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Igorrr

Hallelujah

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 2012
Besonderheiten/Stil: mit Orchester; Elektronische Musik; Folk; Gothic; Jazzrock / Fusion; Klassikrock / Adaptionen; Moderne Electronica; Moderne Klassik; Progmetal; RIO / Avant; sonstiges
Label: Ad Noiseam
Durchschnittswertung: 14/15 (1 Rezension)

Besetzung

Gautier Serre all instruments

Gastmusiker

Benjamin Violet strings (tracks 1, 4, 6, 7, 11)
Laure Le Prunenec voice (tracks 1, 9, 11)
Nicolas Sénac guitar (tracks 2, 6)
Simon Fleury voice (tracks 2, 6)
Teloch guitar (tracks 3, 6)
Benjamin Bardiaux keyboard (tracks 3, 5)
Nicolas Serre noises at end of track (track 3)
Nicolas Chevreux pamplemousse (track 3)
Vincent Goubeau saxophone (track 3)
Laurent Lunoir voice (tracks 3, 7)
Cyro Torres guitar (track 4)
Jasmina Barra voice (tracks 4, 5)
Adam Stacey accordion (track 5)
Frédéric Garcia bass (tracks 5, 9)
Patrick chicken (track 5)
Pedrou Lacasa voice (track 5)
Irina "Triz" Matkovskaia voice (Russian) (track 6)
Thibault Majorel voice (track 8)
Ange Yopiti voice ("Arrête!") (track 10)

Tracklist

Disc 1
1. Tout Petit Moineau 5:04
2. Damaged Wig 3:53
3. Absolute Psalm 3:53
4. Cicadidae 3:05
5. Vegetable Soup 3:43
6. Lullaby For A Fat Jellyfish 2:55
7. Grosse Barbe 3:31
8. Corpus Tristis 3:21
9. Scarlatti 2.0 3:43
10. Toothpaste 1:49
11. Infinite Loop 4:13
Gesamtlaufzeit39:10


Rezensionen


Von: Nik Brückner @


Also, das hätt' ich ja nicht gedacht, dass Euch Igorrr derart gut gefällt, dass ich von Begeisterungswellen gleich überspült werde! Das freut mich. Gautier Serre ist das derzeit führende Genie im Baroque Core, und er hat diese Aufmerksamkeit verdient. Deshalb hier gleich noch eins für Euch: "Hallelujah"!

"Hallelujah" - das Album ist treffend betitelt. Denn genau das ist die Reaktion, die es wohl beim Hörer auslösen dürfte. Ein Gefühl tiefer Dankbarkeit, diese Musik kennenlernen zu dürfen. Die Scheibe eröffnet mit "Tout Petit Moineau", einer Art Neubarock, über der es beständig elektronisch drüberklippert und -klappert. Ein musikalischer Wahnwitz, der seinesgleichen sucht. Hier werden Streicherensembles, elektronische Beats, wuchtige Metalgitarren, Operngesang (echter), Gekreische, Russendisko, Balkanfolk, und dazu, ich zitiere, pamplemousse und chicken zur schönsten und gleichzeitig verstörendsten Musik kombiniert, die man sich nur vorstellen kann. Von meinen Mitrezensenten wurde immer wieder bewundernd erwähnt, wie homogen das Ganze dabei klingt - ja, Kinderspiel, das erklingt schließlich alles gleichzeitig!

Na, fast. Sowas funktioniert nämlich nur, wenn man's kann. Und Gautier Serre ist ein echtes Ausnahmetalent. Man muss schon tief in all diesen Musiken drinstecken, um dazu bzw. damit etwas Relevantes sagen zu können - sonst endet es in Albernheit und Trivialität. Das Genre der Stilmixer, vor Jahren vorübergehend recht populär, hatte von beidem zu viel zu bieten, um nachhaltig erfolgreich zu sein. Ein wenig abseits dieses Genres hat es Serre mit seinem Igorrr-Projekt geschafft, sich seit mittlerweile zwölf Jahre zu etablieren. Langsam, denn wer schnell da ist, kann auch schnell wieder weg sein. Nicht so Serre/Igorrr, der sich seinen festen Platz im Breakcore/Baroque-Core/Cybergrind-Bereich erarbeitet hat.

"Hallelujah" gehört zu seinen besten Alben: Die Scheibe sprüht nur so vor Fantasie, Spielwitz, Intelligenz, Neugier, Spaß und schierem Können. Ein Album dessen Mission es ist, die Vorstellungskraft zu sprengen - und das schafft er, selbst bei Freaks, die alles schon gehört haben. Ein Kieferaufklapper.

P. S.: Reinhören bei Bandcamp!

Anspieltipp(s): Ganz hören und staunen!
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 17.9.2017
Letzte Änderung: 19.9.2017
Wertung: 14/15

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Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von Igorrr

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2006 Poisson Soluble 12.00 1
2007 Moisissure 13.00 1
2017 Savage Sinusoid 13.00 2

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