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Cyril

Paralyzed

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 2016
Besonderheiten/Stil: Melodic Rock / AOR; Rock / Pop / Mainstream; RetroProg; sonstiges
Label: Progressive Promotion Records
Durchschnittswertung: 10/15 (1 Rezension)

Besetzung

Larry B. vocals
Manuel Schmid vocals
Marek Arnold keyboards, saxophones, clarinet
Ralf Dietsch guitar, mandoline, vocals
Clemens Litschko drums, percussion
Denis Strassburg bass, programming

Gastmusiker

Susan Kammler oboe
Herman Schade viola
Dan Stein vocals

Tracklist

Disc 1
1. Scarlet Walking 7:46
2. Paralyzed 4:48
3. Remember Me 10:20
4. Rainbow 6:08
5. Faded Snapshot 8:20
6. Peal Of Thunder 3:16
7. Secret Place (Part One) 18:20
Gesamtlaufzeit58:58


Rezensionen


Von: Thomas Kohlruß @


Cyril sind ein weiteres Band-Projekt, bei dem der umtriebige Marek Arnold (Toxic Smile, Flaming Row, Seven Steps To The Green Door und einige mehr) die Fäden in der Hand hält. „Paralyzed“ ist schon das zweite Album der Formation.

Cyril sind irgendwie das Yang zum Toxic Smile-Yin, beide Bands wirken auf mich wie zwei Seiten einer Medaille. Hier die aufrührerischen, lauten Prog-Metaller, da die eher ruhigen, gefühlvollen, teils verträumten Romantiker. Beide treffen sich dann in ihren sinfonischen Momenten. Na ja, vielleicht tut man dabei beiden etwas unrecht, sind es doch eigenständige, gestandene Bands… aber irgendwie, fühle ich es eben so.

Cyril beherrschen die ruhige, gefühlvolle Schiene sehr gut. Geschickt wird allzu Banales oder gar Kitsch vermieden, Wohlklang ohne Reue beherrscht das Klangbild. Melodische Gitarrenarbeit, elegante Basslinien, geschmackvolle Tastenflächen und engagiertes Schlagzeugspiel dominieren die Stücke. Mit Klarinette und Saxophon setzt Marek Arnold besondere Akzente und über allen schwebt der gefühlvolle, sanfte, aber charismatische Gesang von Larry B.. Überhaupt der Gesang, Larrys Stimme fügt sich hier in meinen Ohren sehr viel besser ein, als bei Toxic Smile. Das sanfte Timbre verbindet sich mit der melancholisch-gefühlvollen Musik von Cyril deutlich organischer.

Wer also vor Wohlklang ohne Langeweile, gefühlvollen, aber gut arrangierten Stücken nicht zurückschreckt. Gerade der Opener „Scarlet Walking“ ist ein Musterbeispiel für charmante, gefühlvolle, tiefgründige Eleganz, die den Hörer geschmackvoll umgarnt. Ein bisschen schade, dass der abschließende Longtrack zwar seine Momenten hat und durchaus spannend Stimmung aufbaut, aber dann nicht ganz abhebt und irgendwie seltsam blass bleibt. Aber das ist nur ein kleiner Schönheitsfehler. Wer auch mal die ruhige, weltentrückte, sanfte Seite der Dinge genießen kann, der sollte bei „Paralyzed“ gut unterhalten werden.

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 4.8.2016
Letzte Änderung: 4.8.2016
Wertung: 10/15

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