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24546 Rezensionen zu 16782 Alben von 6536 Bands.
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Astrakan

Hidden Agenda

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 2016
Besonderheiten/Stil: Canterbury; Jazzrock / Fusion; sonstiges
Label: Jaguar Steps
Durchschnittswertung: 10/15 (1 Rezension)

Besetzung

Celia Lu Vocals,Keyboards,Synthesizers
Dave Fowler Drums
Raymond Hardy Saxophones, Electric Bass,Synthesizers
Dave Lear electric Guitar on Get Out, Time and Rockets

Tracklist

Disc 1
1. Get Out while there is still time 6.11
2. Hidden Agenda 5.26
3. Go to Sleep 6.34
4. Rockets 6.34
5. Tumblin Dave 5.38
6. Hammer the Wok 4.43
7. Submarine 6.41
8. The Bug stops here 3.17
9. Ghosts 8.07
10. Piece of precarious Prole 5.51
Gesamtlaufzeit59:02


Rezensionen


Von: Siggy Zielinski @


Vor den Aufnahmen zu dem vorliegenden "Hidden Agenda" gingen der Gitarrist/Klarinettist Wigens und der Bassist Spencer eigene Wege. Damit ist Astrakan zum Trio geschrumpft, das in drei Stücken von dem Gitarristen Dave Lear unterstützt wird.

Das auffälligste Merkmal des (laut Eigenbeschreibung) „Post-Fusion“-Trios ist der Gesang von Celia Lu. Dieser kann manchmal recht naiv und unbedarft und damit für einige wohl sehr gewöhnungsbedürftig rüberkommen. Von den hohen (manche würden sagen piepsigen) Tonlagen ganz zu schweigen.

Als Begleitung für die Sängerin und instrumentales Gerüst der Kompositionen dient eine Prog-Jazz-Rock-Fusion-Combo, deren handwerkliche Fähigkeiten wiederum kaum für Kontroversen sorgen werden.

In vielen (und gefühlt den meisten) Stücken spielt die Combo entspannte und nicht besonders innovative Fusion-Musik, die durch den öfters seltsam (oder leicht amateurhaft) wirkenden weiblichen (Sprech-)Gesang ihre scheinbar beabsichtigt schräge Note verliehen bekommt. Sobald es rein instrumental wird, wenn mal das Saxophon soliert, oder es Melodien anstimmt, glaubt man hin und wieder beinahe purem Jazz zu lauschen.

Stellenweise mochten die Instrumentalisten ihre vertrauten „Post-Fusion“-Pfade dann doch verlassen. So geschehen zum Beispiel in dem dezent dissonanten „Rockets“, dessen Space-Canterbury-Geist möglicherweise bei den frühen Gong anknüpft. Die Sängerin offenbar hier ihre operettenhafte Facette, die man ihr nach den vorausgegangenen Beiträgen (oder ohne „Comets & Monsters“ gehört zu haben) kaum zugetraut hätte. „Submarine“ und „Ghosts“ schlagen da in eine ähnliche Kerbe, allerdings ohne operettenhafte Gesänge. Dafür aber mit theatralischem Sprechgesang.

„Tumblin Dave“ überrascht hin und wieder mit dem mehrstimmigen a capella-Gesang, um dann die meiste Zeit doch die eigenartige Astrakan-Melange aus gesanglich schrägem Understatement und der wohlstrukturierten Fusion-Prog-Musik zu bieten.

Was auch immer man von Astrakan und ihrem dritten Werk halten mag; eine derart ungewohnte Sängerin hört man nicht sehr oft, in dem Kontext von Jazz-Prog-Fusion sowieso nicht.

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 24.8.2017
Letzte Änderung: 24.8.2017
Wertung: 10/15

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Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von Astrakan

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
2009 Astrakan 10.00 1
2012 Comets & Monsters 10.00 1

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