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N-1

macht ihr mal, ich hab schon

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 2017 (Aufnahmen von 2015)
Besonderheiten/Stil: instrumental; Elektronische Musik; Krautrock; Postrock; Spacerock
Label: R.A.I.G
Durchschnittswertung: 11/15 (1 Rezension)

Besetzung

Steven Hein Guitars, Loops
Udo Hanten Synthetic Sounds, Loops
Thorsten Marach Drums, Cymbals
Maziar Yazdkhasti Bass

Tracklist

Disc 1
1. 801 0:39
2. Ooch wennet nich wills 6:19
3. Zippo meckert nicht 3:45
4. Drecksterne 11:42
5. Die Eckhaltung 6:59
6. Interseven 2:48
7. Lovexette repriser 5:26
8. Empty fridge 9:35
9. Der Karton hält sich selber 3:23
10. Auslaß 0:37
11. Gabriel 21:38
Gesamtlaufzeit72:51


Rezensionen


Von: Achim Breiling @


Irgendwann im Jahre 2015 fanden sich Steven Hein und Maziar Yazdkhasti, die seit dem Ende des letzten Jahrtausends unter dem Namen N-1 als Duo tätig sind, der Schlagzeuger Thorsten Marach und der Elektronikklangbastler und Tastendrücker Udo Hanten (einstmals bei YOU) zu einer gemeinsamen Jamsession im New Damage Studio in Krefeld ein. Das dabei mitgeschnittene Tonmaterial wurde am 21sten November 2015 von N-1 als Download veröffentlicht. Offenbar war man bei R.A.I.G der Meinung, dass die Musik auch einen physischen Tonträger verdient hat, so dass dort eine gekürzte Version des Materials 2017 (die aber immer noch gut 73 Minuten Spielzeit hat), nur wenige Monate nach dem Erscheinen von "Nomma", als zweite CD des Projekts veröffentlicht wurde.

E-Gitarre, Bass und Schlagwerk rocken auf "macht ihr mal, ich hab schon" krautig, sehr druckvoll und kernig voran, authentisch und retro, bisweilen leicht angeschrägt, fast punkig (man höre z.B. "Zippo meckert nicht"), eher zurückhalten angereicht mit Elektronischem, Synthesizerwellen und auch Melltronartigem. In den längeren Nummern gerät die Musik in schwebendere und auch etwas freiformatigere, hallend-kosmische Gefilde mit Postrockeinschlag (in "Drecksterne" und "Empty Fridge" z.B.), und Hanten arbeitet sich mit seinen Tastensounds etwas in den Vordergrund. In musikhistorischer und stilistischer Hinsicht gibt es natürlich wenig Neues zu hören, doch sind die vier Protagonisten sehr dynamisch, farbig und voluminös zu Gange, so dass die Musik jedem Retrokrautrock- bzw. Psychedelik-Postrock-Adepten, der keine Aversionen gegen Ecken und Kanten und verzerrte E-Gitarren- bzw. Basssounds hat, recht viel Spaß machen sollte. Das gilt um so mehr für das lange "Gabriel", ein ausladendes Gemenge aus Elektronik und Krautrock,, ausgesprochen dicht und hypnotisch voran schreitet, vorangetrieben vor allem vom ausgesprochen fetten Bass (wobei natürlich auch Gitarre und Schlagwerk nicht ganz untätig sind), und diversen pulsierenden Sequenzermustern.

Alles in allem wird hier also recht ähnliche Musik geboten wie auf "Nomma", doch kommt das Ganze etwas sperriger und erdiger daher, und auch etwas abwechslungsreicher, verändert sich der Charakter des Gebotene doch etwas stärker als auf dem Vorgängeralbum (oder Nachfolger, wurden diese Aufnahmen doch ein Jahr vor den auf "Nomma" zu findenden Stücken gemacht). Wer druckvolles krautig-spaciges Jammen schätzt, der macht mit "macht ihr mal, ich hab schon" sicher keinen Fehlkauf. Rock’N’Roll!

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 19.8.2017
Letzte Änderung: 19.8.2017
Wertung: 11/15

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Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von N-1

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
2017 Nomma 11.00 1

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