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Nektar

Live in Bremen

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 2017 (letztes Konzert mit Roye Albrighton)
Besonderheiten/Stil: live; Blues; HardRock; Klassischer Prog; Psychedelic
Label: Sireena
Durchschnittswertung: 10/15 (1 Rezension)

Besetzung

Roye Albrighton Guitars, Lead Vocals
Ron Howden Drums, Vocals
Klaus Henatsch Keyboards, Vocals
Tom Fry Bass

Tracklist

Disc 1
1. A Tab in the Ocean
2. Band Introduction
3. Doctor Kool

1. King of the Deep
2. Recycled (exerpt)

Disc 2
1. The Dream Nebula (Part 1 + 2)

1. Desolation Valey
2. Waves

2. Time Machine
3. Now
4. Cast Your Fate

1. The Debate
2. Man on the Moon

5. Good Day


Rezensionen


Von: Piotre Walter @


Bei der Doppel-CD „Nektar – Live in Bremen“ erschienen in der ON STAGE-Reihe, handelt es sich um ein Konzert der legendären Band, das am 29.09.2015 im Bremer Meisenfrei Blues Club aufgenommen wurde. Seit 2001 war die bekannte Formation, deren 70er Alben meist Gold-Status erreichten, wieder aus der Versenkung aufgetaucht. Ausgiebige Touren folgten und auch 3 neue Alben wurden über die Jahre eingespielt. Dieses Konzert ist die letzte Live-Aufnahme mit Frontmann und Gitarrist Roye Albrighton und insofern auch ein wichtiges Zeitdokument der Band Nektar. Albrighton verstarb während der Arbeiten am Album am 26. Juli 2016.

Aber „Live in Bremen“ ist schlicht auch ein feines Livealbum geworden – man hört deutlich, die Spielfreude ist ungebrochen. Von der Urbesetzung sind Albrighton und Drummer Ron Howden dabei sowie Klaus Henatsch (Keyboards), der seit 2008 Bandmember ist, und der Neuzugang Tom Fry am Bass.

Der Mitschnitt bietet einen guten Querschnitt der Musik Nektars', wobei der Fokus ganz klar auf den 70er Jahren liegt. Und es wundert mich nicht, dass dies auch die Highlights des Albums sind. Neuere Titel wie „Doctor Kool“ (schöner Groove aber etwas zu langatmig) oder „Time Machine“ (by the way: klasse Gitarrensolo) sind doch eher guter Rock und solide Hausmannskost.

Richtig ab geht es aber mit den Klassikern allen voran der 16-Minüter „A Tab in the Ocean“ vom 2. Album, bei dem sich fette Orgelsounds und kernige Gitarrenriffs die Klinke in die Hand geben. Nektar sind nicht die komplexesten Vertreter des Progrock und liebäugeln mit Blues, Hardrock, und Spacerock – ihre solistisch feinen, atmosphärisch dichten und dramaturgisch stimmigen Longtracks haben mich aber immer begeistert und so verhält es sich auch mit diesen Liveversionen der Songs, die nicht einfach heruntergespielt werden, sondern teils neu arrangiert, mit anderen Songs kombiniert oder als beeindruckendes Medley gespielt wie bei den Exerpts von „Recycled“. Während mich „A Tab in the Ocean“ auch ein wenig an Deep Purple erinnert, ist das progressivere „Recycled“ unverwechselbar. Das psychedelische „The Dream Nebula“ vom Debutalbum steht diesem in nichts nach. Sogar gradlinige Rocker wie „Good Day" vom dritten Album, im Stile von Bands wie Bad Company, machen wegen der Gitarrensolis von Roye Albrighton einfach Spaß.

Die Aufnahmequalität des Livealbums ist gut; stimmlich gibt es leichte Abstriche, aber insgesamt eine gute gesangliche Leistung – so ist „Live in Bremen“ nicht nur für den Fan eine empfehlenswerte Anschaffung.

Anspieltipp(s): A Tab in the Ocean, The Dream Nebula
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 18.6.2017
Letzte Änderung: 18.6.2017
Wertung: 10/15

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Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von Nektar

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
1972 Journey to the Centre of the Eye 10.80 5
1972 A Tab in the Ocean 8.80 5
1973 Sounds Like This 9.00 2
1973 Remember The Future 10.00 4
1974 Sunday night at the London Roundhouse 10.00 1
1974 Unidentified flying abstract 8.00 1
1974 Down To Earth 5.00 2
1975 Recycled 9.50 2
1977 Magic is a Child 4.00 2
1977 Live In New York 6.50 2
1980 Man in the moon 6.00 1
1994 Highlights 10.00 1
2001 The Prodigal Son 5.00 2
2002 Greatest Hits Live 11.00 1
2004 Evolution 8.67 3
2005 Door to the future - The light show tapes Vol.1 8.00 1
2008 Book of Days 8.00 1
2012 A Spoonful of Time 4.50 2
2013 Time Machine 7.00 2

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