Wounded
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Informationen
Allgemeine Angaben
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| Label: |
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| Durchschnittswertung: |
7/15 (1 Rezension) |
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Besetzung
| Paul Craddick |
drums,additional keyboards on 4 |
| Ed Platt |
bass |
| Ted Leonard |
vocals |
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| Douglas A. Ott |
guitars, keyboards on 1,4,9 |
| Mike "Benignus" Geimer |
keyboards |
| Phil Bennet |
keyboards on 1,9 |
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Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
Below zero
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6:07
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| 2. |
Fade 2 grey
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8:10
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| 3. |
Pure
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7:17
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| 4. |
Broken
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7:44
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| 5. |
Hostile world
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6:29
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| 6. |
Look away
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6:40
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| 7. |
Armour
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6:57
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| 8. |
Distractions
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7:27
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| 9. |
Missing
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6:36
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| Gesamtlaufzeit | 63:27 |
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Rezensionen

1998 besuchte ich ein Konzert der Gruppe Spock`s Beard, bei welchem Enchant als Vorgruppe auftraten. Von diesem Album wurden einige Stücke gespielt und es war das erste Mal, dass ich Musik von dieser Band hörte. Wahrscheinlich würde heute kein Album dieser Band meine Sammlung zieren, hätte ich sie nicht live erlebt. Das Konzert war jedoch überdurchschnittlich, die Bühnenpräsenz eindrücklich. Im Vergleich zum Debutalbum haben Enchant unterdessen einen eigenen Stil gefunden. Zwar hört man bisweilen die eine oder andere marillioneske Anleihe noch heraus, doch grosso modo ist das Ganze sehr eigenständig. Die Stücke sind vielschichtiger aufgebaut, zudem ist der Sound differenzierter als beim Vorgänger. Stark finde ich vor allem die ersten beiden Stücke. Below Zero kraftvoll mit tollem Gitarreneinspiel, Fade 2 grey dicht und zum Teil bombastisch, leider nervt bisweilen die doch etwas zu aufdringliche Stimme.
Pure ist eine ruhigere Nummer, eingeleitet von acoustic guitar riffs und Ted Leonards Stimme, die mich bisweilen an Mr. Young (sein Name war glaube ich Dennis), den Sänger von Styx erinnert. Wem diese Art von Organ gefällt (einige Poserbands wie Europe tönen ähnlich), der kommt hier voll auf seine Kosten. Pure ist aber ziemlich langweilig. Ein "Marillion"-Gitarrensolo im Mittelteil ist nett, das gibt`s aber im Original besser.
Broken ist ziemlich unnötiges Füllmaterial. Für Hostile world gilt das gleiche. Look away macht auf groovig, bleibt aber dann in banalen Spielereien stecken, dünne vocalchoirs wirken sehr billig. Armour und Distraction sind ebenfalls Durchschnitt, mit Missing folgt zum Abschluss nochmals ein etwas besserer Song. Ein fetziges Schlagzeugintro beginnt ein von harten Riffs geprägtes, von sphärischen Keyboardriffs getragenes, komplexeres Progstück. Dieses Attribut (Prog) verdienen eigentlich nur sehr wenige Stücke der Band. Diese Nummer ist sicher die proggigste des Albums. Spannend, zum Teil frickelig und mit interessanten Melodiebögen gespickt.
Unterm Strich ist dieses Album eine Spur besser als das Erstlingswerk.
| Anspieltipp(s): |
Below zero, Fade 2 grey, Missing |
| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
31.7.2002 |
| Letzte Änderung: |
9.10.2011 |
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