SUCHE
Erweiterte Suche
NEUER LESESTOFF
Close to the Edge. How Yes's Masterpiece defined Prog Rock (20.11.2017)
ARCHIV
NEUE REZENSIONEN
21.11.2017
Peter Hammill - From the Trees
Orpheus Nine - Transcendental Circus
20.11.2017
Jeffrey Biegel - Manhattan Intermezzo
Badger - One live Badger
Various Artists - AMIGA Electronics
19.11.2017
Taylor's Universe - Almost Perfected
Hans-Hasso Stamer - Digital Life
French TV - Ambassadors of Good Health and Clean Living
Cluster - Cluster & Farnbauer Live in Vienna
18.11.2017
Babils - The Joint Between
Reinhard Lakomy & Rainer Oleak - Zeiten
Deluge Grander - Oceanarium
Virgil & Steve Howe - Nexus
Sons of Apollo - Psychotic Symphony
Yurt - III - Molluskkepokk
17.11.2017
The Gerald Peter Project - Incremental Changes, Pt. 1
Tohpati Ethnomission - Mata Hati
ARCHIV
STATISTIK
24098 Rezensionen zu 16467 Alben von 6403 Bands.
SITE MAP
STARTSEITE

Mike Oldfield

QE2

Coverbild
Informationen

Allgemeine Angaben

Erscheinungsjahr: 1980
Besonderheiten/Stil: Klassischer Prog; Rock / Pop / Mainstream; sonstiges
Label: Virgin
Durchschnittswertung: 9.33/15 (3 Rezensionen)

Besetzung

Mike Oldfield Gitarre, Keyboards, Mandoline, Banjo, Harfe, Percussion, Vocoder, Bass

Gastmusiker

Phil Collins Schlagzeug (1,2)
Mike Frye Percussion (1,3,6,7,8)
Maggie Riley Gesang (1,2,4,8)
Tim Cross Keyboards (3,8)
David Hentschel Keyboards (1,4,5,7)
Guy Barker Trompete (6,7)
Raul d'Oliveira Trompete (6,7)
Paul Nieman Posaune (6,7)
Philip Todd Tenorsaxofon (6,7)

Tracklist

Disc 1
1. Taurus I 10:16
2. Sheba 3:34
3. Conflict 2:53
4. Arrival 2:49
5. Wonderful Land 3:38
6. Mirage 4:42
7. QE2 7:38
8. Celt 3:06
9. Molly 1:16
10. Polka (live 1980) 3:37
11. Wonderful Land (single version) 2:52
12. Shiva 3:35
Gesamtlaufzeit49:56
Disc 2
1. Taurus (live) 11:12
2. Sheba (live) 3:28
3. Mirage (live) 5:01
4. Conflict (live) 5:16
5. Ommadawn (live) 21:45
6. Punkadiddle (live) 5:24
7. Tubular Bells (part one live) 18:31
8. QE2 (live) 4:56
9. Portsmouth (live) 2:28
Gesamtlaufzeit78:01


Rezensionen


Von: Oliver Mensing (Rezension 1 von 3)


Nach dem ersten Durchhänger (Platinum) in der noch jungen Karriere des Ausnahmemusikers Mike Oldfield konnte man gespannt sein, was er uns denn als nächstes präsentieren würde. Nur ein Jahr nach Platinum erschien QE2 (in Anlehnung an das gleichnahmige Luxusschiff, welches die Initialen der engl. Königin trägt). QE2 ist zwar eine Steigerung gegenüber Platinum, kann aber insgesamt nicht an die erstklassigen Erstlingswerke anknüpfen. Das überwiegend instrumentale und von David Hentschel (Genesis) produzierte Album bietet mit Taurus I (dem Beginn einer Trilogie) einen wirklich guten Oldfield-Song (toller Songaufbau, schönes Keyboard-Solo). Der Rest gehört (in Oldfield-Kategorien gedacht) eher zum Mittelmaß. Natürlich wären andere Musiker über so eine Scheibe glücklich, aber der Oldfield-Fan erwartet einfach mehr.

Die Songs Sheba, Mirage und Molly (ein Song für seine Tochter) plätschern so dahin und bieten nichts wirklich interessantes. Mit Arrival von ABBA und Wonderful Land von den Shadows gibt es zwei Cover-Versionen die zwar ganz nett sind, aber mehr auch nicht. Das Stück Conflict ist irgendwie zu hektisch geraten und nervt mit seinem Drumspiel. Einzig QE2 und Celt sind neben Taurus I als einigermaßen gelungen anzusehen. Zu erwähnen ist noch das Mitwirken von Phil Collins an den Drums (Taurus I und Sheba) und erstmalig Maggie Reilly als Sängerin. Ihre wundervolle Stimme (wer tolerant gegenüber schöner Pop-Musik ist, sollte mal in ihre Solo-Alben reinhören) wird in der Zukunft noch für Furore sorgen. QE2 bietet zwar einige schöne Passagen, insgesamt gesehen kommt es aber über eine 9 nicht hinaus.

Anspieltipp(s): Taurus I
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 4.8.2002
Letzte Änderung: 29.8.2002
Wertung: 9/15

Zum Seitenanfang

Von: Jörg Schumann @ (Rezension 2 von 3)


Angefixt durch das neue "Oldfield"-Album (nein nicht Man on the Rocks, ich rede von Sanctuary) habe ich mir dieses Mauerblümchen von anno dazumal wieder mal aufgelegt. Und das in der remasterten Deluxe Edition von 2012.

Diese beinhaltet das, genau, remasterte Originalalbum und kommt zusätzlich mit einer zweiten CD daher, auf welcher sich neben der Single Version von "Wonderful Land" und einer alternativen Version von "Sheba", die sich "Shiva" nennt, verschiedene Liveaufnahmen von QE2-Titeln und einigen "Oldies" finden.

Nach den jeweils ganze LP-Seiten füllenden Werken der siebziger Jahre hatte Oldfield auf Platinum begonnen, auch kürzere, poppigere, ohrwurmigere Titel zu schreiben. Auf QE2 setzt er dieses fort und hat mit Taurus I und QE2 nur zwei Longtracks am Start. Der Rest sind meist folkig angehauchte Instrumentals, die sich sofort in die Gehörgänge fräsen und irgendwie zum Instrumental-Kulturgut (m)einer Generation geworden sind, oder?

In den beginnenden 80ern sind Oldfields Titel nicht mehr so dicht und vielseitig instrumentiert, wie in den Jahren zuvor. Aber verspielt und typisch Oldfield sind sie immer noch. Und um einiges gehaltvoller als das, was er in den 90ern und in diesem Millennium grösstenteils verbricht. QE2 ist ein ansprechendes Album und klingt in der überarbeiteten Version sehr gut.

Weswegen sich diese neue Version aber wirklich lohnt, ist wegen der Bonus CD bzw. der Bonustracks auf CD1. Da jagt ein Highlight das andere. Von der schmissigen "Polka" (dazu tanzen glaube ich Rose und Jack im Film "Titanic" im Unterdeck auf den Tischen), über gelungene Livefassungen der Studioversionen von QE2 geht's schliesslich zu den Höhepunkten "Ommadawn" und "Tubular Bells". Ersteres ist extrem stimmungsvoll, letzteres eine Portion frischer als das Studio-Original. Die Mitklatschnummern "Punkadiddle" und "Portsmouth" beschliessen das Album.

Vor allem die zweite CD macht richtig Laune und bietet mit Liveversionen der Klassier "TB" und "Ommadawn" echten Mehrwert, der die Anschaffung lohnt.

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 24.9.2014
Letzte Änderung: 24.9.2014
Wertung: 11/15

Zum Seitenanfang

Von: Marc Colling @ (Rezension 3 von 3)


Ich wurde mit „QE2“ nie warm. Oldfield hatte sich zwar schon früher mehr auf die massentaugliche Popschiene begeben, aber hier wurde es mir das erste Mal zu viel. Ein ABBA-Song als Cover? Nein, das ging nicht, obwohl das Cover nicht ganz so peinlich klingt wie befürchtet. Dann holt er sich auch noch Phil Collins als Drummer zur Verstärkung, der 1980 seinen Ruf als Progmusiker bereits beschädigt hatte und setzt ihn zugegebenermaßen auch noch recht unspektakulär ein. Das konnte nicht mehr der alte Oldfield sein. Die Skeptiker sollten Recht behalten, wenn auch nur teilweise....

So fängt das Album mit dem ersten Teil der Trilogie TAURUS noch ordentlich an. Die Übergänge klingen zwar etwas konstruierter als am Anfang seiner Karriere, doch kann der Track dennoch überzeugen. Auch SHEBA war noch gut, Maggie Reilly setzte hier erste Duftmarken. Mit CONFLICT fing das Niveau dann zu sinken an. Er lag hier viel zu sehr im Trend der Zeit mit diesen quietschigen und nervösen Synthies.

ARRIVAL, wer kennt den Song der Schweden nicht. Das war für mich nicht mehr nachvollziehbar. Solch eine Popnummer zu covern. Auch WONDERFUL LAND erhöht das Niveau nicht. Nett, aber belanglos. In MIRAGE wird es zum Schluss immer hektischer, doch der Funke will auch hier nicht mehr überspringen.

Der Titelsong QE2 ist besser, besitzt Authentizität und serviert uns einen richtig guten Folkcocktail. Leider wird es der letzte bessere Song sein. Die beiden Schlussnummern reißen da nichts mehr raus. Das trommellastige und eingängige CELT nervt und MOLLY respektiert man erst ab dem Tag, wo man selbst Vater wird. Wenn man weiß, wer Molly ist.....

Anspieltipp(s):
Vergleichbar mit:
Veröffentlicht am: 15.5.2017
Letzte Änderung: 17.5.2017
Wertung: 8/15
die Longtracks fehlen mir

Zum Seitenanfang

Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von Mike Oldfield

Jahr Titel Ø-Wertung # Rezis
1973 Tubular Bells 13.00 7
1974 Hergest Ridge 12.50 6
1975 Ommadawn 13.00 5
1975 The Orchestral Tubular Bells 6.00 2
1978 Incantations 13.00 6
1979 Platinum 7.00 4
1979 Exposed 12.00 2
1981 Music Wonderland - 2
1982 Five Miles Out 9.83 6
1983 Crises 6.17 6
1984 The Killing Fields - Soundtrack 11.00 2
1984 Discovery 6.75 4
1985 The Complete Mike Oldfield 11.00 2
1987 Islands 2.00 3
1989 Earth Moving 3.75 5
1990 Amarok 11.08 12
1991 Heaven's Open 7.25 4
1992 Tubular Bells II 10.33 3
1993 Elements - 1
1993 The Best of Mike Oldfield Elements - 1
1994 The Songs Of Distant Earth 7.25 4
1996 Voyager 9.00 3
1998 Tubular Bells III 2.00 3
1999 The Millennium Bell 1.00 4
1999 Guitars 5.67 3
2002 Tres Lunas 1.00 2
2003 Tubular Bells 2003 11.50 6
2005 Exposed (DVD) 12.50 2
2005 Light + Shade 1.50 2
2006 Live at Montreux 1981 (DVD) 11.00 1
2008 Music of the Spheres 8.33 3
2014 Man on the Rocks 6.00 3
2015 The Best of: 1992-2003 8.00 1
2017 Return to Ommadawn 11.67 3

Zum Seitenanfang

© 1999-2017; Das Copyright aller Texte liegt bei den jeweiligen Autoren; Haftungsausschluss
Site Map - Startseite - FAQ - Reviews - Leitfaden - Lesestoff - Kontakt - Links
RSS | Impressum