long Dark Road 4:52
4. Where When And Why 6:30
5. Until The Morning Comes 4:35
6. Rocket Man 3:28
7. Slipping Away 6:13
8. Karma Machine 5:47
9. Tango Mortale 7:02
10. Should Have Known Better 4:40
11. Dance Of Duty 5:42
12. The Great Metronome 7:27
Gesamtlaufzeit71:17


Rezensionen


Von: Jörg Schumann @


"We Never Said Good-Bye".

Vor 17 Jahren veröffentlichte die deutsch-amerikanische Progband "Amon Ra", die Musiker stammen aus der Pfalz, der Sänger aus den Vereinigten Staaten, ihr Debutalbum. "Precarious Balance" wurde damals in Eigenregie aufgenommen, im Anschluss folgte eine Deutschlandtournee als Vorgruppe von Saga (Kan.), zudem wurde die Band für einzelne Konzerte als "special guest" gebucht, unter anderem auch von Jethro Tull. Angesichts dieser Tatsache ist es überraschend, dass es der Band nicht gelang, einen Plattenvertrag bei einem grösseren Label an Land zu ziehen. Trotz prominenter Produktionsunterstützung ging das geplante Nachfolgealbum gemäss Bandinfo in einem Business-Debakel unter, was dazu führte, dass alle Live- und Studioaktivitäten zum erliegen kamen.

"We Never Said Good-Bye".

Die Songs des Albums entstanden grösstenteils nach der SAGA-Tournee (Full Circle, 1999), einige Titel wurden erst letztes Jahr geschrieben. Stilistisch bewegen sich Amon Ra grösstenteils im Bereiche Neoprog mit progmetallischen Anteilen, garnieren das 12-Gang-Menü aber auch mit symphonischem Prog, AOR, (Swing-)Pop, einer Tango-Polka und Prisen von Heavy-Metal. Trotz der stilistischen Vielfalt wirkt das im Heimstudio von Schlagwerkzeuger Lothar Hermann eingespielte Album erstaunlich homogen. Der Klang ist sauber und differenziert. Vom düster krachenden Rocker bis zum epischen Longtrack, von der zarten Piano-Ballade zum witzigen Bandito-Tango; die Platte macht einfach Spass. Amon Ra erfinden den Prog zwar nicht neu, sie zeigen aber, dass sie ihn um ideen- und facettenreiche Kompositionen erweitern und den Hörer bestens unterhalten können.

"We Never Said Good-Bye".

Nein, ihr habt nie auf Wiedersehen gesagt. Und wenn ich ehrlich bin, so tut ihr es auch hier und jetzt nicht, liebe Amon Ra. Vielmehr sagt ihr "Hallo, hier sind wir (wieder)". Ich hoffe, dass dies nicht das letzte Wort der Band war, sondern nach einer langen schöpferischen Pause ein neuer Anfang.

Anspieltipp(s): Time Will Come To Your Rescue, Tango Mortale
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 29.2.2016
Letzte Änderung: 29.2.2016
Wertung: 10/15

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Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von Amon Ra

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
1998 Precarious Balance 10.00 2

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