Alive Again
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Informationen
Allgemeine Angaben
Besetzung
| Neal Morse |
vocals, keys, guitar |
| Mike Portnoy |
drums, vocals |
| Randy George |
bass, bass pedals, vocals |
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| Bill Hubauer |
keyboards, guitar, clarinet, sax, vocals |
| Eric Gilette |
lead guitar, vocals |
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Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
Alive Again Intro
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2:06
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| 2. |
The Call
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10:21
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| 3. |
Leviathan
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6:00
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| 4. |
The Grand Experiment
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5:48
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| 5. |
Harm`s Way
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14:12
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| 6. |
Bill`s Keyboard Solo
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2:45
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| 7. |
The Creation
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16:49
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| 8. |
There Is Nothing That God Can`t Change
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7:18
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| Gesamtlaufzeit | 65:19 |
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| Disc 2 |
| 1. |
Waterfall
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7:18
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| 2. |
Eric`s Guitar Solo
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3:32
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| 3. |
In The Fire
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10:28
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| 4. |
Alive Again
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34:16
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| 5. |
Rejoice
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3:36
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| 6. |
Oh Lord, My God
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3:11
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| 7. |
Reunion
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4:44
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| 8. |
King Jesus
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6:38
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| Gesamtlaufzeit | 73:43 |
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| Disc 3 |
| 1. |
(all tracks on CD)
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Rezensionen

"ALive Again" Neal Morse Band Live at De Boerderij in Zoetermeer. Da war ich...; fast. Tatsächlich war ich tags zuvor im z-7 in Pratteln. Hat sich gelohnt. Wie eigentlich jedes Neal Morse-Konzert. Egal was gespielt wird. Der Mann rockt mit seiner Band, egal wer da nun gerade Mitglied ist, den Saal. Spielfreude und Authentizität sind garantiert.
Dieses Mal hatte Morse das neue Album The Grand Experiment im Gepäck. Dazu servierte er einige Stücke aus seinem grossen Backkatalog.
Eröffnet wird das Konzert durch ein Alive Again Intro, welches in das starke "The Call" überleitet. Ein starker Beginn mit einer von Morses überzeugendsten Kompositionen der letzten Jahre. Die Polymetrik im Mittelteil und die Klimax am Ende lassen das Stück in schöner Regelmässigkeit den Weg in meinen Player finden. Es folgen mit "Leviathan" und dem Titelstück des letzten Studioalbums zwei kürzere Stücke, die auf der Rockschiene angefahren kommen und den Saal einheizen. Dann der nächste Höhepunkt mit dem alten Spock`s Beard Klassiker "Harm`s Way", der live bisher viel zu selten zum Handkuss gekommen ist. Danke dafür. Nach einem netten Keyboardsolo folgt "The Creation". Das gabs hingegen schon öfter, so zum Beispiel auch auf der Bonus-CD von "The Grand Experiment". Macht trotzdem Spass. Die erste CD wird beschlossen durch "There`s nothing that God can`t change". Einem Acoustic-Solo von Morse. Von Portnoy erfährt man vor dem Stück, dass Neal an jedem Abend ein anderes Stück auswählte und auch die Band vorher keine Ahnung hatte, was er schliesslich spielen würde. In Pratteln war es beispielsweise "That Crutch", in London "Shine", in Verviers "Lay it down" und in Paris "Heaven in my heart".
Hier wird Morse wieder sehr emotional, was man von ihm kennt. Authentisch ist der Mann. Das lässt seine Musik leben. Und das spürt man als Hörer, vor allem wenn man live dabei ist. Oder sich die DVD anschaut, die ich hier den CDs klar vorziehe. Auch wenn sie "nur" in Stereo daherkommt. Der Band zuzusehen macht einfach Spass, mehr Spass als ihr nur zuzuhören.
Auf der zweiten CD ist vor allem der Longtrack "Alive Again" zu erwähnen, der, wenn auch etwas lang geraten, den Retroprog zelebriert. Den Schluss machen die üblichen Verdächtigen, mit denen Morse immer wieder gerne seine Auftritte zu beenden pflegt: "Rejoice", "Oh Lord, my God" und King Jesus".
Insgesamt kann man mit diesem Live-Output sicher mehr als zufrieden sein. Das letzte Album wird fast gänzlich dargeboten und durch einige starke Stücke ergänzt. Auf der anderen Seite hätte ich auf die x-te Version von "Creation" und die letzten 20 Minuten zugunsten von beispielsweise "MacArthur Park" oder, ich warte immer noch drauf, "Time has come" verzichten können. Aber vielleicht kommen die ja irgendwann noch.
Fazit: neues Futter für alte Fans.
| Anspieltipp(s): |
The Call, Harm`s Way |
| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
4.8.2016 |
| Letzte Änderung: |
4.8.2016 |
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Jou, war ich auch, auf der Tour. Mannheim. Schön war's!
Wie das Konzert damals eröffnet auch die CD/DVD mit "The Call" und "Leviathan" stark und sehr proggy. "The Call" ist eins der besten Stücke von "The Grand Experiment", und "Leviathan" eins der besten von dem ansonsten etwas unspannenden "Lifeline". "Harm`s Way" von Spock's Beard ist dann eine schöne Überraschung, und mit dem immer wieder gern gehörten "The Creation" geht es stark weiter.
Teil zwei ist dann jenseits von "In The Fire" von "?" und "Alive Again" etwas schwächer. Mit Sachen wie "Waterfall", "Rejoice", "Oh Lord, my God" oder "King Jesus" haut mich Morse einfach nicht vom Hocker.
Dennoch ein starkes Konzertdokument. Morse ist halt Morse, und den gibt's hier wieder in Überfülle. Mit allem, was dazugehört.
| Anspieltipp(s): |
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| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
11.8.2016 |
| Letzte Änderung: |
11.8.2016 |
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