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Forever Twelve

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Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 2017
Besonderheiten/Stil: RetroProg
Label: Melodic Revolution Records
Durchschnittswertung: 11/15 (1 Rezension)

Besetzung

John Baker Vocals
Steve Barberic Keyboards
Tom Graham Guitars,Bass,Keyboards,Vocals
Fernando Martinez Drums

Tracklist

Disc 1
1. The Seven Seas 16.06
2. Home 5.09
3. Daisy Chain 8.15
4. Kansas by the Sea 8.58
5. Karmagedden 6.28
6. Acoustic Rose 2.57
7. Fate is in our Hands 7.22
Gesamtlaufzeit55:15


Rezensionen


Von: Siggy Zielinski @


Die Progressive Rock-Combo Forever Twelve hat ihre Ursprünge im Jahr 1993, als der Keyboarder Steve Barberic und Bassist Kenny Hundt aufeinandertraffen. Nachdem der Schlagzeuger Fernando Martinez (1998), die Sängerin Cat Ellen (1999) und der Gitarrist Tom Graham hinzukamen, war die Besetzung erst einmal komplett. 2012 wurde Cat Ellen durch John Baker (bekannt durch Mars Hollow) ersetzt. Inzwischen ist der Bassist Kenny Hundt auch nicht mehr dabei, so dass auf dem vierten Album „Home“ der Gitarrist Graham die Bass-Spuren einspielen musste.

Forever Twelve präsentieren auf „Home“ eine überzeugende Darbietung vom traditionsbewussten Progressive Rock der symphonischen Machart. Es erwarten den Hörer überzeugend zusammengesetzte Retroprog-Kompositionen, die mich in den epischeren Momenten an The Flower Kings und Yes denken lassen.

Der eröffnende Longtrack „Seven Seas“ lässt schon erahnen, dass kaum ein Freund vom symphonischen Retroprog enttäuscht sein wird. Ihn erwarten Gesangsmelodien zwischen hymnisch und theatralisch, die, vom vorbildlichen Zusammenwirken der Tasteninstrumente und der Gitarre umrahmt, von einfallsreichen Rhythmen getragen werden.

(Ich bin mir nicht ganz sicher, ob ich den Sänger zu meinen persönlichen Favoriten zählen möchte, aber er macht seinen Job ganz ordentlich. Man hat seine Stimme schon mit der von Geddy Lee verglichen, allerdings ohne die schrillen Schreie).

Die Komplexität und die Kompositionsdichte nehmen in den Stücken wie „Daisy Chain“ und „Karmagedden“ noch ein wenig zu, so dass mir in kompositorischer Hinsicht abwechselnd die Einflüsse wie Emerson, Lake & Palmer, Genesis und Gentle Giant in den Sinn kommen.

Und wenn in „Fate is our Hands“ zwischen kämpferischem Sprechgesang, Jazz-Rock-Fusion und diversen Tempi munter hin und her gewechselt wird, glaubt man gar einen Hauch vom experimentellen Geist zu spüren.

Insgesamt halte ich „Home“ für eine erstklassige Symphonic Retroprog-Scheibe, die jedem zu empfehlen ist, der den klassischen Prog der 70er zu schätzen weiß.

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit: Yes,The Flower Kings
Veröffentlicht am: 11.9.2017
Letzte Änderung: 13.9.2017
Wertung: 11/15

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Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von Forever Twelve

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
2010 Taking Forever 10.00 1

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