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Sonus Umbra

Beyond the Panopticum

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 2016
Besonderheiten/Stil: RetroProg
Label: Eigenproduktion
Durchschnittswertung: 11/15 (1 Rezension)

Besetzung

Roey Ben-Yoseph Lead Vocals,Percussion
Tim McCaskey Acoustic and electric Guitars
Brittany Moffit Lead Vocals
Luis Nasser Bass,Sound Effects,Percussion
Rich Poston Electric Guitar,Keyboard
Steve Royce Flute,Keyboards
Andy Tillotson Drums,Acoustic Guitar

Gastmusiker

Colleen Corning Clarinet,Bass Clarinet
David Keller Cello

Tracklist

Disc 1
1. Grotesquerie 6.33
2. Alone Together Alone 8.52
3. Blood and Diamonds 9.00
4. Paramnesia 5.06
5. Love Undone 4.33
6. Channel Zero 9.10
Gesamtlaufzeit43:14


Rezensionen


Von: Siggy Zielinski @


Panopticon beschreibt eine Einrichtung, die eine totale Überwachung ermöglicht. Der Albumtitel „Beyond The Panopticon“ zusammen mit den alles andere als positiven, von Überwachung, Verzweiflung und Isolation handelnden Songtexten, ergibt für mich ein starkes Statement zu diesen Themen. Die ausgebauten Instrumentalteile lassen die überlangen Gesangspassagen mit langen Texten allerdings kaum zu.

Der Bassist Luis Nasser mag das einzige verbliebene Gründungsmitglied der Gruppe sein, die Kompositionen in der aktuellen Besetzung von Sonus Umbra werden auch von dem Drummer Andy Tillotson, dem Sänger Roey Ben-Yoseph und dem Gitarristen/Keyboarder Rich Poston beigesteuert.

Sonus Umbra konzentrieren sich auch auf „Beyond The Panopticon“ auf das, was sie am besten können: mit Genre-typischen Schnörkeln aufwartende, gerne filigrane und intelligent zusammengesetzte Retro-Prog-Kompositionen, die viel Platz der Flöte und der akustischen Gitarre einräumen.

Die sehr oft folk-proggig eingefärbte, meist alles andere als düster anmutende Musik mit weiblich-männlichem Duo-Gesang von Ben-Yoseph und Brittany Moffitt greift gerne auf die Prog-Vorbilder der 70er Jahre zurück, ohne eine bloße Kopie der damaligen Prog-Strömungen zu sein. Die Passagen mit den gastierenden Klarinettisten und Cellisten verleihen der Musik wiederholt die eigene Kammerprog-Note.

Gegen Ende wird aus „Channel Zero“ doch glatt eine avantgardistisch beeinflusste, etwas unheimliche Klangkulisse, die zur Abwechslung doch den textlichen Botschaften entspricht. Dadurch könnte dieses verspielte Album den Melodic-Prog-Freund am Ende doch etwas verstört zurücklassen.

Fans von melodischem Retroprog im Allgemeinen und von Jethro Tull, Kaipa, Camel, oder IZZ im Besonderen, können mit dieser Anschaffung eigentlich nichts falsch machen.

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 5.3.2016
Letzte Änderung: 5.3.2016
Wertung: 11/15

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Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von Sonus Umbra

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
2005 Digging for Zeros 10.00 1
2013 Winter Soulstice 10.00 1

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