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Alex Carpani

So Close, So Far

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 2016
Besonderheiten/Stil: HardRock; Melodic Rock / AOR; New Artrock; Rock / Pop / Mainstream; sonstiges
Label: Ma.Ra.Cash Records
Durchschnittswertung: 9/15 (1 Rezension)

Besetzung

Alex Carpani keyboards, vocals and programming
Ettore Salati acoustic and electric guitars
Joe Sal vocals, additional guitars
Giambattista Giorgi bass
Martino Malacrida drums

Tracklist

Disc 1
1. The Eve 2:27
2. I Tried And Tried 5:36
3. Man On The Wire 5:56
4. Stay With Me 4:03
5. In Your Absence 3:39
6. Let My Drop Of Sweat Fall Down 4:25
7. Crystal Falls 6:08
8. One Face One Lie 6:19
9. Next Time 5:36
10. The Last Sign 6:27
Gesamtlaufzeit50:36


Rezensionen


Von: Thomas Kohlruß


Seit dem er den Progressive Rock für sich entdeckt hat, hat Alex Carpani drei Alben vorgelegt, die mehr oder weniger den Bereich des Italo-Retroprog abgegrast haben und diesen mit ein paar Einsprengseln aus Jazzrock, Electronica und Hardrock aufgemischt hat. Vor diesem Hintergrund kommt das neue Album „So Close, So Far“ doch etwas überraschend daher.

Carpani hat anscheinend die Moderne für sich entdeckt und entsprechend findet man auf „So Close, So Far“ Retroprog nur noch in homöopathischen Dosen. Vielmehr dominieren nun futuristische Synthie-Klänge, krachige, cleane Gitarren, druckvolle Basslinien und treibendes, aber nicht allzu komplexes Drumming die Klangwelt des Alex Carpani. Dazu kommt noch Sänger Joe Sal, der schon immer so eine Metal-Shouter-Attitüde an den Tag gelegt hat, und hier in seinem Element ist.

So entstehen zum Teil eher geradlinige Rocksongs, die mit einigen Gimmicks proggisch aufgepeppt werden. An Italo-Retroprog erinnert wirklich so gut wie nichts mehr, eher schon mag man an die Modern-Prog-Bands von der Insel wie It Bites, Kino oder Frost denken. Genau diese Schiene verfolgt Carpani mit seinen Mitstreitern auf „So Close, So Far“. Und überwiegend gelingt das auch recht ordentlich, eigentlich fällt nur das sanfte und kitschige „Stay With Me“ ein bisschen ab. Aber dafür gibt’s gleich anschließend mit „In Your Absence“ ein Hardrock-Brett auf die Ohren.

Retroprog-Fans aufgepasst, Alex Carpani macht zumindest hier deutlich andere Musik. Manchmal wird es schon recht geradlinig. Prog-Sensationen finden sich woanders, aber wer die Modern-Prog-Linie a la Frost und Co. goutiert, der sollte von „So Close, So Far“ gut unterhalten werden.

Anspieltipp(s): In Your Absence, Crystal Falls
Vergleichbar mit: It Bites, Frost, Kino et al.
Veröffentlicht am: 13.8.2016
Letzte Änderung: 13.8.2016
Wertung: 9/15
...ich schwanke so zwischen 9 und 10...

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Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von Alex Carpani

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
2007 Waterline 9.00 2
2010 The Sanctuary 6.00 1
2014 4 Destinies 10.00 1

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