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Dworniak Bone Lapsa

Fingers Pointing At The Moon

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 2016
Besonderheiten/Stil: RetroProg
Label: Platinum Pursuits
Durchschnittswertung: 10.5/15 (2 Rezensionen)

Besetzung

Chris Lapsa Lead Vocals, Rhythm Guitars, 12-String Electric And Acoustic Guitars, Moogs, Synths
Joe Dworniak Bass Guitar, Spanish, Keyboards, Backing Vocals
Greg Bone Lead And Rhythm Guitars, 12-String Electric And Acoustic Guitars, Backing Vocals

Gastmusiker

Jim Watson Grand Piano, Fender Rhodes, Arp 2600, Hammond Organ, Moogs, Wurlitzer Piano
Danny Cummings Drums, Percussion, Waterphone, Backing Vocals
Melvin Duffy Pedal Steel Guitar
Phil Smith Saxophone
Dorie Jackson Backing Vocals

Tracklist

Disc 1
1. Mortalman 11:08
2. Home 14:22
3. It Only Takes A Second 4:09
4. Funny Farm 9:01
5. Fingers Pointing At The Moon 5:19
Gesamtlaufzeit43:59


Rezensionen


Von: Harald Schmidt @ (Rezension 1 von 2)


Man kann es drehen und wenden wie man will und es würde wahrscheinlich auch so sein, wenn man diese CD rückwärts hören würde: Die Herren Dworniak, Bone und Lapsa liefern ein Album ab, das allen Fans der Floyd-Phase zwischen Dark Side und Wish You Were Here ziemlich angenehm reinlaufen dürfte.

Da eröffnen sanfte Akustikgitarren-Arpeggios das Album, die alsbald von einem Kirchenchor flankiert werden und direkt übergehen in einen Gesangspart, der 1:1 auf eben Wish You Were Here oder Dark Side Of The Moon zu finden sein könnte. Dazu gesellen sich immer wieder typische Gitarrenlicks, die ein so anheimelnd bekanntes Gefühl auslösen, dass man sich fast anno 75 wähnen könnte. Der Opener Mortalman könnte folgerichtig glatt ein bislang in den Archiven schlummernder und vergessener Pink Floyd-Track sein. Seien es nun Reminiszenzen an die typischen Sounds von Rick Wright oder David Gilmour, so ist es insbesondere auch immer wieder das Saxofon des Gastmusikers Phil Smith, das den guten alten Dick Parry geradezu perfekt imitiert.

Die Musiker sind allesamt gestandene Männer ihres Faches und haben entsprechend viel Erfahrung, waren sie doch schon für Sting, Mick Jagger oder Paul McCartney tätig. Sie haben also auch die guten alten Zeiten der Szene miterlebt und diese finden sich irgendwie auch in diesem Album wieder.

Der vierteilige Longtrack Home löst das Floyd-Versprechen ein, das der Opener gegeben hatte und auch die letzten beiden Stücke verweilen in den Weiten des Floyd’schen Kosmos. Einzig das kurze It Only Takes A Second sticht etwas heraus und präsentiert sich als recht kurzweiliger, psychedelischer Space-Jam mit dezent experimentellen Zügen.

Das klingt nun alles nicht sonderlich spektakulär und ist es auch nicht. Die großen Überraschungen oder Ausbrüche gibt es auf diesem Album nicht wirklich. Klanglich bleibt man ebenso über weite Strecken doch eher – je nach Sichtweise – brav oder geschmackvoll. Unterm Strich bekommt man ein unaufgeregtes und entschleunigtes Werk geboten, das besonders jenen Floyd-Afficionados gefallen sollte, die die ganzen auf modern getrimmten Floyd-Epigonen weniger schätzen und sich eher etwas im klassischen Geist und Sound der Mitt-70er wünschen. Schön.

Anspieltipp(s): Mortalman
Vergleichbar mit: Pink und Floyd
Veröffentlicht am: 11.2.2017
Letzte Änderung: 10.2.2017
Wertung: 10/15

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Von: Martin Dambeck @ (Rezension 2 von 2)


Was für eine herrlich entspannte Scheibe. Da kommen drei gestandene Musiker, von denen zwei schon mit Größen wie “Paul McCartney“, “Sting“, “Trevor Horn“ oder “Mick Jagger“ musiziert haben, zusammen, um gemeinsam eine Scheibe einzuspielen. Klar ‘Fingers At The Moon‘ klingt verdammt nach “Pink Floyd“ zu ‘Wish You Were Here‘ Zeiten. Diesen Effekt verstärken dann auch noch Gäste wie der exzellente Saxophonist “Phil Smith“. Da wird kräftig aus dem “Floyd“ Fundus zitiert, aber niemals um sich anzubiedern. Nein, das britische Trio hat schlichtweg Spaß an der Sache und bringt auch die notwendige Qualität und Lässigkeit mit, die das Album zu einem Genuss für Freunde “floydiger“ Klänge macht.

Sicherlich kann man mäkeln und fragen, wo ist hier die Innovation. Da wird man sicherlich an andere Stelle besser bedient. Doch wer mal wieder gut gemachte Musik im Geiste der britischen Proglegende bei einem gepflegten Glas Wein oder so genießen möchte, der ist hier Bestens aufgehoben. Starkes Teil!

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit: Pink Floyd
Veröffentlicht am: 16.11.2017
Letzte Änderung: 16.11.2017
Wertung: 11/15

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