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N-1

Nomma

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 2017
Besonderheiten/Stil: instrumental; Elektronische Musik; Krautrock; Spacerock
Label: R.A.I.G
Durchschnittswertung: 11/15 (1 Rezension)

Besetzung

Steven Hein Guitars
Maziar Yazdkhasti Bass
Udo Hanten Synthesizers
Thorsten Marach Drums

Tracklist

Disc 1
1. Vidit 4:06
2. Nommanativ 6:57
3. Wieda 13:24
4. Bodyfarm für Früchte 5:31
5. Spiritum 10:41
6. Ballonfahrt 6:26
7. Wechselbalg der Gefühle 8:24
8. Hybris Ducktylus 20:29
Gesamtlaufzeit75:58


Rezensionen


Von: Achim Breiling @


N-1 sind Steven Hein und Maziar Yazdkhasti aus Krefeld, die seit 1998 tätig sind und seit dem Jahre 2003 ihre musikalischen Kreationen auf Alben veröffentlichen, die allerdings bisher nur in digitaler Form zu haben waren. Mit dem gerade beim russischen Label R.A.I.G erschienenen "Nomma" legt man nun erstmals ein Album in physischer Form vor.

In der Regel erweitern sich N-1 für Sessions und Konzerte um diverse musikalische Gäste. So ist das auch bei "Nomma" geschehen, auf dem neben Hein und Yazdkhasti der Schlagzeuger Thorsten Marach und der Tastendrücker Udo Hanten zu hören ist. Udo Hanten? DER Udo Hanten? Ja, in der Tat ist hier der Elektronik-Veteran von YOU mit von der Partie und sorgt für das genretypische elektronische Blubbern und Fiepen.

Meist wird auf "Nomma" allerdings druckvoll gerockt, von E-Gitarre, Bass und Schlagwerk, spacig-jammend und retro-krautig. Im Hintergrund bewegen sich dazu Hantens Synthesizer, mal flächig klangmalend, mal kosmisch wabernd, mal sonor hupend. Bisweilen arbeitet sich die Elektronik auch in den Vordergrund (meist in der zweiten Hälfte des Albums), und sorgt für repetitiv perlende, knurrende, pumpende und zirpende Sounds, bzw. dynamisch auf- und absteigende Sequenzermuster im Geiste der Berliner Schule.

Das Album wurde offenbar an einem Tag eingespielt (am 2. Dezember 2016 übrigens), und dementsprechend spontan und wohl meistenteils improvisiert kommt die Musik aus den Boxen. Ein dichtes, meist munter voran treibendes Gemenge aus spacigem Rock, Kantig-Krautigem und Elektroprog kommt hier aus den Boxen, mitunter versehen mit einem gewissen teutonisch-kosmischem Retroflair, gleichzeitig aber modern und dynamisch produziert.

Man kann zwar nicht behaupten, dass sich das kompositorische Konzept über die Dauer des Albums großartig verändern würde (oder dass dasselbe sonderlich neu wäre), doch sind die jeweiligen Jams oder Improvisationen farbig und abwechslungsreich genug, um beim Hörer die Spannung aufrechtzuerhalten. Alle Beteiligten sind zudem virtuos und variantenreich zu Gange, und Marachs versiertes Getrommel sorgt für den nötigen Druck, auch wenn man bisweilen (im getragenen "Spiritum" z.B.) auch einmal etwas geruhsamer musiziert.

Wer spacig-psychedelisch-krautiges Jammen mit Elektronikkomponente schätzt, der macht hier sicher nicht falsch. Oder, wer zu dieser Gruppe von musikkonsumierenden Zeitgenossen gehört, der sollte sich das Album dringend besorgen.

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 2.4.2017
Letzte Änderung: 8.4.2017
Wertung: 11/15

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