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Multi-Story

Crimson Stone

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 2016
Besonderheiten/Stil: Neoprog
Label: Festival Music
Durchschnittswertung: 7.5/15 (2 Rezensionen)

Besetzung

Paul Ford Vocals, Acoustic Guitars
Rob Wilsher Keyboards, Programming
Eadan Neal Electric & Acoustic Guitars
Jordan Neale Drums, Percussion
Kyle Jones Bass

Tracklist

Disc 1
1. Murmuration 8:31
2. Sly Dream Catcher 6:03
3. 12:16 6:35
4. Tutankhamun 8:39
5. White Star 5:39
6. Black Gold I & II 9:42
7. The Viewers 4:47
8. Crimson Stone 10:51
Gesamtlaufzeit60:47


Rezensionen


Von: Günter Schote @ (Rezension 1 von 2)


30 Jahre ist es her, dass Muli-Story ihre 15 minutes of fame genossen. Als Teil der NWOBPR-Szene veröffentlichten sie mit „East/West“ einen Klassiker, den ich bis heute ganz cool finde. Die Vorfreude ist groß, also die CD rein in den Player und…

…einen Sound vernehmen, den ich ganz sicher nicht mit dem Namen Multi Story in Verbindung gebracht hätte. Von ihrem Stil der 80ern hat sich die Band um Paul Ford und Rob Wilsher deutlich entfernt. Plötzlich spielt man lupenreinen Neo-Prog in einem Sound, der dem Jahr 2016 keine Ehre macht.

Unnötig in die Länge gezogene Stücke, haufenweise 80er Jahre Tastensounds und ein Schlagzeugsound, der einfach nicht geht. Dumpf, wie unter einer Menge Staub verborgen. Ich bin sicher nicht der einzige, der die CD einlegte und nach einigen Momenten dachte, die Lautsprecher hätten sich verabschiedet. Aber nein, das soll so sein. Wobei, sein soll das so bestimmt nicht. Sie haben’s halt nicht besser hinbekommen. Und dann gab es einst den angenehmen Gesang von Ford. Kraftvoll und zerbrechlich. Und heute? Leider austauschbar und unschön.

Mit „Tutankhamum“ kramt die Band tief in der Vergangenheit. Die Originalversion des Songs wurde bereits 1984 auf dem Tape „Chimes“ veröffentlicht. Ehre macht auch diese Version den alten Zeiten nicht. Es ist müßig auf die einzelnen Stücke einzugehen, zu sehr zieht der Sound den Hörgenuss in den Keller. Allein das Titelstück sticht etwas heraus und bleibt haften.

Alles in allem eine enttäuschende Rückkehr eines längst verloren geglaubten Freundes.

Anspieltipp(s): Crimson Stone
Vergleichbar mit: Dem sog. "Neo-Prog" der frühen 90er
Veröffentlicht am: 25.9.2016
Letzte Änderung: 24.9.2016
Wertung: 7/15

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Von: Marc Colling @ (Rezension 2 von 2)


Nach fast 30 Jahren mal wieder ein Album zu veröffentlichen ist schon ungewöhnlich. Und es dann auch noch so klingen zu lassen als sei die Zeit stehen geblieben, noch viel mehr. Ich glaube deshalb nicht, dass die Band es nicht besser hinbekommen hat. Nein, sie wollten bewusst diesen Nostalgiesound erzeugen, aus welchen Gründen auch immer. Der Witz ist, dass dies bei den guten Songs wie dem mit einem unglaublich lässigen Flair und einer tollen Melodie gespielten BLACK GOLD auch noch funktioniert. Das klingt dann so sehr nach den Neoproghelden der 80'er wie IQ, Pallas und anderen, dass man sich tatsächlich noch mal 30 Jahre jünger fühlt. Und das auch noch gut findet.

Das Problem ist nur, dass es bei den schwachen Songs wie WHITE STAR oder dem zu eingängigen THE VIEWERS sehr peinlich tönt. Hier klingt die Band wie eine schlechte Kopie ihrer Helden. Da fällt das dumpfe Schlagzeug ziemlich negativ auf und es erinnert mich an die schlimmsten Sünden des Neoprog. Aus heutiger Sicht gruselig und wirklich nur für absolute Fans der 80'er Neoprogszene die gar nicht wollen, dass Musik sich entwickelt/ändert. Was ja auch absolut in Ordnung ist, da ich neben Prog auch noch den 70'er Glamrock liebe. Oh Graus.

Positive Momente sind der Opener MURMURATION, wo Paul Ford sehr nach Phil Collins klingt. Kann aber auch am Song liegen, der sich stark an Genesis anlehnt. Mich konnte auch noch der Titeltrack überzeugen. CRIMSON STONE gefällt mit seinem langsamen, Keyboard-geschwängerten Aufbau, seinen mittelalterlichen Folkelementen und schwebenden Synthies. Wenn dann auch noch die Gitarre im Gilmourstil aus dem Nebel erklingt und Oldfield-ähnliche monotone Piano- und Synthiemotive sich ins Hirn fressen, klingt das Album zumindest versöhnlich aus.

Es wurde bereits von anderen Hörern erwähnt, dass der Klang schwach sei und nicht genügend Dynamik besitze. Ich kann das bestätigen, empfinde es aber als nicht zu schlimm. Wen das ebenfalls nicht stört und auf diese Art von „Nostalgie“ steht wird mit melodiösem Neoprog der alten Schule bedient. Wer aber moderne Sounds bei einer Band erwartet, sollte die Finger von der CD lassen.

Anspieltipp(s): Black Gold, Crimson Stone
Vergleichbar mit: viele Bands in den 80'ern
Veröffentlicht am: 9.10.2016
Letzte Änderung: 9.10.2016
Wertung: 8/15
sehr nostalgisch, wie aus der Zeit gefallen

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Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von Multi-Story

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
1985 East/West 10.00 1
1987 Through Your Eyes (LP) 4.00 1

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