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24186 Rezensionen zu 16533 Alben von 6440 Bands.
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Igorrr

Poisson Soluble

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 2006
Besonderheiten/Stil: Elektronische Musik; Gothic; Klassikrock / Adaptionen; Metal; Progmetal; RIO / Avant; Worldmusic / Ethno; sonstiges
Label: ad Noiseam
Durchschnittswertung: 12/15 (1 Rezension)

Besetzung

Gautier Serre Gesang, elektronische Manipulationen, Akkordeon, Saxofon, Sitar, Cembalo, Mandoline, Streicher, Grunts
Laurent Lunoir Gesang
Laure Le Prunenec Gesang
Sylvain Bouvier drums

Tracklist

Disc 1
1. Petit Prélude Périmé 1:57
2. Mastication Numérique 2:00
3. Tartine de Contrebasse 4:25
4. Pizza aux Narines 3:41
5. Dixit Dominus 6:12
6. Sueur de Caniche 0:34
7. Dieu Est-Il Un Être ? 2:20
8. Sorbet aux Ongles 5:16
9. Grodji (with Indian Sonic) 2:15
10. Ganapati (with Indian Sonic) 2:28
11. Remix Bleed 2:21
12. Valse En Décomposition (Raoul Sinier Recomposition) 4:32
13. Melting Nails (Rotator Remix) 4:15
Gesamtlaufzeit42:16


Rezensionen


Von: Jörg Schumann @


Angefixt durch das grandiose Savage Sinusoid wollte ich mehr von Igorrr. Zurück zu den Anfängen also. Zum ersten Demo Poisson soluble, dem löslichen Fisch. Erstmals im Eigenvertrieb anno 2006 erschienen, später dann zusammen mit einem weiteren Demo, Moisissure als Doppel-CD veröffentlich und durch einige Bonustracks ergänzt, ist dies die Keimzelle des unikalen Stilmix der Franzosen um Gautier Serre, welcher ausser in Igorrr auch noch in einer Death Metal Band namens Whourkr aktiv ist.

Baroquecore. Eine Mischung aus breakcore, Baroque, Industrial, glitch, Trip-Hop und Death Metal. Was ist breakcore, was glitch? Egal, aber toll ist es. Krass. Extrem. Einzigartig.

Vogelgezwitscher, Piano, Cembalo. Schön. Dann bricht ein wüstes Gitarrenriffgewitter, quitschende Effekte und ein Bassdrumwirbel über den Hörer herein. Wach ist man.

Es folgt eine Ziehharmonika, einen beschwingten Walzer spielend, Jahrmarktatmosphäre, kontrastiert von fetten Trip Hop-Grooves. Im nächsten Stück ein jazziger, singender Kontrabass über Elektrobeats, Opern-Arien-Sprengsel eingestreut, eine wehmütige Klarinette, schliesslich eine Kakophonie aus sepiagefärbten Pianoakkorden und stolpernden Beats.

Weiter gehts mit Schamanengesang, Metalriffs, hektischen Beats und walking bass, Sprechgesang und einem Orgelinterludium von Bachs Toccata. Und so geht es den Rest der Scheibe weiter.

Poisson Soluble ist eine äusserst kurzweilige Angelegenheit. Keine 10 Sekunden, die gleich sind. Und dennoch wirkt das Album nicht zerrissen, sondern fügen sich die verschiedenen Stilmittel zu einem stimmigen Ganzen zusammen.

Im Vergleich zur Langrille Savage Sinusoid "fehlt" hier der Growlgesang. Auch geht es hier noch nicht ganz so abgedreht zur Sache wie eine Dekade später. Egal. Das Album ist die Blaupause für später. Sehr empfohlen.

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 16.9.2017
Letzte Änderung: 15.9.2017
Wertung: 12/15
abgefahren und ziemlich einzigartig

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Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von Igorrr

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
2007 Moisissure 13.00 1
2010 Nostril 11.00 1
2012 Hallelujah 14.00 1
2014 Maigre 11.00 1
2017 Savage Sinusoid 13.00 2

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